Artikel mit dem Tag „freelancing

Outsourcing- Ein Segen für den Arbeitnehmer

Kategorie: geld verdienen, review

Der folgende Artikel wurde als Gastartikel von Thomas Wilopo, von twago.de verfasst.
Die Globalisierung des freien Marktes und das damit verbundene Outsourcen von Arbeit ist ein Segen für den Arbeitnehmer. Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitern ist so hoch wie nie.
Im Film „Outsourced“ geht es um einen Amerikanischen Verkaufsstrategisten, der nach Indien geschickt wird um dort den Telefon-Bestellservice eines amerikanischen Detaillwarenhändlers zu perfektionieren nur um dann am Ende zu sehen wie das ganze Call-Center nach China verlagert wird( geringere Kosten als in Indien ) . Wer diesen Film gesehen hat , dem werden vielleicht folgende Wörter zu Outsourcing einfallen:
Outsourcing- Die Kehrseite des heutigen Globalisierten freien Marktes.Kapital wird mobil, der Arbeitnehmer stationär. Zu Unrecht.
Viele Arbeitnehmer in der IT-Branche haben die Möglichkeiten von Outsourcing wahrgenommen ,viele Freiberufler haben die Fährte aufgenommen und springen auf den immer schnelleren Zug. Während der Finanzkrise haben viele Unternehmen ihre weltweiten Operationen eingeschränkt, was dazu geführt hat dass das Outsourcen ,oder verwenden wir das schöne deutsche Wort „ausgliedern„, von ganzen Programmen unrentabel wurde. Man brauchte nicht mehr eine ganze Horde von ausländischen Technikern , sondern vielleicht nur mehr ein Paar und dann nur für ein paar kleine Projekte.
Was macht man also als Arbeitgeber?
Man sucht Portale , in denen sich qualifizierte Arbeitnehmer, meistens Freelancer , mit ihren Kenntnissen anbieten und lässt die Projekte ausschreiben und extern bearbeiten- Der Freelancer kriegt die Vergütung, und das Portal eine Vermittlungsgebühr. Ein regelrechter Boom an Online-Projektausschreibungen setzte während der Finanzkrise ein , und dieser Boom wurde auch nicht durch die Erholung 2010 gestoppt. Firmen hatten gelernt dass das Outsourcen von IT-Aufträgen wesentlich Zeiteffizienter war,und Arbeitnehmer hatten gelernt dass sie sich nicht vor ausländischen Konkurrenten fürchten müssen , da Arbeitgeber gerne mehr bezahlen für jemanden der die eigene Sprache spricht und die eigene Kultur kennt. All das, während der Arbeitnehmer Zuhause bleiben kann –Weniger Gesundheitsrisiken, mehr Zeit mit der Familie, höhere Produktivität.
Auch die Vermittler-Portale erlebten einen Boom, allen voran das Internetportal twago.de.
Als eins der ersten erkannte es während der Finanzkrise das Potential des Online-Marktes. 2 Jahre später weist die Plattform ein Projektvolumen von 8 Millionen Euro auf . Mit 3 Mitarbeitern gestartet, arbeiten heute 10 mal so viel bei der Plattform, das Büro platzt aus allen Nähten. Fasst müssen die Betreiber ironischer Weise selber Projekte outsourcen. Auch international hat sich das Unternehmen profiliert, so gibt es unter anderem einen Italienischen , Spanischen und Englischen Ableger.
Die Seite überzeugt vor allem durch das leichte Interface und die guten Aussichten für Arbeitnehmer.
So können sich von Studenten auf der Suche nach Nebenverdienstmöglichkeiten über Arbeitstätige IT-Experten, die sich auch in ihrer Freizeit aktive beteiligen, bis hin zu aktiven ganztags selbständigen Freelancern.
Es bleibt ab zu warten in wie fern solche Seiten tatsächlich den Mangel an IT-Spezialisten in Deutschland bekämpfen können, fest steht jedoch, dass die Furcht vor ausländischer Konkurrenz verflogen ist und an ihrer Stelle jetzt mehr und mehr Tatenkraft und Biss steht . Eine Haltung, die Arbeitnehmern in anderen Branchen auch gut tun würde.
Thomas Wilopo

