Artikel mit dem Tag „netzwerk

Mac und Windows in einem Netzwerk

Kategorie: Mac

Ich habe ich nach einiger Zeit mal wieder mit internen Netzwerken und der Vernetzung von Rechnern beschäftigt und dabei ist mir etwas amüsantes aufgefallen. Wer seinen Mac regelmäßig in Windows Netzwerken nutzt, wir es eventuell schon bemerkt haben, aber ich habe gedacht, ich zeige euch trotzdem, was mich schon seit einiger Zeit immer wieder zum schmunzeln bringt.
Wer versucht mit seinem Mac über den Finder auf freigegebene Daten auf einem Windows Rechner zu zugreifen wird wieder auf die Rivalität der beiden Unternehmen aufmerksam gemacht, die die Mac Entwickler wohl zu einem kleinen Seitenhieb motiviert hat.
Denn immer wenn man in einem Netzwerk auf einen Windows Rechner zugreifen will, wird ein vergilbter, recht gammelig wirkender Bildschirm als Symbol für das System angezeigt.

Wenn man sich allerdings mit einem MacBook verbinden will, bekommt man ein echt schönes Icon angezeigt, das sogar ein Macbook abbildet.

Ich finde mit dieser kleinen Spielerei beweisen die Jungs von Apple mal wieder echt Stil, denn ich bin mir sicher, Windows wäre auf so etwas nie gekommen. Hinzu kommt aber auch, dass die Apple-Jünger mich eingeschlossen so etwas auch verstehen und mit Humor aufnehmen. Ich will nicht zu Klischees beitragen, aber durch die größere Anzahl an Windows Nutzern ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Windows User gibt, die so etwas nicht verstehen würden wesentlich höher.
Ihr könnt ja mal sagen, ob ihr findet, das solche Gimmicks den Alltag etwas auflockern und angenehm sind, oder ob ihr findet, dass sie völlig überflüssig sind.
Sensei

Gepostet am: 2. 4. 2010

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Du wirst als Blogger nicht reich werden!!

Kategorie: Bloging

Ich bin bei Piet über einen älteren Artikel gestolpert, der mich auf die Idee gebracht hat diesen Artikel zu schreiben. Mir ist schon seit einiger Zeit aufgefallen, dass viele Einsteiger in der Blogszene anfangen zu bloggen um reich zu werden oder zumindest gutes Geld zu verdienen. Das ist aber, wenn man sich auf das Bloggen beschränkt unmöglich, so dass der Zeitaufwand, den man aufwendet gerechtfertigt ist.
Ich habe euch ja die „50 einflussreichsten Blogger 2009“ vorgestellt und bei vielen habe ich auch aufgeführt, wie viel so mit ihrem Blog verdienen. Für viele scheint sich daraus ein Trugschluss zu ergeben, den ich hier an zwei oder drei Beispielen erklären möchte.
Beginnen will ich aber mit den Voraussetzungen für einen Blog und einer kleinen Beispielrechnung. Damit ein Blog Erfolg hat braucht man, nachdem er etabliert ist eigentlich mindestens einen Artikel pro Tag. Wenn ich jetzt mal von mir ausgehe, stelle ich fest, dass ich um einen Artikel zu schreiben, der nicht einfach nur mal so dahin geschlurrt ist 30 Minuten bis eine Stunde brauche.
Damit komme ich im Monat auf 15 bis 30 Stunden die ich aufbringe um nur meine Artikel zu schreiben. Da ich den Blog aber auch zumindest etwas bewerben muss, damit überhaupt Besucher kommen rechnen wir einfach mal mit 30 Stunden pro Monat Aufwand pro Blog. Damit sich der Blog also rechnet und ich auf einen schon sehr geringen Stundenlohn von 10€ pro Stunde komme muss ich, ohne dass die Kosten eingerechnet sind 300€ im Monat mit Werbung und Affiliate-Marketing verdienen.
Wer das jetzt gegen seine realen Einnahmen pro Monat hält bemerkt schnell, dass bloggen eigentlich nicht zum Geld verdienen geeignet ist. Man könnte die Zeit besser nutzen, wenn man bei einem Discounter einen 400€ Job annehmen würde.
Wer bloggt und das seit längerer Zeit macht dies also aus Spaß an der Freude und nimmt nebenbei die Einnahmen, die sich anbieten einfach mit.
Gerade Anfänger argumentieren jetzt, dass es doch aber die Top-Blogger gibt, die mit ihren Blogs $100.000 und mehr pro Monat verdienen. Ok, ich sehe ein es sieht so aus, als ob man mit einem Blog rentabel werden könnte, aber die wichtigste Fragen wird an dieser Stelle nicht gestellt. Wieso erzielen Top-Blogger diese Einnahmen?
Nehmen wir doch einmal ein Beispiel von der Liste der “50 einflussreichsten Blogger 2009“. Jeremy Shoemaker zum Beispiel ist ja einer der bekanntesten und bestverdienenden Blogger der amerikanischen Szene. Aber auch er ist nicht durch seinen Blog reich geworden, sondern als Webentwickler und Internet Marketer. Erst als er durch seine anderen Projekte immer bekannter wurde und sich von einigen von ihnen trennte, begann sein Blog langsam, rentabel zu werden. Aber nicht, weil er plötzlich besser gebloggt hat oder den Blog beworben hat, sondern, weil einfach mehr Menschen lesen wollten, wie er es geschafft hat. Gleiches trifft übrigens auf die meisten Blogger in der Liste zu, sie waren erst mit etwas anderem bekannt oder erfolgreich, bevor ihr Blog überhaupt rentabel wurde.
Was aber können wir daraus lernen?
Nun ja, die Moral von der Geschicht‘ ist, um es auf englisch zu sagen „Never put all Eggs in one basekt!“. Mit nur einem Projekt, dass nur aus einem Blog besteht ist es sehr schwer rentabel zu arbeiten. Sobald man mehrere Projekte betreibt und durch die anderen Projekte bekannter wird, kann man es aber trotzdem schaffen, dass ein Blog rentabel wird.
Für mich ist das Bloggen aktuell die Möglichkeit der Blogsphere und meinem Network etwas zurück zu geben. Das große Geld muss halt woanders verdient werden, was allerdings nicht wirklich schlimm ist.
P.S. auch der Guru hat vor einiger Zeit schon mal einen Artikel zu diesem Thema geschrieben, falls ihr euch für das Thema interessiert findet ihr ihn unter Ist erfolgreich bloggen Arbeit oder Spass?
Sensei

Gepostet am: 11. 11. 2009

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