Artikel mit dem Tag „website flipping

Der richtige Preis für eine Website

Kategorie: Webentwicklung

Nach nun doch einiger Zeit habe ich mich jetzt auch endlich entschieden, wie ich diesen Artikel aufbauen möchte. Denn es ist natürlich nicht leicht, Websites zu bewerten ohne sie zu kennen, denn jeder Website und jeder Käufer ist anders. Aber ich will die Websites Kaufen/Verkaufen Serie natürlich auch gerne abschließen.
Was den richtigen Preis angeht, der ist natürlich immer derjenige, den ihr bereit seid für eine Website zu zahlen und den euer gegenüber auch akzeptiert. Allerdings ist es natürlich nicht wirklich leicht so einen Preis zu finden.
Ich will in diesem Artikel keine Formel verkünden, mit der ihr den Wert eurer Website berechnen könnt, so wie ihr sie eventuell könnt. Denn diese Formeln betrachten in den meisten Fällen nur das Einkommen einer Website und das ist erstens nicht nur schwer zu prüfen sondern zweitens natürlich auch nicht zwangsläufig das einzige was eine Website ausmacht.
Damit das eventuell etwas deutlich wird hier mal ein Beispiel. Stellt euch vor, Verkäufer V will einen bestimmten Type von Shop erstellen und programmiert 80% des benötigten Skriptes selber, da alles vorhandene nicht wirklich passt. Dafür investiert er natürlich eine Menge Zeit, wie viel ist in diesem Beispiel erst einmal egal. Aber wenn V irgendwann einmal verkaufen will, sagen wir nach ca. 1 Jahr und es würde nur nach den Einnahmen der Site bewertet werden, bin ich mir ziemlich sicher würde V einen schlechten Schnitt machen und wahrscheinlich nicht verkaufen.
Generell müsst als Käufer also entscheiden, was euch an einer Website besonders wichtig ist, denn ihr wisst ja auch, was Ihr mit ihr vorhabt, wenn sie euch gehört. Im folgenden will ich euch mal die meiner Meinung nach wichtigsten Punkte aufzeigen, die mit in den Verkaufspreis einer Website zählen.
- Der Aufwand, wie oben dargestellt fordern bestimmte Projekte einen enormen Aufwand, z.B. in der Umsetzung welcher auch im Preis berücksichtigt werden sollte.
- Das Alter, denn wir die meisten von euch sicher wissen, ist es leichter mit etablierten Webprojekten zu verdienen als ganz neuen. Denn einen Namen muss man auch erst einmal aufbauen.
- Die Besucher, eine alte Website, die mit hohem Aufwand erstellt wurde ist immer noch nichts Wert, wenn sie trotzdem keine Besucher hat.
- Das Ranking, steht die Seite schon gut in Google, denn dann habt ihr natürlich auch weniger SEO Aufwand um Traffic zu generieren.
- Die Einnahmen, zwar sind die Einnahmen nicht das einzige was den Wert einer Website beeinflusst, aber ganz vergessen sollte man sie nicht, wenn man das Ziel hat mit einer Website Geld zu verdienen.
- Die Potentiale, das hört sich eventuell komisch an, aber wenn ihr der Website anseht, dass ihr z.B. mit geringem Aufwand die Einnahmen verdoppelt oder stark verbessern könnt, dann ist das für euch natürlich auch ein Mehrwert, den man einrechnen kann.
- Das Zubehör, also was was ihr mit der Website bekommt, z.B. einen Kundenstamm, Stammleser oder eventuell auch irgendwelche Werbeartikel beeinflussen natürlich den Preis, sofern sie vorhanden sind.
Neben diesen 7 Punkten kann es natürlich immer noch Dinge geben, die dazu führen, dass ihr bereit seid, mehr für eine Website auszugeben. Ein sehr einleuchtendes Beispiel wäre die Konkurrenz, denn wenn ihr eine Site unbedingt haben wollt, seid ihr eventuell auch bereit mehr als den eigentlichen Wert zu bezahlen.
Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Artikel zumindest erst einmal einen Überblick über Variablen geben, die den Kaufpreis nach oben oder nach unten drücken können und auch wenn ich keine Formel präsentiert habe, sollte es euch so hoffe ich leichter fallen Preise zu kalkulieren.
Für den Verkäufer spielen natürlich noch andere Dinge mit rein, denn man will ja nach Möglichkeit über Wert verkaufen. Hier sei den Verkäufern als kleiner Tipp gesagt, Konkurrenz belebt das Geschäft, wie ihr oben schon lesen konntet.
Falls ihr die anderen Teile dieser Serie noch nicht gelesen habe, oder noch einmal etwas nachschlagen wollt, findet ihr hier noch einmal die einzelnen Artikel:
1. Wieso kann man Websites kaufen? 2. Wer kauft Websites? 3. Websites kaufen, aber wo? 4. Worauf achten beim Website Kauf 5. Der richtige Preis für eine Website
Sensei