Gepostet am: 19. 7. 2011

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4 wichtige Gründe warum ihr die investierte Zeit bei Projekten tracken solltet

Kategorie: Bloging, geld verdienen

Bildquelle: sxc.hu

Wer von euch auch hauptberuflich im Bereich des Freelancing unterwegs ist hat wahrscheinlich seit Jahren keine Stempeluhr zu Gesicht bekommen und diejenigen unter euch, die wie ich das Ganze nur als Nebenjob betreiben werde nie auf die Idee kommen vor ihrem Büro eine Stempeluhr aufzubauen.
Nichts desto trotz, will ich euch in diesem Artikel 4 gute Gründe nennen warum ihr dies trotzdem in gewisser Weise tun solltet. Es gibt ja inzwischen auch gute Tools, die man dafür verwenden kann, so das man keine Stechuhr mehr braucht.
Ist das nicht stempeln, das einzige was euch von Nicht-Freelancern unterscheidet? Natürlich nicht, denn der Kunde entscheidet sich wahrscheinlich aufgrund eurer Ideen und eurer Kreativität und Referenzen für euch und nicht weil er eure Zeit braucht.
Denn Zeit kann man ja eigentlich überall kaufen, jetzt outsourcing-technisch betrachtet. Deshalb werden Preise eigentlich auch nie auf Stundenbasis gemacht sondern für ein komplettes Projekt oder einzelne Projektteile. Wenn man als Freelancer mit der Zeit zu tun hat, dann nicht weil man sich Gedanken macht wie viel Zeit man investiert hat, sondern weil man die Deadline halten muss.
Ich selber tracke nicht immer die Zeit versuche von Zeit zu Zeit aber drauf zu achten, wie lange ich für bestimmte Aufträge oder Dinge für meine eigenen Projekte benötige und das aus den folgenden Gründen:
1. Einfachere Preiskalkulation.
Vor allem wer von seiner Arbeit leben muss, sollte auch die benötigte Zeit im Auge behalten, denn nur wenn man weiß, wie lange man im Durchschnitt für eine Aufgabe braucht, kann man die Preise so kalkulieren das man am Ende des Monats zufrieden sein kann und nicht hungern muss.
2. Besseres Zeitmangagement.
Abhängig davon an wie vielen Projekten ihr gleichzeitig arbeitet, ist es auch entscheidend, wie gut ihr es schafft die anstehenden Aufgaben aufzuteilen. Wenn ihr keine Idee habt, wie lange ihr für eine bestimmte Aufgabe braucht, dann schiebt sich alles weitere auch nach hinten und die Deadline wackelt. Mit ordentlich kalkulierten Mittelwerten aus euren Erfahrungswerten könnt ihr hier zumindest etwas gegensteuern und damit am Ende auch stressige „Überstunden“ sparen.
3. Input/ Output Kontrolle.
Hier geht es darum, das ihr am Ende jeder Woche oder eines jeden Monats wisst, wie viel eurer Zeit ihr eigentlich wirklich für Projekte aufgewendet habt. Also in der ihr wirklich effektiv gearbeitet habt. Meistens startet man ja mit einem Schätzwert von um die 80-90% aber wenn ich bei mir tracke lande ich mit effektiver Arbeitszeit nur bei um die 60-65% der gesamten Zeit.
4. Eine höhere Disziplin.
Wenn man einfach so vor sich hin arbeitet, ist es ja relativ entspannt und man gönnt sich auch die eine oder andere Pause. Weiß man aber das die Zeit gezählt wird, wenn auch nur für die eigenen Bücher, dann versucht man doch produktiver zu arbeiten und die Zeit sinnvoll zu nutzen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Wenn die Uhr läuft, wird Twitter igoriert, Facebook ist offline und es läuft auch kein TV wie sonst oftmals. Dadurch wird man natürlich alleine schon wesentlich produktiver.
Ich hätte mich gefreut, wenn ich euch gleich ein gutes Time-Tracking Tool hätte empfehlen können habe da aber noch nicht so viel Erfahrung mit. Das letzte was ich genutzt habe und mit dem ich auch die oben dargestellten Erfahrungen gesammelt habe war ein internes von Odesk, mit dem man so nicht wirklich gut arbeiten kann.
Im US Bereich habe ich gehört, das viele mit TraxTime oder On The Job arbeiten habe beide aber noch nicht getestet. Eventuell kennt ja einer von euch schon ein gutes Tools das zum Zeiten tracken genutzt werden kann. Zur Not tut es ja auch erst einmal die Stoppuhr am iPhone und ein Blatt zum notieren der Zeiten, wobei man digital weniger mauscheln kann.
Sensei

