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Websites kaufen, aber wo?

Kategorie: Webentwicklung

Nachdem in ersten beiden Artikeln der Kurzserie zum Thema Websites kaufen und verkaufen, die beiden Parteien vorgestellt wurden die an einem Kauf beteiligt sind, nämlich Käufer und Verkäufer soll es in diesem Artikel um das „Wo“ gehen.
Generell gibt es eigentlich nur vier Möglichkeiten wo man im Internet Websites kaufen kann, die ich im folgenden einzeln vorstellen werde.
1. Marktplätze
Marktplätze, meint in diesem Fall Websites auf denen Projekte komplett verkauft werden. Der aktuell wohl größte Marktplatz für Websites weltweit ist flippa.com. Auf dem vor allem englischsprachige Websites verkauft werden. Für den deutschen Raum existiert eigentlich kein direkter Marktplatz wo es nur um den Kauf und Verkauf von Websites geht.
Anbieter wie Sedo.de bieten allerdings auch die Möglichkeit Domains zusammen mit Inhalten also den Websites zu verkaufen.
Die Frage die sich stellt ist, worin liegt der Vorteil von solchen Marktplätzen?
Wie auch bei Freelancer Portalen wie getacoder.com besteht der Vorteil darin, dass ein Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer existiert, bei dem man sich z.B. über die Historie des Gegenüber erkundigen kann, wodurch versucht wird das Risiko zu streuen. Außerdem bieten solche Marktplätze die Möglichkeit gezielt nach Websites mit einem bestimmten Preis oder zu einem bestimmten Thema zu suchen.
Meiner Erfahrung nach findet man auf diesen Marktplätzen vor allem professionelle Verkäufer, so genannte Flipper, die auch seriöse Produkte verkaufen.
2. Ebay
Verglichen mit dem US-Ebay ist das Angebot von Websites bei der deutschen Variante nur sehr begrenzt. Was zum einen an dem Markt dahinter liegt und zum anderen an der Anzahl der Marktteilhaber, denn beides ist in den Staaten bzw. im englischen Sprachraum größer.
Der Vorteil beim Kauf von Projekten auf Ebay ist vor allem der geringe Preis, natürlich neben den Fakt das auch hier durch Ebay als unternehmen ein Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer besteht.
Allerdings solltet ihr gerade auf Ebay darauf achten was ihr kauft, denn die Seiten die ich bis jetzt auf Ebay gesehen habe, waren in 80% der Fälle nicht wirklich professionell umgesetzt. Außerdem fehlen meistens die relevanten Informationen, weil die Verkäufer oftmals nicht genau wissen, was man als Käufer für Informationen haben will, oder aber weil sie es wissen und sie nicht herausgeben wollen.
Ich will aber darauf hinweisen, dass natürlich nicht alles schlecht ist, sondern dass zwischen ehrlichen und unehrlichen Seiten auf Ebay ungefähr ein Gleichgewicht zu bestehen scheint.
3. Foren
Die Marktplätze auf Webmasterforen sind eine wahre Fundgrube für Websites mit Potential und in den meisten großen Foren gibt es inzwischen ja auch eine Käuferbewertung, wodurch man etwas abgesichert ist.
Unglücklich ist meistens die Übersicht über alle zum Verkauf stehenden Websites, allerdings ist die Kehrseite, dass meist ein sehr großes Angebot vorhanden ist. Außerdem kennt man die Anbieter eventuell schon aus Diskussionen wenn man selber in dem Forum aktiv ist und kann meiner Erfahrung nach auch leicht mit ihnen in Kontakt treten, sowie über Preise verhandeln.
Im deutschsprachigen Raum solltet ihr auf der Suche nach Websites sicher mal bei Webmasterpark oder Abakus rein schauen. International sind wohl eher Digitalpoint, Sitepoint und das Warriorforum die ersten Anlaufstellen. Schaut aber auch mal in kleineren Foren rein, denn man weiß ja nie, wo man eine gute Website findet.
4. Direkt
Websites kann man natürlich auch ohne irgendwelche Marktplätze kaufen, also direkt beim Verkäufer. Hier ist es schwer die Websites zu finden, außer man interessiert sich für eine Website und schreibt den aktuellen Eigentümer an, ob ein Verkauf für ihn infrage kommt.
Denn auch daraus kann sich natürlich ein verkauf ergeben. Teilweise wird ja auch auf den Websites selbst signalisiert oder man bekommt den Willen zum Verkauf irgendwo anders mit. Hier habt ihr dann wenn ihr Glück habt eine gut geführte Website ab zu stauben, ohne das vorher wirklich jemand anders von dem Verkauf wusste und der Preis zu sehr in die Höhe geht.
Wichtig ist natürlich bei allen eben vorgestellten Möglichkeiten dass ihr euch intensiv mit dem Verkäufer sowie auch eigenständig mit der Qualität der Website beschäftigt. Worauf ihr dabei achten solltet und was doch eventuell eher unwichtig ist, könnt ihr im nächsten Artikel dieser Serie lesen.
Zum Schluss wie in jedem Artikel die Übersicht über alle Teile der Serie verbunden mit der bitte um Feedback und Ideen für weitere Artikel.
1. Wieso kann man Websites kaufen? 2. Wer kauft Websites? 3. Websites kaufen, aber wo? 4. Worauf achten beim Website Kauf 5. Der richtige Preis für eine Website
Sensei

