Artikel mit dem Tag „Social Media

Google+ – Jetzt geht‘s los

Kategorie: google

Diejenigen unter euch, die heute schon auf Twitter aktiv waren haben sicher den Hype um die Google+ Invites live mitbekommen. Ich hab mich natürlich auch von einem netten Follower einladen lassen um mir das Ganze mal anzusehen UND natürlich auch etwas drüber zu schreiben. Dabei fangen wir für alle die noch nichts davon gehört haben ganz am Anfang an:
Was ist Google+ überhaupt?
Google+ ist der Versuch von Tante G ein eigenes Social Netzwerk zu schaffen um die Übermacht von Facebook zu brechen und damit langfristig weiter Konkurrenzfähig zu sein. Das Ganze läuft über euren normalen Google-Account den ihr auch für GoogleMail oder sonstige Dienste von Google nutzt, in dem meisten Fällen ist also kein extra Account nötig.
Aktuell befindet sich das Projekt noch in einer Betaphase, die Invite-Only ist, wer sich also einen eigenen Eindruck verschaffen will, muss sich einladen lassen. Für alle bei denen das Einloggen noch nicht klappt oder die erst einmal abwarten wollen hier schon einmal 2 Screens damit ihr euch einen Eindruck machen könnt.

Hier einmal die Startseite mit dem Newsfeed, wie man ihn auch von Facebook bereits kennt.

Und dann noch einmal die Circuit Seite, in dem ihr eure Kontakte bestimmten Personenkreisen zuordnen könnt. Gerade wenn es um Privatsphäre Optionen geht oder um die Übersicht zu behalten eine sehr hilfreiche Option, die bei Facebook ja auch erst vor gar nicht allzu langer Zeit eingeführt wurde.
Mein erster Eindruck
Ich bin zwar erst diesen Nachmittag angemeldet muss aber sagen, das ich im Vergleich zu Google Wave oder Buzz ein wesentlich größeres Potential sehe und nicht davon ausgehe, dass das Projekt früh scheitern wird. Von der Umsetzung her in den ersten Minuten etwas gewöhnungsbedürftig, doch dann logisch durchdacht aufgebaut und was mir auch sehr gut gefällt, ist dass Google einem beim bearbeiten des eigenen Profils gleich die Chance gibt anzugeben wer die gegebenen Informationen sehen darf.
Eine Sache dir im direkten Vergleich zu FB natürlich sehr wertvoll ist, da dort die Privatsphäre Optionen doch sehr versteckt sind.
Ansonsten war es das erstmal von mir und ich würde mich freuen, wenn ihr euren ersten Eindruck mit mir und natürlich den anderen Lesern teilen würdet.

Gepostet am: 30. 6. 2011

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Social Media: Macht oder Ohnmacht