Gepostet am: 12. 10. 2010

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Warum Bear Grylls ein besserer Freelancer wäre als du!

Kategorie: Webentwicklung

Die Ludolfs haben mich auf die Idee gebracht Artikel zu schreiben warum sie bessere Blogger wären. Wieso ich das jetzt schreibe? Ich hab danach natürlich mal wieder DMAX geguckt und bin dabei auf noch zwei weitere Ideen bekommen, die ich auch umsetzen will.
Wie der Titel dieses Artikels verrät wird es um den Überlebensexperten Bear Grylls gehen. Das ärgerliche bei diesem Artikel ist, ich hatte den Artikel bereits einmal geschrieben, aber dann hab ich ihn beim schließen von Pages übersehen und er war weg. Also jetzt der Ganze Spaß noch einmal von vorne.
Bildquelle: DMAX Presseportal
Für alle diejenigen unter euch, die noch nicht von Bear Grylls gehört haben, er ist der Star der Sendung „Ausgesetzt in der Wildnis“ (Originaltitel: Man vs. Wild) die immer sonntags um 21:15 auf DMAX ausgestrahlt wird. In der Sendung zeigt er wie man in den lebensfeindlichsten Regionen der Erde überleben kann, wenn man dort irgendwo aus dem Flugzeug oder Hubschrauber fallen würde.
Bear Grylls überlebt mit seinen Einfallsreichtum, Ausdauer und Testosteron einfach überall, bis er wieder zivilisiertes Gebiet erreicht. Stellt ihn euch kurz vor wie er euch mit wahrscheinlich schmutzigen Sachen und eventuell auch mit Blut von irgend etwas anderem beschmiert auf einem Waldweg in Richtung Zivilisation entgegen kommt.
Auch wenn man nach einer Folge „Ausgesetzt in der Wildnis“ bestätigen würde, dass dieser Mann alles kann, bin ich mir nicht mal sicher wie es um seine Computer Fähigkeiten bestellt ist. Ich behaupte aber trotzdem das er ein besserer Freelancer oder Webdesigner wäre als ihr. Aber wieso bin ich mir da so sicher? Neben dem Fakt, dass ich bis jetzt noch nie gesehen habe dass er bei irgendetwas versagt hat, beschäftigt er sich damit Dinge, Tiere oder was auch immer zu töten, das normaler Weise einen Menschen töten würde und um noch einen drauf zusetzen er ist die Viecher dann auch noch. Was aber genau macht ihn zu einem besseren Freelancer? Es sind die Überlebenstechniken, die dieser Mann wie selbstverständlich anwendet und die sich auch hervorragend auf das Leben als Freelancer/ Webdesigner übertragen lassen.
Kenne deine Umgebung
Bevor sich Bear Grylls in raues Gelände vor wagt, stellt er sicher, dass er sich auch in diesem Gelände auskennt und weiß, was ihn erwarten kann. Denn die Fallen der Umgebung zu kennen, in der man (gezwungen ist) zu arbeiten nimmt einem während der Reise eine Menge Ärger ab. Nehmen wir zum Beispiel mal an der Dschungel am Amazonas wäre der Internet Explorer, es fehlen jegliche hilfreichen Funktionen so das man gezwungen ist mit den einfachsten Werkzeugen zu arbeiten und zu improvisieren um komplexe Probleme zu lösen.
Wenn Bear mal wieder in einem Baum, einer Höhle oder in einem toten Kamel schläft (KEIN WITZ) hängt es von der Art der Besucher ab, die er während der Nacht erwartet. Kommt euch das bekannt vor? Sollte es aber denn auch im Bereich des Webdesign gibt es keine universelle Größe für eine Website. Es hängt immer davon ab welche Nutzergruppe man anspricht oder erwartet. Denn das beeinflusst nicht nur das Nachtlager sondern sollte auch die Entwicklung und das Design von Websites beeinflussen.
Bildquelle: DMAX Presseportal
Klein Anfangen