Gepostet am: 31. 7. 2010

1 Kommentar

Websites kaufen, aber wo?

Kategorie: Webentwicklung

Nachdem in ersten beiden Artikeln der Kurzserie zum Thema Websites kaufen und verkaufen, die beiden Parteien vorgestellt wurden die an einem Kauf beteiligt sind, nämlich Käufer und Verkäufer soll es in diesem Artikel um das „Wo“ gehen.
Generell gibt es eigentlich nur vier Möglichkeiten wo man im Internet Websites kaufen kann, die ich im folgenden einzeln vorstellen werde.
1. Marktplätze
Marktplätze, meint in diesem Fall Websites auf denen Projekte komplett verkauft werden. Der aktuell wohl größte Marktplatz für Websites weltweit ist flippa.com. Auf dem vor allem englischsprachige Websites verkauft werden. Für den deutschen Raum existiert eigentlich kein direkter Marktplatz wo es nur um den Kauf und Verkauf von Websites geht.
Anbieter wie Sedo.de bieten allerdings auch die Möglichkeit Domains zusammen mit Inhalten also den Websites zu verkaufen.
Die Frage die sich stellt ist, worin liegt der Vorteil von solchen Marktplätzen?
Wie auch bei Freelancer Portalen wie getacoder.com besteht der Vorteil darin, dass ein Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer existiert, bei dem man sich z.B. über die Historie des Gegenüber erkundigen kann, wodurch versucht wird das Risiko zu streuen. Außerdem bieten solche Marktplätze die Möglichkeit gezielt nach Websites mit einem bestimmten Preis oder zu einem bestimmten Thema zu suchen.
Meiner Erfahrung nach findet man auf diesen Marktplätzen vor allem professionelle Verkäufer, so genannte Flipper, die auch seriöse Produkte verkaufen.
2. Ebay
Verglichen mit dem US-Ebay ist das Angebot von Websites bei der deutschen Variante nur sehr begrenzt. Was zum einen an dem Markt dahinter liegt und zum anderen an der Anzahl der Marktteilhaber, denn beides ist in den Staaten bzw. im englischen Sprachraum größer.
Der Vorteil beim Kauf von Projekten auf Ebay ist vor allem der geringe Preis, natürlich neben den Fakt das auch hier durch Ebay als unternehmen ein Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer besteht.
Allerdings solltet ihr gerade auf Ebay darauf achten was ihr kauft, denn die Seiten die ich bis jetzt auf Ebay gesehen habe, waren in 80% der Fälle nicht wirklich professionell umgesetzt. Außerdem fehlen meistens die relevanten Informationen, weil die Verkäufer oftmals nicht genau wissen, was man als Käufer für Informationen haben will, oder aber weil sie es wissen und sie nicht herausgeben wollen.
Ich will aber darauf hinweisen, dass natürlich nicht alles schlecht ist, sondern dass zwischen ehrlichen und unehrlichen Seiten auf Ebay ungefähr ein Gleichgewicht zu bestehen scheint.
3. Foren
Die Marktplätze auf Webmasterforen sind eine wahre Fundgrube für Websites mit Potential und in den meisten großen Foren gibt es inzwischen ja auch eine Käuferbewertung, wodurch man etwas abgesichert ist.
Unglücklich ist meistens die Übersicht über alle zum Verkauf stehenden Websites, allerdings ist die Kehrseite, dass meist ein sehr großes Angebot vorhanden ist. Außerdem kennt man die Anbieter eventuell schon aus Diskussionen wenn man selber in dem Forum aktiv ist und kann meiner Erfahrung nach auch leicht mit ihnen in Kontakt treten, sowie über Preise verhandeln.
Im deutschsprachigen Raum solltet ihr auf der Suche nach Websites sicher mal bei Webmasterpark oder Abakus rein schauen. International sind wohl eher Digitalpoint, Sitepoint und das Warriorforum die ersten Anlaufstellen. Schaut aber auch mal in kleineren Foren rein, denn man weiß ja nie, wo man eine gute Website findet.
4. Direkt
Websites kann man natürlich auch ohne irgendwelche Marktplätze kaufen, also direkt beim Verkäufer. Hier ist es schwer die Websites zu finden, außer man interessiert sich für eine Website und schreibt den aktuellen Eigentümer an, ob ein Verkauf für ihn infrage kommt.
Denn auch daraus kann sich natürlich ein verkauf ergeben. Teilweise wird ja auch auf den Websites selbst signalisiert oder man bekommt den Willen zum Verkauf irgendwo anders mit. Hier habt ihr dann wenn ihr Glück habt eine gut geführte Website ab zu stauben, ohne das vorher wirklich jemand anders von dem Verkauf wusste und der Preis zu sehr in die Höhe geht.
Wichtig ist natürlich bei allen eben vorgestellten Möglichkeiten dass ihr euch intensiv mit dem Verkäufer sowie auch eigenständig mit der Qualität der Website beschäftigt. Worauf ihr dabei achten solltet und was doch eventuell eher unwichtig ist, könnt ihr im nächsten Artikel dieser Serie lesen.
Zum Schluss wie in jedem Artikel die Übersicht über alle Teile der Serie verbunden mit der bitte um Feedback und Ideen für weitere Artikel.
1. Wieso kann man Websites kaufen? 2. Wer kauft Websites? 3. Websites kaufen, aber wo? 4. Worauf achten beim Website Kauf 5. Der richtige Preis für eine Website
Sensei

