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Firefox Plugins für Webentwickler

Kategorie: Coding, Webentwicklung

Firefox Plugins für Webentwickler und Webmaster
Heute will ich mich mal um hilfreiche Plugins für Firefox kümmern, wobei ich natürlich einen Fokus auf Relevanz für Webentwickler und Webmaster legen werde.
Für jeden sind natürlich Plugins wie der AdBlockerPlus, NoScript oder ein deutsches Wörterbuch zu empfehlen.
Wer sich öfter im Internet aufhält wird diese Standart-Plugins sicher schon installiert haben deshalb nun weiter zu denen, die eventuell noch nicht jeder kennt.
Plugins die ihr euch zumindest ansehen solltet sind:
1.FireBug. Mit FireBug erhaltet in ein Plugin, dass euch viele nützliche Developer Tools an die Hand gibt. Mit ihm könnt ihr html, css oder java direkt im Browser editieren, auf Fehler checken und Javascript „on the fly“ ausführen lassen. Auch ganz nett ist, dass man CSS visuell darstellen lassen kann. Das macht sich positiv bemerkbar, wenn die Div‘s mal nicht so wollen wie sie sollen. Jeder der seine Websites selber schreibt, sollte FireBug installiert haben, denn es nimmt einem viel Arbeit ab, vor allem aber zeitraubendes Geklicke ab.
2.webDeveloper. Dieses Plugin bietet ähnliche Funktionen wie schon FireBug. Man kann sich das CSS ansehen, den Style deaktivieren oder ein eigenes Stylesheet hinzufügen. Mein Fazit zu diesem Plugin ist: Nicht unbedingt notwendig wenn FireBug schon installiert ist, kann aber auch nicht schaden.
3.ColorZilla war erste Plugin, dass ich zum Thema Webentwicklung installiert habe. Mit ihm kann man Farben direkt im Browser auslesen lassen, die einem dann als HEX und RGB-Codes angezeigt werden. Außerdem zeigt ColorZilla mit einem roten Rahmen die html-Elemente an, über denen gerade der Mauszeiger steht. Dabei wird neben dem Plugin-Symbol auch angezeigt, ob das Element eine ID oder Class verwendet und wie dieses heißt. Es wird einem also das Fehlersuchen auf schon gecodeten Websites extrem erleichtert und man muss nicht extra das ganze Stylesheet durchsuchen, sondern kann gezielt nach der passenden Class oder Id Ausschau halten. Meiner Meinung nach ein klares muss für Webentwickler. Für Blogger und Webmaster aber auch sehr hilfreich.
4.HTML VALIDATOR. Wie der Add-On Name schon verrät handelt es sich um einen Validator der den HTML-Code auf Wunsch direkt im Browser prüft, ohne das man z.B. den w3c-Validator bemühen muss. Außerdem bietet ein in einen Browser integrierter Validator den Vorteil, dass der Code nicht erst an einen Server gesendet werden muss und ihr könnt euch den Code eurer Website auch mit diesem Plugin anzeigen lassen. Wer sicher gehen will, dass seine Website valid ist, sollte darüber nachdenken, ob es für ihn eventuell nicht Sinn macht den HTML Validator zu installieren.
5.Launchy. Mit Launchy könnt ihr Dokumente, Websites, was auch immer mit externen Programmen öffnen lassen. Dabei wird der Dateitype automatisch erkannt und in den meisten Fällen die passende Anwendung gewählt. Dieses Plugin ist sicher kein muss, spart aber Zeit und kann deshalb durchaus sinnvoll sein.
6.IE View. Ein sehr schönes und wichtiges Add-On für Webentwickler und Webmaster, da man mit ihm ohne großen Stress die eigene, Website in der Ansicht im InternetExplorer checken kann, um zu testen ob alles korrekt angezeigt wird oder man sich um den IE wie eigentlich immer nochmal extra kümmern muss.
7.SeoQuake. Jetzt wird es auch für Websitebesitzer wieder spannend, die mit dem Code einer Website nicht ganz so viel anfangen können. Mit SEOquake könnt ihr euch in Form einer Toolbar viele hilfreiche Informationen über die gerade geöffnete Website anzeigen lassen. Die wichtigsten sind wohl die bei Google, Yahoo und Live indexzierten Pages, das Domainalter, der PR, der Alexa-Rank, Backlinks, Externe Links und die Keyword-Dichte. Es werden allerdings auch noch weitere interessante Daten ausgelesen. Wer seine Website also für Suchmaschinen optimieren will, sollte die SeoQuake-Toolbar als Handwerkszeug installiert haben.
8.SearchStatus. Mit diesem Plugin könnt ihr euch den PageRank, den Alexa-Rank, das Compete.com, SEOmoz, Lincscape und mozRank sowie eingehende und ausgehende Links(über Alexa) anzeigen lassen. Hier entscheidet ihr am besten selbst, ob es sich für euch lohnt, was davon abhängt, wie wichtig euch diese Daten sind und wie oft ihr sie ohnehin abfragt.
Ganz am Ende will ich euch noch auf ein Plugin aufmerksam machen, dass nicht direkt für Blogger, Webentwickler oder Webmaster zugeschnitten ist, aber trotzdem ganz nett sein kann, wenn man es installiert hat. Es geht um CoolIris, mit CoolIris könnt ihr Fotos im eurem Browser betrachten und durchstöbern, die Bilder können von eurer Festplatte stammen, aber auch von Internet-Diensten wie Flikr, Google Images, Facebook oder ähnlichem.
Ich hoffe das wir euch in diesem Artikel einige Plugins vorstellen konnten, die euch bei eurer Arbeit weiterhelfen.
Euer netheweb.de Team.

