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Chancen auf Re-Tweets steigern

Kategorie: microblogging

Das Twitter aktuell nicht nur viel Interesse erfährt, sondern einem bei geschickter Nutzung auch einiges an Traffic bringen kann, ist sicher den meisten unter euch bekannt. Doch gerade das geschickte Nutzen von Twitter ist oftmals nicht so leicht wie es aussieht.
Inzwischen gibt es überall im Web verteilt die unterschiedlichsten aus Statistiken abgeleiteten Theorien. Aus diesem Grund ist eigentlich davon auszugehen, dass ich in diesem Artikel nur schwerlich etwas ganz neues ausgraben kann. Das soll aber auch nicht Sinn und Zweck dieses Artikels sein, es geht mir vielmehr darum, aus den schon vorhandenen Daten Schlüsse zu ziehen, die euch allen verständlich sind und weiterhelfen.
Wie schon erwähnt ist Twitter eine potentielle Methode um Traffic auf eure Websites zu bringen. Doch das ist nicht alles, es ist außerdem stark anzunehmen das die (noch) drei großen Suchmaschinen den kompletten Twitter Feed auslesen. Nicht unbedingt um das Ranking zu berechnen, eher um neuen Content schneller zu finden.
Erfahrungsgemäß ist es so, dass über einen Artikel circa sechs bis zehn Stunden getwittert wird, bevor irgendjemanden ihn überhaupt verlinkt. Ich denke das erklärt, warum Big G und andere so ein hohes Interesse an Twitter haben, wenn sie was das Web betrifft immer auf dem neusten Stand sein wollen.
Doch damit erstmal genug der Grundannahmen und Feststellungen und direkt weiter zum eigentlichen Thema dieses Artikels.
„Wie erhöhe ich meine Chancen auf Re-Tweets?“
Der erste Punkt den ihr beachten solltet ist die Eignung eines Tweets überhaupt retweeted zu werden. Was an sich eigentlich nicht überraschend ist, denn jeder der euch retweeten will muss ja RT @eurennick vor den ganzen Tweet setzen. Das Ganze wird noch wichtiger, wenn die betreffende Person den Tweet schon über jemanden anders gefunden hat, der auch mit RT @username in dem Tweet stehen muss/solllte. WICHTIG: Wenn euer Tweet also länger als 100 Zeichen sein sollte, kann es passieren, dass der Tweet insgesamt zu lang wird und es für Andere komplizierter wird ihn zu retweeten.
Es ist halt einfach leichter eine kurze Textzeile zu kopieren als eine lange und kurze Texte sind oftmals auch schlagkräftiger, wie man an Printmedien erkennen kann. Ein Beispiel was passieren kann, wenn ein zu langer Tweet immer wieder geretweetet wird könnt ihr bei @enypsilon in dem Artikel „So schnell kann es bei twitter gehen, Retweet und Modifizierungen“ lesen.
Der nächste Punkt, der beachtet werden sollte, vor allem wenn ihr weltweit Wellen schlagen wollt, ist die Zeit zu der ihr twittert. Für den deutschen Sprachraum, ist es am besten am späten Nachmittag zu twittern, da dann die meisten Menschen online sind, das hängt aber auch immer von eurem Thema an. Solltet ihr die Amis direkt mit eurem Tweet ansprechen wollen, dann twittert am besten zwischen 9am und 3pm Pacific Time. Damit stehen die Chancen gut, dass ihr die größte Anzahl an Twitter Usern erreicht. Die meiner Meinung nach effektivste Zeit um zu twittern ist 9am bis 10am Pacific Time, denn dann erreicht man mit seinen Tweets auch London, wo es dann übrigens zwischen 5 und 6 Uhr abends ist, womit auch geklärt wäre, wie viele Stunden unterschied zwischen GMT und der Pacific Time liegen.
Punkt drei ist die Formulierung des Tweets. Wer von euch auf Twitter mitliest, wird sicher schon bemerkt haben, welche Phrasen sich gut eignen und welche weniger gut. Ich habe mal versucht, das in Gruppen einzuteilen.
Aussagen/Nachrichten: Guido Westerwelle wird neuer Außenminister der BRD [URL].
Humor: Mein Beispiel hier wäre der Account von Dieter Nuhr, der ja auch regelmäßig geretweeted wird.
Schocker: Also Tweets die etwas sensationelles haben, das geht dann so in die Richtung BILD
Mysteriöses: Beispieltweet wäre hier „Oh mein Gott, ich kann nicht glauben, dass … [URL]“ Die Menschen werden neugierig und klicken auf den Link zum zu erfahren, was ihr denn nicht glauben könnt.
Wenn ihr guten Content habt, würde ich euch in den meisten Fällen dazu raten, die erste Methode zu nehmen und „ehrlich“ zu sagen, was sich hinter dem Link verbirgt.
Für die Chancen auf einen RT ist natürlich das Thema des Tweets ein ganz entscheidendes Kriterium, denn es muss die Menschen ja interessieren. Themen die im Web generell gut ankommen sind: Technologie, Politik, Klatsch/Promis und interessanter Weise vor allem auf Twitter BILDER. Wieso das so ist, ist wohl schwer zu erklären, ich vermute mal, weil man ein Bild einfach nur angucken muss und keine große Anstrengung nötig ist um den Inhalt zu erkennen.
Last but not least ist natürlich auch das Profilbild, das ihr verwendet ein Faktor. Am besten sind Fotos, auf denen eurer Gesicht gut zu erkennen ist. Kontraproduktiv ist es, wenn ihr das Foto eines Promis als Avatar habt, recht neutral verhalten sich die meisten Bilder, die kein Foto sind.
Am Ende noch kurz, was das schöne an ReTweets ist. Meiner Meinung nach ist das schöne an ReTweets im Vergleich zu Links oder Bookmarks, dass es meistens mit 1 oder zwei Klicks getan ist und man keine große Arbeit damit hat. An dieser stelle sei noch mal darauf hingewiesen das ReTweet-Plugins auf Blogs, die die Zahl der RT‘s anzeigen besonders gut Funktionieren. Zu diesem Thema können wir denke ich von Robert Basic in der nächsten Zeit noch einen Artikel erwarten.
Doch zurück zu dem RT‘s, wenn mich jemand fragt, kannst du auf diesen Artikel verlinken, wird meine Antwort wahrscheinlich folgende sein: „Mal sehn, kann ja versuchen es im nächsten passenden Artikel irgendwie unter zu bringen“ Wenn ich aber nach einem ReTweet gefragt werde, dann klicke ich in Tweetie einfach auf Repost und dann noch mal auf Enter und schon bin ich fertig. Der Aufwand für mich ist also geringer und ich bin gewillter, dem Wunsch nachzukommen.
So, jetzt habe ich mir alles, was mir zu diesem Thema durch den Kopf geschwirrt ist in diesem Artikel eingebaut und der Kopf ist leer. Es ist nun also an euch, mich zu kritisieren, zu loben oder zu tun, was ihr sonst noch so wollt. Wichtig ist nur, schreibt einen Kommentar und twittert über diesen Artikel :D . Viel Freude mit den Tipps,
Sensei