Kategorie: Bloging

Wer in den vergangenen Tagen in der deutschsprachigen Bloggerszene unterwegs war hat eins gemerkt, hier ist einiges aufgewühlt worden.
Für alle die, die nicht mitbekommen haben, woher diese Aufruhe stammt hier die traurige Mitteilung, Roberto ist tot, wer mehr darüber wissen will kann sich ja den Nachruf auf seinem Blog durchlesen, denn darum soll es hier nicht gehen. Vor allem weil dass was passiert ist an sich schon tragisch genug ist, ohne dass man es aufbauschen oder ausschlachten muss. Außerdem habe ich Roberto “nur” über das Netz gekannt und es liegt mir fern, jetzt einen Nachruf zu schreiben, über die wenigen Momente die wir virtuell zusammen verbracht haben.
Allerdings hat mich dieses Ereignis auch irgendwie aufgewühlt und zum Nachdenken gebracht, da ich ja öfter mit ihm über Twitter oder ICQ Kontakt hatte. Das was dabei an Gedanken rausgekommen ist, will ich euch in diesem Artikel etwas komprimiert mal darstellen.
Aktuell wird ja eigentlich überall, inzwischen auch insbesondere in den alten Medien die Macht von Social Media beschrieen, was natürlich irgendwie übertrieben ist. Denn das was Social Media für manche ist, ist in Wahrheit etwas ganz anderes, Social Media ist also zu einem Trendwort geworden zu dem man alles und nichts zählen kann.
Es bleibt allerdings nicht abzustreiten, dass was wirklich hinter Social Media, also den sozialen Medien steckt eine Menge Potential hat, dass auch immer besser genutzt wird.
Wieso ist das wichtig fragt ihr euch jetzt eventuell, vom Prinzip her ist es recht einfach. Wir alle wissen wie wir Teile dieses Potentials für uns nutzen können und wer regelmäßig damit arbeitet fühlt sich in diesem Bereich inzwischen auch schon zuhause.
Wir gehen Tag für Tag online und treffen unsere Kontakte, arbeiten mit ihnen zusammen an neuen Projekten oder in einer sonstigen Weise privat oder geschäftlich zusammen. Soweit die Seite der Macht, die uns hilft effizienter zu arbeiten (ich lasse es an dieser Stelle einmal bewusst auf diesem simplen Niveau).
Andererseits zeigt zumindest mir so ein dramatisches Ereignis wie Robertos Tod, dass die Macht eben doch nichts so groß ist wie wir denken und nicht alle unsere Probleme online gelöster werden können. Damit befinden wir uns auf der Ohnmachtsseite, denn man hat jetzt zwar ein enormes Netzwerk an Menschen die man regelmäßig online trifft, man weiß aber nur von den wenigsten wirklich etwas.
Man kennt immer nur den Ausschnitt, den der andere einem gegenüber Preisgeben will, was soweit auch ok ist, aber man wird auch nie merken, wenn es dem anderen wirklich schlecht geht und selbst wenn man es merken sollte wie man ihm helfen kann. Dazu fehlt einfach die Übersicht, die uns dann in so einem Moment wie dem jetztigen wie ein Schlag trifft. Hinzu kommt dann auch das Gefühl der Machtlosigkeit.
Noch schlimmer ist es, dass man im Nachhinein teilweise sogar feststellen muss, dass man die Probleme überhaupt nicht erkannt hat, oder nicht mal wahrgenommen hat, wie lange eine bestimmte Person schon inaktiv war oder nicht mehr online.
Man hätte ja so gerne etwas gemacht und geholfen, aber man konnte in gewisser Weise nicht, weil man nur das Fenster aus den Social Media kennt.
Ich habe mir im übrigen noch keine wertenden Gedanken gemacht zu diesem Thema und habe auch nicht die geringste Idee wie man daran etwas verändern könnte. Es soll auch weder eine Entschuldigung für irgendwas sein noch eine direkte Kritik. Ich habe einfach das Gefühl gehabt, dass ich das mal sagen will und eventuell hilft es ja auch dem einen oder anderen mit der Situation umzugehen.
Soweit war es das von mir, mit dem Artikel könnt ihr machen was ihr wollt, lest ihn, nehmt ihn zur Kenntnis oder kommentiert, wenn ihr eure Gedanken teilen wollt, jeder wie er will.
Sensei

Gepostet am: 8. 7. 2010

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35 Social Media Infographics

Kategorie: Online Marketing

Ich bin heute auf Twitter auf etwas gestoßen, oder besser gesagt gestoßen worden, dass ich wirklich interessant ist. Um was es geht?
Es geht um Keyfigures, wie man im Englischen sagen würde, zu Sozialen Medien, die ja in letzter Zeit ja vermehrt auch von den Printmedien gehyped werden.
In der Sammlung von pamorama wurden ganze 35 solcher Grafiken zusammen getragen, in denen es um Themen wie Twitter vs. Facebook geht, oder um die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie man Social Media Anbieter zum Promoten seiner Website oder seines Blogs nutzen kann. In der Grafik wird das Ganze dann Donut Marketing genannt, weil es vor allem geht, von dem eigenen Blog ausgehend alle relevanten Social Media Dienste, wie z.B. Twitter, Facebook oder Flickr zu bedienen um Besucher auf den eigenen Blog zu locken.
Ich denke die komplette Sammlung an Grafiken bietet ein enormes Potential für eigene Weiterentwicklung oder eben um sich einfach für Artikel inspirieren zu lassen. Am Ende würde mich aber noch interessieren, ob ihr das denn genau so seht. Haut also in die Tasten und hinterlasst eure Meinung doch in ein paar Zeilen.
Sensei