Gepostet am: 16. 6. 2010

4 Kommentare

Wer kauft Websites?

Kategorie: Webentwicklung

Ende Mai habe ich mit dem Artikel “Wieso kann man Websites kaufen“ eine Serie zum Thema Websites kaufen und Verkaufen begonnen, die ich in diesem Artikel fortsetzen werde.
In dem ersten Artikel ging es darum, warum man überhaupt Websites kaufen kann, also wer als Verkäufer von Websites auftritt. Wer sich mit dem BGB etwas beschäftigt hat, weiß aber, dass ein Verkauf ein zweiseitiges Rechtsgeschäft ist, also eine zweite natürliche oder juristische Person beteiligt sein muss: Der Käufer.
In diesem Artikel soll es also um den Käufer gehen. Weniger um den Käufer als einzelne Person, also um die Beweggründe unterschiedlicher Käufergruppen, auf die man als Verkäufer treffen kann.
Eventuell fragt ihr euch warum man wissen sollte wer Websites kauft, deshalb will ich mal versuchen dass in ein, zwei Sätzen zu erklären, wobei es im Prinzip recht simpel ist. Wenn ihr Websites verkauft, ist die Website euer Produkt und solltet ihr eine Gewinnmaximierung anstreben, was jeder Ökonom tun wird, muss die zum Verkauf stehende Website auch interessant sein für potentielle Käufer. Ihr müsst also nicht nur wissen, dass es Käufer gibt, sondern viel wichtiger ist es zu wissen, was genau die Käufer mit dem Kauf erreichen wollen.
Denn nur dann könnt ihr die Website so aufbauen, dass sie einen echten Mehrwert für die Käufer bietet und er wahrscheinlich auch bereit ist einen höheren Kaufpreis zu zahlen.
Aber jetzt zurück zum eigentlichen Hauptthema dieses Artikels den Käufergruppen. Damit das ganze nicht zu detailliert wird, habe ich entschieden die potentiellen Käufer in nur drei Gruppen aufzuteilen.
1. Privatpersonen - Privatpersonen können als Käufer von Websites auftreten, aber wodurch unterscheiden sie sich von den anderen beiden Käufergruppen? In den Meisten Fällen wird es zwei Hauptunterschiede geben. Das kommerzielle Interesse einer Privatperson ist im Vergleich zu einem Unternehmen z.B. geringer. Aus diesem Grund ist der Inhalt für diesen Käufertype besonders relevant. Denn es wird sich in den meisten Fällen um ein Thema handeln, an dem der pot. Käufer ein starkes Interesse hat und sich auch auskennt. Der zweite Punkt ist, dass die meisten Privatleute platt gesagt keine Ahnung davon haben wie Websites funktionieren. Ich weiß ich verallgemeinere aber es geht hauptsächlich darum, dass sie Endnutzer sind und meistens nicht wissen wollen, wieso etwas so funktioniert, solange alles geht. Interessant ist, dass sich hinter dieser Gruppe die meisten potentiellen Kunden verbergen, die meisten Käufer von Websites aus den anderen beiden Gruppen stammen.