Habt ihr schon einmal versucht ein Feuer mit Feuerhölzern zu machen? Klar als Kind eventuell aber schon einmal ernsthaft – NEIN. Aber keine Angst denn wahrscheinlich haben höchstens 1% der Leute die meinen Blog lesen dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen. Bear macht so etwas in seiner Freizeit und sich Abends zu entspannen. Das zeigt jetzt nicht nur, das er so etwas wie ein zweiter Chuck Norris sein könnte, sondern auch das Geduld enorm wichtig ist wenn man ein wichtiges Ziel unbedingt erreichen will/ muss. Ein Feuer mit einem Feuerstein oder zwei Hölzern zu machen geht nicht gerade schnell aber wenn Bear Grylls es nicht schafft bevor er schlafen geht, wäre er gezwungen gegen Schlangen, Wölfe, Bären, Dinosaurier, also alles was da so heimisch ist wo er sich aufhält, zu kämpfen.
Jetzt aber zu dem, was es uns für die Geschäftswelt sagen kann. Denn wenn ihr den Prozess des Feuermachens betrachtet und er euch total langsam vorkommt, werdet ihr fest stellen, dass es nicht um den Zeit Aufwand geht sondern darum einen Funken zu erzeugen. Jetzt zurück in die Geschäftswelt oder das Geschäft eines Freelancers, denn wenn ihr für ein Projekt vor einem leeren Blatt sitzt erinnert euch dran, dass es euch immer helfen wird wenn ihr zumindest ETWAS habt mit dem ihr arbeiten könnt. Jeder hat mal Schwierigkeiten wenn es darum geht ein Projekt sozusagen „from scratch“ zu starten, wenn uns mal wieder der Funke fehlt. Feuerhölzer kosten zwar eventuell eine Menge Zeit aber am Ende habt ihr doch was ihr wollt, nämlich den Funken mit dem ihr nicht mehr im Dunkeln sitzt.
Recyceln
Habt ihr schon einmal darüber nach gedacht, was ihr alles mit einem normalen Kletter-Seil anstellen könnt? Bear auf jeden Fall nicht, er benutzt ein Seil nicht nur um auf Berge zu klettern, ein wildes Tier zu töten, eine Schlucht zu überqueren ein Floß zu bauen, einen Tornado zu fangen oder eine Hängematte zu bauen und das alles an einem Tag. Wenn Bear etwas nützliches in die Hände fällt, nutzt er es, bis es wirklich aus einander fällt und danach verwendet er die brauchbaren Teile immer noch weiter. Es wirkt was so als ob es in seiner Welt nichts nutzloses gibt, alles kann bei ihm irgendeinem Zweck dienen der ihm hilft zu überleben.
Was aber, ist natürlich wieder die Frage, bringt es uns als Freelancern wenn Bear so so cooler Type ist. Das an sich hilft uns erst einmal herzlich wenig, aber das oben beschriebene zeigt, dass man nicht alles weg werfen sollte. Nutzt ihr ein Stück eurer Arbeit z.B. nicht sofort hebt es auf, eventuell könnt ihr es später noch einmal gebrauchen. Entweder so wie es ist, oder in der einen oder anderen abgewandelten Form. Nutzt auch Einzelteile mehrfach. Snippet A passt eventuell super in das neue Design für WordPress oder ergänzt Skript B um ein hilfreiches Feature. Wieso? Es spart euch viel Zeit, die ihr anders einsetzen könnt und stellt sicher, dass ihr eure Arbeit nicht verschwendet.
Bildquelle: DMAX Presseportal
Ruhe ist Wichtig
Es gibt nicht viel was Bear in die Knie zwingt, aber er weiß auch, dass es wichtig ist keinen Raubbau an seinem Körper zu betreiben um langfristig überleben zu können. Wenn man sich selbst am Rand eine Klippe festbinden muss, führt das wahrscheinlich nicht zu dem erholsamsten Schlaf, aber in diesem Fall ist es besser als gar kein Schlaf.
Als Freelancer kann es ja derweil auch vorkommen, dass man vor wie der Ami sagt, einem „Crap load of work“ sitzt und sich dann in diesem Marathon stürzt um alles rechtzeitig fertig zu bekommen. Aber auch hier solltet ihr an Bear denken und euch die Zeit nehmen um euch auszuruhen, denn nur so stellt ihr sicher, dass ihr nicht total ausgebrannt seid und das Projekt eventuell gar nicht mehr abschließen könnt. Überspitzt betrachtet kann das bedeuten, dass ihr mit einer 40 Stunden Woche produktiver seid, als wenn ihr die Stunden kloppt als ob es kein morgen gibt.