Gepostet am: 4. 4. 2010

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7 Fragen, die sich jeder stellen sollte

Kategorie: Bloging

Ok, dass ist natürlich maßlos übertrieben, trifft aber eigentlich auf alle zu die Social Media Dienste und ganz weit gefasst das Internet zum Networking nutzen. Die Fragen sind allerdings eher als Anregung zu verstehen über die Thematik nachzudenken und sollen nicht direkt beantwortet werden, was nicht heißt, dass ihr keine Kommentare hinterlassen dürft.
Jetzt aber zu den Fragen:
1. Was sind die Grundlagen, die „Essentials“ in unserem Geschäft?
„Small Talk is Big“, es reichen oftmals wenige Worte, sofern diese gut durchdacht sind. Fasst euch kurz, sofern es die Thematik gestattet. Auch wenn ihr denkt das Business zu kennen, oder zu verstehen, versucht es TROTZDEM.
2. Wie teilen wir?
Gerade bei uns im deutschsprachigen Raum ist das ja so eine Sache mit der Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe. Außerdem sollte man darüber nachdenken was mit „teilen“ wirklich gemeint ist(das gilt auf Twitter z.B. vor allem für Firmen-Twitter Accounts) und natürlich auch welches Social Media Tool / Medium genutzt wird, um bestimmte Informationen zu teilen.
3. Wie arbeiten wir zusammen?
Guckt euch Services wie Twitter an, eine super Sache, die Frage ist schöpfen wir das gebotene Potential aus, oder können wir was Zusammenarbeiten angeht noch mehr raus holen? Hier ist Wahrscheinlich im Bereich B2B noch einiges, was besser laufen könnte, auch wenn es schon einige positive Beispiel gibt, wo Kooperationen super funktionieren.
4. Wie verbinden wir neue Netzwerke?
Services wie Facebook und Twitter sind das, womit wir es auch in der Zukunft wahrscheinlich erstmal zu tun haben werden. Aber wie verbinden wir die einzelnen Angebote und wie bauen wir sie in unsere Unternehmung oder aber einfach in unseren Alltag ein, so dass es effektiv aber nicht zeitraubend ist. Allerdings sollte man auch darüber nachdenken, was passiert, wenn eins dieser Netzwerke weg bricht, gibt es einen Plan B?
5. Schaffen wir neue Verteilungsmechanismen und Orte?
Discounter-Ketten und die Mafia, gibt es da einen Zusammenhang? Ja, beide sind verdammt gut darin Engpässe zu überbrücken und heiße Ware schnell an den Mann zu bringen. Sie schaffen es zwischen Käufern und Nicht-Käufern zu unterscheiden, schaffen wir das auch? Haben wir überhaupt Produkte, die verteilt werden müssen? Wenn ja, gehen wir die richtigen Wege?
6. Wie Beziehungen aufbauen, die sich lohnen?
Ist es gut auf Twitter 10.000 Follower zu haben? Wie viele von denen sind überhaupt aktiv? Gleiches gilt für Blogs, normaler Weise bekommt ein Blog so ab 200 Besuchern pro Tag um die 10 Kommentare in der Woche. Woran liegt das? Ich denke es kommt vor allem drauf an, wie man zwischen Freunden, Community Mitgliedern und Kunden unterscheidet. Geht das eigentlich und wie ist unterscheiden überhaupt gemeint? Aber am WICHTIGSTEN was bedeutet „sich lohnen“ für euch eigentlich?
7.Wo ist dieser Lohn eigentlich und wie messen wir ihn?
Dieser Punkt geht fließend aus dem vorher gegangenen über. Geht es auch hier nur ums Geld? Wenn nein, ist der Nutzen dann überhaupt messbar? Ich verlange von euch z.B. kein Geld, wenn dann von Firmen. Alles auf Netheweb ist kostenlos, wieso mache ich so etwas? Worin liegt der Vorteil, wenn man etwas kostenlos zur Verfügung stellt? Aber die wichtigste Frage ist immer noch, wie stelle ich fest, ob sich meine „Anstrengungen“ lohnen, oder bezahlt machen, besonders, wenn es nicht um Geld geht oder um Views.
Das sind eine Menge Fragen und ich gebe zu, viele davon habe ich mir vorher auch noch nicht so wirklich gestellt gehabt. Gute Vorsätze für das neue Jahr, sollten sich aus diesem Artikel denke ich bei den meisten einfach nur durch das lesen ergeben.
Fragen über Fragen, aber wollen wir wirklich Antworten, oder ist es besser mit der Frage an sich zu leben?
Sensei