Gepostet am: 1. 5. 2009

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Der Webdesigner Fragebogen

Kategorie: geld verdienen, webdesign

Der Webdesigner Fragebogen
Was fragt ihr euren Kunden alles, wenn ihr einen neuen Auftrag annehmt, habt ihr an alles gedacht und wieso solltet ihr das eigentlich nochmal fragen. Diesen Fragen ist Clemens Gull in einem Artikel auf seinem Blog, Guru 2.0 nachgegangen.
Das Ergebnis ist eine Checkliste mit 24 Fragen, mit erläuternden Ausführungen, die ihr euren Kunden fragen solltet, um einen guten Service zu gewährleisten.
Die Marschrichtung für die Fragen sollte klar sein, sie sollten euch darüber aufklären, was die Website für den Kunden bewirken soll, wie sie aussehen soll und welchen Mehrwert ein neuer Webauftritt für die Zielgruppe des Kunden bietet.
Den kompletten Artikel findet ihr unter „Der Fragebogen für webDesigner“ auf dem Blog von Clemens.
Unserer Meinung nach stellt der Fragebogen einen echten Mehrwert für jeden Webdesigner dar, weshalb wir euch auch an‘s Herz legen, ihn zu lesen und am besten auch zu bookmarken oder auszudrucken. Man weiß ja nie, wann man die Informationen noch einmal zum nachlesen gebrauchen kann.
Wir hoffen, das euch der Artikel genau so gut gefällt wie uns,
euer netheweb.de Team

Gepostet am: 27. 4. 2009

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(Un)selbständig als Freelancer!