Vor allem wenn ihr nicht alleine an einem Projekt arbeitet solltet ihr bedenken, dass ihr nicht der einzige seid, der von dem Projekt ein Auszeit gebrauchen könnte. Aber nicht nur eure Mitstreiter brauchen eventuell eine Pause, genau so wie ihr nicht die Ganze Zeit Ausgesetzt in der Wildnis gucken wollt, will euer Kunde sich nicht ständig mit dem einen Projekt beschäftigen. Wenn ihr Tag ein, Tag aus als Webdesigner unterwegs seid, solltet ihr auch bedenken, das euer Kunde selbst einen Job hat, den er genau so verfolgen muss. Damit das am Ende nicht falsch rüber kommt, Kundenkontakt ist enorm wichtig, denn ihr arbeitet ja nicht für euch, allerdings solltet ihr immer darauf achten euren Kunden nicht mit Informationen zu überfluten, mit denen er im schlimmsten Fall nicht einmal was anfangen kann.
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Ein Mann muss essen
Das wohl beeindruckendste an Bear und seiner Sendung ist dass er egal wo auf der Welt er gerade ist eigentlich alles tötet um es zu essen. Ok, das stimmt natürlich nicht wirklich. Er läuft auch nicht wie Rambo rum und bringt alles um, alles was so in seinen Mund passt, wie Spinnen, Asseln oder andere Insekten isst er direkt (LEBEND). Er kann außerdem nicht alles essen, da vieles davon, egal ob Pflanzen oder Tiere ihn umbringen würde, würde er es verzehren.
Für ihn ist es also über-lebenswichtig zu wissen, was er essen kann und was ihn eventuell umbringen könnte. Hinzu kommt, Wunder oh Wunder, ihr müsst während Projekte natürlich auch essen und das möglichst so, dass es euch nicht umbringt, soll heißen gesund. Hierbei ist es eventuell nützlich wenn ihr z.B. nicht nur große Projekte annehmt, sondern auch mal ein paar kleinere, die euch das wirtschaftliche Überleben sichern können.
Vermarktet euch
Jedes mal wenn Bear über eine Schlange „stolpert“ weißt er seine Zuschauer darauf hin, dass das Tier zu den giftigsten und gefährlichsten der Erde zählt. Aber, für den Zuschauer ist es im Prinzip nicht relevant, weil jeder weiß, das Tier wird am Ende als Mahlzeit für Bear enden. Ich meine seht euch diesen Artikel an, Bear hat durch seine Sendung einen Namen als knallharter Type gemacht, so das man fast Mitleid hat mit den Kreaturen, die einen selbst im Schlaf töten könnten.
Bear hat sich diesen Ruf aufgebaut indem er seinen Weg gegangen ist und weiter geht. Für euch bedeutet das, dass euer Ruf das repräsentieren sollte, was ihr seid und was ihr tut. Bear wäre nicht halb so bekannt oder angesehen, wenn er als der Type bekannt wäre der meistens giftige Tiere besiegt, manchmal aber auch von ihnen besiegt wird. Als Freelancer könnt ihr euren Ruf als guter Dienstleister nicht aufbauen oder verteidigen, wenn ihr manchmal 100% gebt, dann aber auch in anderen Jobs nur 80%.
Bildquelle: DMAX Presseportal
Der Vergleich
Jetzt kommt der angenehme Teil des Artikels, denn ich bin fertig mit dem Hauptteil, der ja, leider Gottes – oder Gott sei dank – recht lang geworden ist. Zum Abschluss bleibt es mir also nur zu Fragen wie viele dieser Eigenschaften ihr auf euch vereinen könnt.
Aber damit nicht genug habt ihr eventuell noch Ideen, was Freelancern von anderen (prominenten) Vorbildern/ Personen lernen können? Die Ludolfs habe ich ja schon als Blogger eingesetzt und es ist noch ein Artikel zu Barry White geplant, auf den ihr gespannt sein könnt.
Ansonsten freue ich mich auf eure Gedanken und Ideen.
Sensei

