Artikel mit dem Tag „Google Wave

Google Buzz

Kategorie: google

Google hat ja mit der Vorstellung von Google Buzz wieder für einigen Wirbel gesorgt. In den Medien wurde die Vorstellung als „Angriff“ auf Twitter und Facebook gewertet.
Nachdem ich mir den Ganzen Spaß jetzt auch mal einige Tage angesehen habe, kann ich das allerdings nicht so wirklich verstehen.
Facebook ist immer noch ein Social Network, auf dem es um die Interaktion mit Bekannten und Freunden geht.
Twitter ist zwar auch ein Social Network eignet sich aber wesentlich besser zur Kommunikation mit gleich gesinnten und Menschen, die man noch nicht unbedingt so lange kennt.
Google kombiniert das bei Buzz zwar beides, aber nicht in einer wirklich effektiven Weise.
Mir fehlt schon wie bei Google Wave auch eine schöne Applikation um das Ganze vom Desktop aus betreiben zu können. Da ich aber eh viel über Gmail arbeite, würde das erstmal keinen Unterschied machen.
Allerdings sind die „Buzzes“ (hoffe das ist das Äquivalent zu „Tweet“) unpraktisch sortiert, da man von den Usern denen man folgt immer nur den letzten „Buzz“ lesen kann. Das finde ich unpraktisch und auch mein Gmail ist dadurch langsamer geworden, zumindest gefühlt.
Für mich kann Google Buzz Twitter nicht annähernd das Wasser reichen, nicht nur was das Follower finden angeht sonder auch, was das Handling angeht. Schade ist auch, dass es kein wirkliches Profil wie bei Twitter gibt, dass man extern verlinken kann um neue Follower zu gewinnen. Last but not Least stelle ich mir aktuell die Frage, was mit Google Wave passiert. Den Sinn hinter Wave habe ich eh nicht ganz verstanden, Gefühlt ist die Einsetzbarkeit von Wave aber höher als die von Google Buzz, außer Google hat irgendwo vergessen die Client Links auf NoFollow zu stellen. Bin natürlich auch gespannt, was ihr von Buzz haltet, man konnte auf Twitter ja schon so einige unterschiedliche Meinungen lesen. Sensei

Gepostet am: 15. 2. 2010

3 Kommentare

Google Wave: Mein Eindruck

Kategorie: google

Google bietet ja schon seit einiger Zeit seinen neusten Service Wave an und ich gehöre inzwischen auch zu den, nicht mehr so ganz wenigen, die ihn testen dürfen. Das habe ich jetzt einige Zeit lang getan und ich will in diesem Artikel mal meine Eindrücke zusammen fassen.
Am Anfang, versuche ich mal in ein, zwei kurzen Sätzen zu erklären, was Google Wave eigentlich ist. Wave ist eine Kommunikationsplattform, die Kommunikation in Echtzeit ermöglichen soll.
Ganz zu Anfang war das ja leider nicht der Fall und das lag nicht unbedingt daran dass es nur wenige gab, die Zugang zu der Plattform hatten. Da ich Google aber kein unrecht tun will, muss ich anmerken, dass Google Wave inzwischen wirklich schneller geworden ist.
Mich erinnert das Ganze sehr an Twitter, was du Kommunikation angeht. Nur das bei Google Wave nur die eingeladenen User die auch an einer Unterhaltung beteiligt sind dieselbe lesen. Das ist ein enormer Vorteil, vor allem, wenn man Wave dazu nutzen will, Interviews in Echtzeit zu führen. Man muss ich zwar vorher immer noch die Fragen überlegen, es lässt sich damit aber angenehmer arbeiten als mit Instant Messengern, vor allem, da der Interview Partner mehr Zeit hat um zu antworten und auch die vorher gegangen Fragen sind noch zugänglich.
Ein anderer Verwendungszweck ist mir bis jetzt allerdings noch nicht eingefallen ist. Ich würde allerdings nicht ausschließen, dass man Wave auch zu Networking-Zwecken nutzen kann. Mir ist allerdings noch ein kleiner Nachteil aufgefallen, es gibt nämlich noch keine Tools mit denen man nicht dazu gezwungen ist, das Web-Interface nutzen muss.
Solltet ihr andere Erfahrungen gemacht haben, würde ich mich freuen, wenn ihr sie mit mir und natürlich auch mit meinen Lesern teilen würdet. Einladungen lasse ich euch natürlich auch gerne zukommen wenn ihr Interesse habt, schreibt am besten kurz eine Mail, einen Tweet oder sonst irgendwie.
Sensei

Gepostet am: 27. 12. 2009

2 Kommentare