Kategorie: geld verdienen

Wir haben uns entschieden, euch zum Thema Freelancing noch einige Ergänzungen zu bieten und auch mal eine andere Perspektive auf das ganze zu werfen, weshalb Clemens netter weise als Gastblogger diesen Artikel für euch verfast hat. Dafür schon mal ein Dankeschön an dieser Stelle.
(Un)selbständig als Freelancer! DI (FH) Clemens Gull
Im Laufe der Jahre als Lehrer für webDesign stellten mir die Schüler und Schülerinnen immer wieder die Frage was man für eine Stunde Arbeit verlangen kann. Auch habe ich bemerkt, dass die meisten den Preis für eine Stunde nicht richtig berechnen können und sich entweder unter ihrem Wert verkaufen oder geradewegs in die Pleite steuern. Ansonsten kann ich mir manche Preisvorstellungen die man bei den verschiedensten Netzwerken wie Xing oder LinkedIn findet, nicht erklären. Daraus ist der Freelancer-Rechner entstanden.
Zuerst dachte ich an eine einfache Linkliste und ein paar Tipps wie man sich seinen Stundenpreis ausrechnet. Aber beim Surfen wurde mir bewusst: So einfach ist das nicht. Die meisten sind Graphiker, Designer, Künstler und Zahlen sind nicht ihre Freunde.
1. Das Netzwerk Die meisten Freelancer gehen schon mit der falschen Einstellung in die Selbständigkeit: Hier bin ich liebe Kunden und ich bin der Beste! Also bucht mich. Leider hilft das Abschlusszeugniss, das Diplom bei den Kunden gar nichts. Die wollen Referenzen, ein Portfolio sehen. Aber welcher Designer hat während der Ausbildung an ein Portfolio gedacht. Dann ist das nächste Problem: Niemand kennt mich. Klar woher sollen die Kunden wissen, dass es Dich gibt? Du musst Dir einerseits Referenzen aufbauen und andererseits “Networking” betreiben. Die einfachsten Dinge liegen sehr nah, aber genutzt werden sie während der Ausbildung nicht. Man kann sich bei Twitter beteiligen , man kann seinen eigenen Blog betreiben oder sich bei einem bestehenden beteiligen (Arial 11zum Beispiel sucht immer Autoren), man kann bei Xing Mitglied werden. Aber auch der lokale Sportverein, Trachtenverein, die Freiwillige Feuerwehr, was auch immer sind Plätze zum netzwerken. Auch der regelmäßige Besuch in einem Cafe oder einer Bar hilft. Man muss mit den Leuten reden und sich so Bekanntschaften aufbauen. Erst dann werden die Kunden kommen.
2. Die Kosten Bei den Kosten für das Geschäft sind einige Stolpersteine versteckt. Oft nimmt man nur die Büromiete und das war es schon. Aber im Büro verwendet man auch den Computer, Licht, die Kaffeemaschine und so fort. Der Stromverbrauch ist nicht zu verachten, denn ein Standardcomputer verbraucht locker zwischen 300 und 500 Watt und da kommt über das Jahr gesehen einiges zusammen.
Auch die Transportkosten werden gerne übersehen. Das Auto wird ja so oder so bezahlt und die Zeit um zum Kunden zu fahren muss halt sein. All diese kleinen Dinge summieren sich über das Jahr zu hunderten Euros.
Bei der Ausstattung des Büros, egal ob Sessel, Tisch oder Computer, lügen sich Anfänger gerne in die eigene Tasche. Denn wenn man von zu Hause arbeitet, hat man ja alles. Leider wird das was man hat auch irgendwann kaputt und dann muss man es neu kaufen. Gerade das Thema “Abschreibung” ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Dies habe ich in den Freelancer-Rechner eingebaut, damit man sich darüber keine Gedanken machen muss. Das einzige was man als Freelancer wirklich machen sollte ist die am Ende empfohlene Quote für die Abschreibung zur Seite legen und ja nicht anrühren. Denn sonst beginnt nach ca. drei Jahren ein Teufelskreis.
3. Der Teufelskreis Die meisten Freelancer freuen sich am Anfang der Karriere ja über jeden Auftrag. Warum auch nicht? Nur vergessen sie leider den Preis auch richtig zu berechnen. Oft ist am Ende des Geldes dann zuviel Monat übrig. Oder im “Hotel Mama” muss ja nichts bezahlen und der ganze Verdienst wird wieder ausgegeben.
Gerade bei der Abschreibung rächen sich solche Vorgehensweisen. Denn nach ungefähr drei Jahren ist der Computer defekt oder der Drucker macht Flecken, oder, oder, oder. Jetzt wird der nächste Auftrag hergenommen um sich ein neues Gerät zu kaufen. Das Geld für die Neuanschaffung fehlt aber beim Bezahlen der Miete oder beim Volltanken des Autos. Daher wird wieder ein Auftrag angenommen, oft unter dem Preis den man errechnet hat, nur um die Miete zu bezahlen. Jetzt fehlt nicht nur Geld, sondern auch noch Arbeitszeit. Daher wieder so eine Notfallaktion und wieder eine, und gleich darauf die nächste. Das steht man ein halbes Jahr, vielleicht auch ein ganzes Jahr durch. Aber dann ist es vorbei und man muss mit der Firma aufhören.
4. Das Leben Auch hier denken die meisten nicht nach. Das Wort “selbstständig” setzt sich aus zwei Teilen zusammen “selbst” und “ständig”. Und genau das macht ein Freelancer: Er arbeitet für sich selbst, aber auch ständig. Am Anfang ist es oft schwer Kunden und Aufträge zu erhalten und man muss sich erst Referenzen aufbauen. Durch die Dauerbelastung leidet nicht nur das Privatleben und der Freundeskreis, sondern auch die Gesundheit. Man ist einfach anfälliger für Krankheiten. Auch an das denken die wenigsten: Wenn man krank ist kann man nicht arbeiten und daher gibt es auch kein Einkommen. Gerade die Betriebsunterbrechnungsversicherung kostet einiges und lange braucht man sie nicht. Aber wenn man wirklich mal zwei, drei Wochen nicht arbeiten kann, ist man glücklich Geld von der Versicherung zu bekommen.
Die Haftpflichtversicherung ist auch ein Stiefkind bei den Gründungsgedanken. Man glaubt einfach nicht, dass man etwas falsch machen kann und wie sensibel Kunden darauf reagieren. Eine falsche Formulierung, einmal ein Markenrecht nicht beachtet oder schnell ein Photo aus dem Internet heruntergeladen. Schon flattert die erste Unterlassungsklage ins Haus. Da ist es gut wenn eine Haftpflichtversicherung einspringt.
5. Die Links Trotz aller Tipps und Tricks kommt es auf zwei Dinge an: Auf Disziplin und harte Arbeit und auf gute Informationen und Links. Daher habe ich einige Links zusammengestellt, die einem Anregungen zur Selbständigkeit und auch zum Beruf des Designer geben:
10 Dinge die du nicht in der Design-Schule lernst 12 nützliche OpenSource Produkte für Designer Ressourcen für Webdesigner
Gründungsservice.at Kalkulations Tipps MBPW.de Darlehnschecker Saleschecker Haushaltsbuch Arbeitszeiterfassung Rechnungssoftware Tipps für Kleinunternehmer USF.edu
Versicherungen für Media Agenturen
Freelancermap
Jupiterimages Public Domain Photos Pixelio Daeng2k Freephotoshop 123Freevectors
Colors on the Web
Solltet ihr noch Fragen an Clemens haben, könnt ihr ihn auch über Twitter erreichen.
Euer netheweb.de Team und Clemens Gull

Gepostet am: 6. 4. 2009

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