2. Freelancer – Das schöne englische Wort für Freiberufler steht in diesem Fall für alle diejenigen Menschen die in der Sphäre Internet versuchen Geld zu verdienen. Das bedeutet vor allen, dass sie sich im Gegenteil zu Privatpersonen zumindest in Teilen mit den Hintergrund Prozessen auskennen und ihr kommerzielles Interesse an Websites auch größer ist als bei der ersten Gruppe. In Verkaufsgesprächen wird das vor allem darin deutlich, dass ihr hier mit der Frage nach Statistiken zu Besucherzahlen, sowie dem Einkommen und Zeitaufwand rechnen müsst. Der Freelancer versucht sich vor dem Kauf ein Möglichst genaues Bild von der Website zu machen um die Rentabilität einschätzen zu können und stellt eventuell auch eigene Nachforschungen zum bisherigen Erfolg der Seite an. Für ihn ist auch das Thema der Website nicht so relevant, dass z.B die Content Erstellung ja Outgesourced werden kann. Ihm geht es eher darum, wo man Verdienstmöglichkeiten realisieren kann und wie vermarktbar das Thema der Website für ihn ist, wie viel Promo also rein gesteckt werden muss um eine Verbesserung der Zahlen zu erreichen. Der Preis richtet sich hier eigentlich immer nach der Qualität und dem Alter der Website.
3. Unternehmen – Unternehmen verfolgen zumindest teilweise die gleichen Ziele wie der Freiberufler. Sie wollen durch den Kauf einer Website Gewinn machen, denn darin besteht der Zweck einer Unternehmung. Der Weg kann sich allerdings unterschieden, denn als unternehmen kann ich über eine Website nicht nur direkt mit Werbung Geld verdienen sondern sie auch als Eckpfeiler des Marketing nutzen und somit einfach mehr Verkäufe generieren.
Hieraus ergibt sich, dass das Thema der Website direkt mit dem Produkt oder den Produkten des Unternehmens zu tun haben muss, sonst kann die Website noch so gut sein, sie ist für den Unternehmer uninteressant. Was an unternehmen besonders ist, ist dass ihr auf Vertreter der beiden oberen Gruppen treffen könnt. Also Menschen wie die Freiberufler, die sich intensiv mit der Thematik des Webmastering beschäftigt haben und puren Anwendern. Je nachdem wer euch gegenüber am Tisch sitzt sind dann auch die Anforderungen. Wobei ein gut organisiertes Unternehmen auch immer die Statisitken sowie die Rentabilität zu überprüfen. Für Verkäufer sind Firmen als Käufer besonders interessant weil hier Erfahrungsgemäß das größte Budget vorhanden ist und der Preis für eine Website bei starkem Interesse auch einmal in die Höhe gehen kann.
Der Trick beim Verkaufen von Websites ist also der gleiche wie beim Kaufen. Kenne deinen Gegner, lerne ihn einschätzen, nur dann kannst du ihn besiegen. Heißt im Klartext, wenn ihr wisst, was euer gegenüber will könnt ihr den für euch optimalen Preis realisieren. Egal ob ihr Käufer oder Verkäufer seid.
Am Ende noch eine kurze Übersicht über die geplanten Artikel dieser Kurzserie. Solltet ihr Vorschläge haben, erweitere ich die Serie natürlich gerne.
1. Wieso kann man Websites kaufen? 2. Wer kauft Websites? 3. Websites kaufen, aber wo? 4. Worauf achten beim Website Kauf 5. Der richtige Preis für eine Website
Sensei

Gepostet am: 10. 6. 2010

8 Kommentare

Wieso kann man Websites kaufen?