Gepostet am: 16. 6. 2010

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Sedo‘s kostenloses Preisvorschlags Tool

Kategorie: Informationen

Erst einmal eine kurze Einführung für die, die Sedo noch nicht kennen. Sedo.com ist der weltweit wohl größte Marktplatz für Domains. Ihr könnt hier nicht nur Domains kaufen und verkaufen, sondern auch durch das Parken von Domains Geld verdienen.
Auf der Startseite werden alle möglichen Daten angezeigt, die teilweise sogar sehr interessant sein können. So könnt ihr zum Beispiel sehen, was die teuersten verkauften Domains wahren, oder welche Domains Sedo aktuell als besonders interessant wertet.

In diesem Artikel soll es ja aber nicht um Sedo an sich gehen sondern um das von gestartete Preisvorschlags-Tool. Hier könnt ihr eure Domains auch kostenlos grob bewerten lassen, wenn ihr bei Sedo angemeldet seid.
Die Idee hinter der kostenlosen Bewertung ist, dass man Domaininhabern es so ermöglicht, Domains aus ihrem Portfolio erfolgreich zu einem Festpreis vermarkten zu können.
Um sich für eine eingestellte Domain einen Preis vorschlagen zu lassen, müsst ihr „Mein Sedo“ auf „Domain Management“ gehen und dort dann die „Preisvorschlags Übersicht“ wechseln, wo ihr dann als Befehl „… kostenlosen Preisvorschlag erhalten“ einstellen könnt.
Das Ganze dauert dann je nach Auslastung bis zu 3 Tagen. Ich habe das natürlich auch für 3 Domains aus meinem Portfolio getestet und war über das Ergebnis überrascht.
Von anderen Vorschlagtools weiß man ja, dass sie nicht unbedingt genau arbeiten und nicht mit manuellen Domainbewertungen mithalten können. Bei Sedo steht allerdings mehr Kompetenz dahinter, weshalb ich mit einem qualitativ besserem Ergebnis gerechnet habe.
Das Ergebnis, dass ich angezeigt bekommen habe stimmt auch, ist aber recht ungenau. Ich habe z.B. die Domain aeroimage.cn bewerten lassen und laut Sedo ist die Domain < 500 Euro wert. Daran besteht auch kein Zweifel, ich würde persönlich aber sagen, dass die Domain nicht mal 10€ wert ist.
Deshalb war ich etwas überrascht als ich die Bewertung gesehen habe, ich habe einfach mit einer genaueren Einschätzung gerechnet gehabt.
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass die Bewertung nicht zu gebrauchen ist, oder ihren Zweck nicht erfüllt. Es zeigt nur, dass ich mit den falschen Erwartungen an das Ganze heran gegangen bin.
Einen enormen Vorteil bietet das Tool allerdings, es lässt einen wesentlich besser einschätzen, ob sich eine manuelle Bewertung der Domain lohnt. Wenn die Domain so wie bei mit unter 500 Euro wert ist, man aber mit Kosten von ca. 60€ für eine Bewertung rechnen kann, dass stehen die Kosten in keinem Verhältnis zu den Erkenntnissen, ganz anders ist das allerdings bei Domains die in die Kategorie um 10.000 eingeordnet werden, denn bei ihnen ist damit zu rechnen, dass sie definitiv mehr Wert sind, als eine Bewertung kosten würde.
Was haltet ihr von der Sedo Preisbewertung und werdet ihr sie nutzen?
Sensei

Gepostet am: 20. 9. 2009

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