Gepostet am: 20. 12. 2009

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Convention Camp

Kategorie: Allgemein

Wie sicher einige von euch hat am vergangenen Donnerstag das Convention Camp, von dem ich hier im Rückblick etwas berichten will. Beginnen will ich mit der Location, die wirklich der Hammer war und auch wenn für größere Veranstaltungen gedacht, nie leer oder zu groß wirkte.
Die Organisation war im Großen und Ganzen überzeugend, was allerdings ärgerlich war, ist dass die Speeddating Sessions immer parallel zu den normalen Sessions liefen, so dass man nicht an beiden teilnehmen konnte.
Durch die vielen offenen Sessions, konnte man sich ein wirklich recht interessantes Programm zusammen stellen, meins bestand aus den folgenden Sessions:
- Stowe Boyd: „The Social Revolution: Ten Years Later, Looking Ten Years Ahead“

- Werbung im Internet – wie soll sie in der Zukunft aussehen

- Social Media – wie funktioniers? PR & Marketing

- Alan Webb: SEO: aktuelle Rankingkriterien bei Google

- How to Blog

Danach kam dann noch die Closing Session und die Aftershow Party im Spandau, die ich leider nicht mitnehmen konnte.
Die Sessions waren von den Vortragenden und dem Publikum meistens inhaltlich interessant und man konnte seinen Horizont doch etwas erweitern. Nur bei einer Session bin ich und mir mir auch @flobox, den ich über die Twitterwall kennen gelernt habe etwas Unterfordert vorgekommen. Der Vortrag war zwar nett aufgebaut, aber inhaltlich habe ich nichts dazu gelernt. Durch die Chance sich einzubringen, hätte das allerdings noch werden können, was mich zu meinem eigentlichen Kritikpunkt führt.
In allen Sessions in denen ich war, ist mir etwas sehr negativ aufgefallen und zwar Journalisten. Es gab aus allen Bereichen Teilnehmer, die sich an den Sessions beteiligt haben, was die Sessions auch thematisch getragen und weiter gebracht hat . Problematisch waren nur die Fragen einiger Journalisten, die keinen Mehrwert boten, sondern nur Zeit kosteten. Was charakteristisch für alle diese Fragen war, ist dass es Fragen waren, die jeder andere Teilnehmer nicht hätte stellen müssen.
Wieso schicken also Verlage Journalisten zu solchen Camps, die offensichtlich keine Ahnung von der Thematik haben um die es geht? Ich finde das schade und habe mich vor allem in den Sessions geärgert, da es natürlich auch immer wieder Fragen waren wie: „Ist es besser mit Twitter live zu bloggen oder mit einem normalen Blog?“ Für mich haben Menschen, die den Unterschied zwischen einem Blog und Twitter nicht kennen auf einer (Un)Konferenz zu genau diesen Themen nichts zu suchen.
Nichts desto trotz würde ich jedem von euch raten an solchen Events teilzunehmen, denn man lernt enorm viel und man trifft nette Leute und besonders in diesem Fall, war auch das Catering super.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich zu den einzelnen Sessions noch extra Artikel schreiben werde. Solltet ihr Interesse dran haben, dass ich dies tue, schreibt einfach einen Kommentar.
Sensei

Gepostet am: 28. 11. 2009

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