Kategorie: Webentwicklung

Diese zu beginn recht simpel aussehende Frage lässt sich, wenn man will sehr schnell und einfach beantworten: Weil sie verkauft werden! Aber genau hieraus ergibt sich eine spannende Frage, wenn man wirklich vorhat eine Website zu erwerben.
Da auf meiner To-Do List aktuell mehrere Artikel zum Thema Websites kaufen stehen, habe ich mir gedacht, dass ich am besten mal mit ein paar Grundlagen beginne. Neben der Frage wieso man überhaupt Websites kauft, die ich in einem extra Artikel beantworten werde, stellt sich die Frage, wieso überhaupt die Möglichkeit besteht.
In diesem Artikel soll es nicht um Websites gehen, die im Auftrag von einem Freiberufler oder eine Agentur für einen erstellt werden. Gegenstand dieses Artikels sind hingegen schon existierende Seiten, die schon eine gewisse Zeit im Web betrieben wurden.
Besonders in der heutigen Zeit, egal wie sich das für euch jetzt anhört, laufen immer mehr Scammer im Netz rum, die einem versuchen eine zwei Tage alte Seite als gut laufendes Projekt zu verkaufen. ABER und darauf will ich mit diesem Artikel hinweisen es ist nicht alles schlecht.
Es gibt auch viele Menschen die ihre Website nicht nur aus dem Grund verkaufen möglichst viel Geld dafür einzuschieben, sondern noch andere Hintergründe.
Gründe für Menschen Websites zu verkaufen:
1. Ich bin pleite und brauche Geld
Das Leben ist kein Ponnyhof, wie Stromberg schon sagt und es passiert immer wieder, dass das Leben es nicht gut mit einem meint und man in die Situation gerät, dass man dringend Geld braucht. Damit man nicht das Küchensilber verscherbeln muss, kann man sich auch von einem seiner Projekte trennen, was in der Krise auch einige Menschen tun mussten. Keiner gibt gerne zu, dass es ihm finanziell dreckig geht, aber manchmal braucht man einfach das Geld. Etwas makaber aber logisch hierbei ist, dass die Preise für Projekte/ Websites bei solchen Verkäufen immer etwas geringer sind, denn der Verkäufer steht unter Zeitdruck und muss nehmen was er bekommen kann.
2. Ich brauche Geld für ein neues Projekt
Neue Projekte brauchen Geld, vor allem wenn man selbst nicht alles alleine machen kann und das kann man eigentlich nie. In den meisten Fällen kann ich eine Sache gut und eine zu einem gewissen Teil, z.B. Designen und Coden. Das ist schon einmal sehr praktisch, da mir so nur noch das Marketing und die Programmierung fehlen, was schon genug ins Geld gehen kann. Die einzelnen Bereiche sind wie erwähnt nur als Beispiele zu sehen. Wo nimmt man also das Geld her, um die Leute zu bezahlen? Entweder man sucht sich Investoren, muss aber Einfluss abgeben (irgendwie uncool oder?), oder aber man beschafft das Geld mit dem Verkauf eines laufenden Projektes, für das man eventuell eh keine Zeit mehr haben wird.
3. Die Liebe ist Schuld
Wer das Leben durch die Rosabrille betrachtet, der verliert an Dingen, die ihm vorher Spaß gemacht haben, das Interesse. So auch an den eigenen Websites. Am Anfang steckt man eine Menge Zeit in ein neues Projekt, wenn dann das Interesse versiegt, dann soll sich das doch irgendwie auszahlen. Also versucht man das Projekt zu einem guten Preis zu verkaufen, ist auch für das gewissen besser, als wenn man das Projekt eingehen lässt oder weiter sinnlos Geld hineinpumpen muss.
4. Mir fehlt die einfach die Zeit
Ich jammer auch immer, das ich zu wenig Zeit habe, es reicht aber um alle Projekte am Leben zu halten. Wenn man aber seien Job wechselt oder z.B. eine Familie gründet, also Kinder bekommt, um die man sich kümmern will, dann ist das natürlich etwas ganz anderes.
Teilweise gibt es ja auch noch Stammkunden, mit denen man Verpflichtungen eingegangen ist, so dass diese auch weiter erfüllt werden muss. Ein Verkauf ist also in sofern optimal, als dass man mehr Zeit für sein anderes Leben erhält, seine Kunden weiter „beliefert“ werden und man oben drauf auch noch etwas für seine Arbeit bekommt.
5. Das ist mein Job
Ja, auch das gibt es natürlich, habe ich ja oben auch schon erwähnt. Neben den Betrügern gibt es auch viele ehrliche Siteflipper, die ihr Geld damit verdienen komplette Projekte zu realisieren und wenn sie angelaufen sind zu verkaufen. Sofern es sich um gute Flipper handelt, haben sie ein sehr gutes Netzwerk und können aus diesem Grund wesentlich effektiver arbeiten. Einigen macht es auch einfach nur Spaß neue Seiten aufzubauen, weil sie die Herausforderung mögen. Hier bietet euch eine gute Möglichkeit an solide aufgebaute Projekte zu kommen, das allerdings nicht unbedingt kostengünstig, denn wer weiß was er tut, kennt meistens auch die Preise.
6. Ich hab es so weit gebracht wie ich konnte
Für manche Menschen kommt bei einem Projekt der Punkt, an dem sie erkennen, dass sie mit den eigenen Kenntnissen nicht mehr weiter kommen. Klar könnte man die Aufgaben auch einfach Outsourcen, aber manche Menschen wollen das eben nicht.
Wenn man erkennt, dass man selbst nicht weiter kommt, dann besteht natürlich auch die Möglichkeit, sie erfolgreich zu Verabschieden.
Wenn ihr also auf der Suche nach eine Website seid, dann versucht am besten, welcher der Gründe für den aktuellen Besitzer derjenige ist, der in dazu führt ihn zu verkaufen. Je mehr man vor einem Kauf über den alten Besitzer weiß, desto größer ist die Chance, dass man sich davor schützen kann unter die Räder zu kommen.
In der nächsten Zeit kommen zu dem Thema sicher noch einige Artikel. Solltet ihr Anmerkungen oder Erfahrungen haben, freue ich mich natürlich über eure Kommentare. Am Ende noch eine kurze Übersicht über die geplanten Artikel dieser Kurzserie. Solltet ihr Vorschläge haben, erweitere ich die Serie natürlich gerne.
1. Wieso kann man Websites kaufen? 2. Wer kauft Websites? 3. Websites kaufen, aber wo? 4. Worauf achten beim Website Kauf 5. Der richtige Preis für eine Website
Sensei