Gepostet am: 6. 10. 2009

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Twitter-Bashing by Kerner

Kategorie: microblogging

Tag zusammen, habe nun endlich mal die Zeit gefunden ein Ereignis zu kommentieren, das schon etwas in der Vergangenheit liegt, dass Twitter-Bashing von Johannes B. Kerner. Ich habe die Sendung muss ich zugeben, nicht selber gesehen, wobei das eigentlich auch ein Fakt ist, wo man eher Stolz drauf sein kann, aber durch das Internet und Youtube, kann man die wichtigen Aussagen ja nach verfolgen.
Damit ihr auch wisst, worüber ich schreibe, habe ich euch das Video mit der entsprechenden Stelle auf Youtube noch mal heraus gesucht.

Auch wenn ich mich sonst nicht mit so was beschäftige und darüber blogge, muss ich an diesem Punkt einfach mal meine Meinung los werden.
Wie ihr alle wisst, nutze ich schon seit längerem Twitter und bin zu der Meinung gelangt, dass es ein sehr starkes Networking-Tool ist, aber auch journalistisch wertvoll ist. Ich habe hier auf dem Blog sogar schon einmal darüber geschrieben, wie Twitter zum Beispiel erfolgreich von Printmedien eingesetzt wird. Den kompletten Artikel findet ihr unter “Webciety-HAZ-twittert“.
Aber jetzt zurück zu der Aussage von Kerner „Twitter ist ein völliger Unsinn, oder zumindest journalistisch völlig belanglos“ (Minute 0:56-0:58). Wie kann ein Moderator der auch als Journalist ernst genommen werden will nur so etwas behaupten, vor allem wo er vorher zugegeben hat, keine Ahnung zu haben, wie man Twitter nutzt.
Die meisten meiner Leser werden vermute ich mal Twitter nutzen oder zumindest Twitter kennen, da ich ja hier schon so oft darüber geschrieben habe.
Eigentlich brauche ich mir auch gar nicht die Mühe machen, diese These mit Gegenargumenten zu widerlegen, ich wette es reicht, wenn ich einige Stichwörter nenne, die den Wert von Twitter vor allem journalistisch zeigen. Stichwörter wären dann: Uboot-Crash, US-Wahlkampf, CNN-Twitter Ecke, Wahlen im Iran, ich denke damit sind auch schon die wichtigsten genannt.
Mir persönlich erleichtert Twitter auch oftmals die Arbeit, da man in wenigen Sekunden an die 500 Leute ohne Retweets erreicht, mit ihnen verdoppelt sich die Reichweite natürlich. Dadurch lassen sich Fragen oder Probleme wesentlich schneller lösen, als wenn man als einzelner googlen würde oder wohl möglich ein Buch ausleihen und nachlesen.
Abschließend will ich dem Herrn Kerne und anderen „Digital-nicht-mal-Immigrants“ bei web 2.0 Themen empfehlen, es doch mit dem weisen Dieter Nuhr zu halten, der da einst sagte: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!“
Das soll es von mir gewesen sein und ich freue mich auf eure Meinungen, sowohl zum Thema, wie auch zu meinem Artikel.
Sensei

Gepostet am: 25. 9. 2009

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