Artikel mit dem Tag „Rss-Leser

Einzeiler im Feedreader

Kategorie: Bloging

Mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass einige, vor allem die etwas bekannteren deutschen Blogs nur noch Einzeiler per RSS-Feed verteilen und das geht mir schon extrem auf die Nerven, weshalb ich mich entschlossen habe meinen Unmut hier mal zu äußern und auch zu zeigen, wie man es besser machen kann.
Im August habe ich in dem Artikel „Welchen Wert haben RSS-Subscriber?“ erklärt, wo die Vorteile von Rss-Subscribern für Blogbetreiber liegen. Schade, dass anscheinend immer weniger Blogger, den Wert erkennen und sich bemühen, ihre RSS-Leser nicht krampfhaft los zu werden.
Die Frage die ich mir als Blogger immer stellen sollte, wenn ich etwas ändere ist: Wieso nutzen meine User diese Funktion. Bei Rss-Feeds wäre es also die Frage, warum Menschen dem Blogfeed folgen. Eine Frage, die sich leicht beantworten lässt, in dem meisten Fällen einfach, weil sie die Artikel die ich veröffentliche Lesen wollen.
Was passiert jetzt also, wenn ich die Artikel im Feed so weit kürze, dass keine Sau mehr etwas damit anfangen kann? Genau, die Leser springen ab, weil der Feed keinen Mehrwert für sie mehr bietet. Parallel wird dann, von dem betreffenden Bloggern gemeckert, dass die RSS-Subscriber Zahl auf ihrem Blog so gering wäre und auch nicht steigen würde. Ich denke, den Zusammenhang sollte eigentlich jeder Mensch erkennen.
Soweit war es das jetzt aber auch erstmal mit der Kritik, denn ein Artikel in dem nur geschrieben wird, was schlecht ist, aber nicht wie es besser geht, ist das Papier nicht Wert, auf dem er steht.
Ziel der Blogger die ihre Feeds so extrem kürzen ist, dass sie nicht mehr von professionellen Rippern und Contentdieben genutzt werden können. Klar, das man versucht, seine Artikel vor so etwas zu schützen, doch ich finde es gibt wesentlich elegantere Methoden dies zu tun.
Eine davon ist das ©Feed, mit dem man einen Trackingcode im Feed einbauen kann und auch ein Copyright angezeigt wird. Außerdem, kann man mit ihm in Suchmaschinen, nach dem Tracking-Code suchen lassen, wodurch eventuelle Contentdiebe schneller gefunden werden können.
Verhindern, kann man Contentdiebstahl insgesamt leider nicht und wenn die Maßnahmen, den ganz normalen Usern schaden, sollte man sie meiner Meinung nach besser bleiben lassen.
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ich solange ich den Blog hier betreibe meinen RSS-Feed mit den Artikeln ungekürzt zur Verfügung stelle und bis her erst einmal Probleme hatte mit Rippern und damals wurde nicht mal der RSS-Feed genutzt, um die Artikel zu klauen. Die Gefahr, steigt also nicht, wenn man die kompletten Artikel im RSS-Feed anzeigen lässt.
Ich habe heute auch zusätzlich das ©Feed Plugin eingebaut und bin gespannt, ob es seinen Zweck erfüllt, der Vorteil des Plugins ist ja, dass man seine Artikel nicht kürzen muss um sie zu schützen.
Abschließend, würde mich interessieren wir ihr zu diesem Thema steht. Also was haltet ihr von Artikeln die in Feeds so stark gekürzt werden, dass am Ende nur noch ein Einzeiler da steht und wie versucht ihr eure Feeds gegen Contentdiebe zu sichern.
Sensei

Gepostet am: 17. 11. 2009

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Welchen Wert haben RSS-Subscriber?