Gepostet am: 26. 5. 2010

11 Kommentare

Geld verdienen im Internet

Kategorie: geld verdienen

Geld verdienen im Internet
„Das Geld liegt auf der Straße“ so sagt zumindest eine Volksweisheit und im Internet stimmt das zu weiten Teilen auch. Der Traum vom vielen Geld ohne sich anzustrengen oder hart zu arbeiten ist aber auch hier eine Illusion. Ich will euch in diesem Artikel eine Übersicht darüber geben, welche Möglichkeiten euch das Internet bietet Geld zu verdienen.
Für das Arbeiten im World Wide Web sind zwei Sachen wichtig:
1. Ihr müsst bereit sein Zeit zu investieren um zu lernen und zu arbeiten – es geht nicht von heute auf Morgen
2. Ihr braucht gute Kommunikationsfähigkeiten
Das sind die Dinge mit denen ihr nur bedingt Arbeiten könnt, doch nun zu den Bedingungen für einen erfolgreichen Start die ihr beeinflussen könnt:
- Einfache Kontaktmöglichkeiten (Email, Instant Messenger) (Ihr werdet, egal was ihr macht mit Menschen kommunizieren müssen.
- Die Möglichkeit Geld zu empfangen, also zumindest ein Konto, eine zusätzliches Paypal-Konto kann auch sehr hilfreich sein
- Eine Realistische Einschätzung von dem was ihr Wisst/ Könnt
Der letzte Punkt ist besonders Wichtig, denn darauf gründet sich die Entscheidung, für welche der folgenden Möglichkeiten ihr euch entscheiden solltet. Wenn ihr schon Kenntnisse in bestimmten Bereichen besitzt solltet ihr sie nutzen und ausbauen, anstatt etwas völlig neues anzufangen. Doch kommen wir nun zu den Möglichkeiten die sich euch bieten, ich werde sie hier nur kurz aufführen und in einzelnen Artikeln noch genauer auf sie eingehen.
- Freelancing - Affiliate Marketing - Betreiben einer Website - Website Flipping - Domaining
Ich hoffe ich habe an alles gedacht, sollte dies nicht der Fall sein, dann schreibt einfach kurz einen Comment und ich ergänze die Liste.
Euer netheweb.de Team

Gepostet am: 27. 3. 2009

16 Kommentare