Kategorie: geld verdienen, Online Marketing

Habe auf Online Cash Piet‘s Artikel über RSS-Feeds gelesen und mir gedacht, ich könnte ja auch mal etwas dazu schreiben. Ich habe auf netheweb.de auch schon seit einiger Zeit ein RSS-Feed, das ihr unter Netheweb.de Artikel-Feed finden könnt. Inzwischen habe ich sogar um die 130 Subscriber, was im Vergleich zu größeren Seiten vielleicht nicht viel ist, verglichen mit den Besuchern täglich aber schon erstaunlich.
Die Frage die sich jeder Blogger stellt, bevor er ein RSS-Feed für seinen Blog öffentlich zugänglich macht ist, was bringen mir Feed-Subscriber. Subscriber besuchen ja nicht mal regelmäßig meinen Blog und sorgen so für Traffic und Clicks. Achja um es nicht zu vergessen die meisten schreiben auch nicht unbedingt viele Kommentare, denn dazu müssten sie ja euren Blog besuchen. Wieso sollte man sich als Blogger also darum kümmern, mehr RSS-Subscriber zu bekommen?
Diese Frage will ich versuchen in 7 Punken zu beantworten.
1. Ein Subsciber der den Blog nie besucht ist besser, als ein Besucher, der den Blog nur einmal besucht und dann nie wieder.
Ich habe schon von Bloggern gehört, die den RSS-Button von ihrem Blog wieder entfernt haben, um ihren Content nicht ,zu verschenken‘, eine Einstellung die gerade bei Anfänger oft zu finden ist. Sie erwarten, dass Menschen die ihren Content lesen sie dafür ,bezahlen‘, indem sie den Blog besuchen(wodurch der Besitzer mit Ads verdienen kann).
Mir sind inzwischen Subscriber die meinen Blog nicht besuchen auch wesentlich lieber, als Besucher die nach dem ersten Besuch nie wieder kommen, denn mit ihnen kann man nicht in Kontakt bleiben.
Ein Subscriber besucht euren Blog vielleicht nicht, aber er ist ein Kontakt, der sich als wertvoll herausstellen kann. Ich hoffe genau das, kann ich euch im folgenden beweisen.
2. Jeder Artikel den eure Subscriber von euch lesen können, ist eine Chance eure ,Marke‘ zu etablieren.
Mit jedem Artikel den ihr veröffentlicht stärkt ihr also das Vertrauen, den Einfluss und die Beziehung zwischen euch und euren Subscribern. Auch wenn sich diese Beziehungen nicht direkt durch Werbeeinnahmen auszahlen haben sie auf Dauer doch ihren Wert.
3. Rss-Subscriber sind oftmals einflussreich!
Nach einer Studie nutzt nur ein sehr geringer Teil der Bevölkerung RSS Feeds. Nach Angaben der benannten Studie um die 11%.
Auch wenn es nur wenige Prozent sind, die die Technik nutzen, sind es wahrscheinlich viele Computer erfahrene und einflussreiche Menschen. Daraus ergibt sich für mich die Vermutung, dass die meisten von ihnen wahrscheinlich auch einen eigenen Blog betreiben. Sie sind also mehr an Social Networking, Kommunikation und Bookmarking interessiert als die Mehrzahl der regulären Besucher.
Aufgrund dieser Vermutungen, die sich zumindest für mich schon teilweise bestätigt haben, sind Rss-Leser ein potentielles sehr einflussreiches Publikum – in der Lage Neuigkeiten aus euren Artikeln schnell zu erkennen und im Web zu verbreiten.
4. Es geht um Einfluss nicht um Traffic!
In letzter Zeit, vor allem seitdem ich die Blogs der drei Gurus (IM Gurus) regelmäßig lesen. Denn es ist nicht der Traffic der sie so erfolgreich macht – bei ihnen geht es viel mehr um Einfluss.
Auch wenn ich weiter daran arbeite meine Traffic zahlen zu verbessern, ist es mir egaler geworden, ob die Leute meinen Content auf meinem Blog oder aber eben via RSS-Feed lesen. Das wichtigste für mich ist, DASS sie ihn lesen und so dass sie mit mir interagieren oder in eine Art Community rund um den Content eintreten.
Traffic lässt sich zwar schnell zu Geld machen, aber Einfluss ist auf Dauer stärker und wahrscheinlich profitablere Weg. Wieso? Dazu mehr unter dem nächsten Punkt.
5. Einfluss führt zu Gewinn
Immer mehr Blogger erkennen, dass während direktes Einkommen durch Traffic super ist – es ein unglaubliches Potential für Blogger gibt durch indirektere Einkommensquellen zu verdienen. „Wegen“ des Betreibens eines Blogs Geld zu verdienen anstatt durch das betreiben eines Blogs ist mit vielen Methoden möglich. Ihr könnt zum Beispiel durch Consulting (Beratungen), das Schreiben von Büchern, durch das Geben von Workshops, das Verkaufen von Produkten, das halten von Vorträgen auf Konferenzen oder ähnlichem Geld auf diese Art verdienen.
Je mehr Leute es gibt die ,unter‘ eurem Einfluss stehen, desto größer ist auch eure Chance mit diesem Einfluss Geld zu verdienen.
Ein Subscriber der täglich eure aktuellen Artikel liest, bringt euch keine Werbeeinnahmen, ihr könnt aber drauf wetten, dass er wenn er einen Berater zu euren Themen braucht als erstes auf euch zurück kommen wird.
6. Andere Methoden um das RSS-Feed zu monetarisieren
Mit RSS-Feeds lässt sich allerdings nicht nur indirekt Geld verdienen. Es gibt, wie ihr wahrscheinlich längst wisst inzwischen auch RSS-Werbung. Auch wenn Adsense für Feeds nicht so profitabel ist, wie für Websites, hört man dass es eine wachsende Einkommensquelle für manche Blogger wird.
Eine weitere Methode um mit RSS-Subscribern Geld zu verdienen sind Affiliate-Programme. Diese Methode überschneidet sich mit Punkt 5, denn wenn ihr genügend Einfluss und Vertrauen bei euren Subscribern habt, kann auch das ein profitabler Weg sein, Einkommen zu generieren.
Mehr Infos zum Affiliate-Marketing er findet ihr in dem Artikel „Affiliate Marketing in 10 Schritten“.
7. Die Herausforderung Subscriber auf euren Blog zu locken
Auch wenn wir bis hier hin immer davon ausgegangen sind, bedeutet das Subscriben bei euren RSS-Feed nicht zwangsläufig, dass der Subscriber euren Blog niemals besuchen wird. Tatsächlich können Rss-Subscriber zu den regelmäßigsten Besuchern eures Blogs gehören, wenn ihr es schafft sie dazu zu bringen, ihn wirklich zu besuchen.
Ich will an dieser Stelle nicht alle Möglichkeiten aufzählen aber ihr könnt zum Beispiel Fragen stellen, Umfragen starten, Artikel untereinander verlinken und noch einiges mehr.
Habe hier noch auf einem Blog eine kleine Liste der 82 Top RSS Verzeichnisse gefunden, die euch beim Leser gewinnen sicher helfen kann.
Das soll es dann zu diesem Thema von mir gewesen sein, der Artikel ist ja auch schon lang genug. Meine obligatorische Frage wäre in diesem Fall: Wie schätzt ihr den Wert von Rss-Subscriber ein?
Ihr dürft natürlich auch gerne einfach so eure Meinung als Kommentar hinterlassen.
Sensei

Gepostet am: 20. 8. 2009

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