Gepostet am: 18. 8. 2010

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Was tun, wenn ein Kunde nicht zahlt?

Kategorie: geld verdienen

Rechnungen schreiben ist wenn man sich als Freelancer versucht eine tolle Sache, denn in den meisten Fällen hat man 14 Tage später sein Geld. Was aber tun, wenn das eben nicht der Fall ist und der Kunde nicht innerhalb der Zahlungsfrist überwiesen hat?
1. Konversation
Der erste Schritt besteht immer darin mit dem Kunden zu reden, dabei fallt ihr am besten nicht mit der Tür ins Haus sondern geht eher subtil vor. In den meisten Fällen, das ist zumindest meine Erfahrung, lässt sich eine schnelle Lösung finden, bei dem die Rechnung auch bezahlt wird.
2. Zahlungserinnerung
Bei Wiederholungstätern oder wenn das Gespräch nicht erfolgreich ist, schickt ihr als nächstes eine Zahlungserinnerung. Im besten Fall finde das Ganze schriftlich statt und das gilt jetzt wieder allgemein ist die Erinnerung betont freundlich gehalten.
Rechtlich gesehen ist eine solche Zahlungserinnerung soweit ich weiß aber schon als die erste Mahnung zu sehen.
3. Die Mahnung
Wenn auch die Zahlungserinnerung nicht zum begleichen der Rechnung führt, bleibt einem nichts mehr viel übrig, als eine Mahnung zu schreiben. Gemein hin werden bei Mahnungen drei Stufen eingehalten, wofür es generell aber keine gesetzliche Grundlage gibt.
Das schreiben einer Mahnung bedeutet rechtlich, dass der Kunde von nun an in Verzug gerät und man Anspruch auf Verzugszinsen hat. Das sind bei Handelsgeschäften 8% und bei Verbrauchsgeschäften 5%, sofern nicht anders vereinbart.
Da wie unter Punkt 2 schon geschrieben bereits die Zahlungserinnerung als Mahnung gilt, bedeutet dies, dass bei der ersten Mahnung bereits Verzugszinsen berechnet werden können. Ohne eine Mahnung gerät ein Kunde nach 30 Tagen automatisch in Verzug. Das wichtigste bei einer Mahnung ist, dass der Ton unmissverständlich ist, so das der Kunde merkt, dass es einem ernst ist.
Je nach Stufe der Mahnung sollte der Ton immer bestimmter werden und ich würde sogar sagen, für Höflichkeitsfloskeln ist kein Platz in der Mahnung.
Wenn der Kunde jetzt zahlt und ihr ihn weiterhin behalten wollt, dann würde ich euch empfehlen eventuell ein Guthabenverfahren mit ihm zu vereinbaren, um weitere kKomplikationen wenn Möglich zu vermeiden. Das ist natürlich nur möglich, wenn es sich nicht um eine einmalige Dienstleistung handelt.
4. Anwaltsschreiben
Sollten weder Gespräche noch Mahnungen geholfen haben, bleibt euch nur noch der Weg zu einem Anwalt. Vorher würde ich zumindest mit aber überlegen, ob die Kosten und er Aufwand sich lohnen. Wenn es z.B. nur um eine ausstehende Rechnung von 100€ geht, macht es denke ich eher weniger Sinn.
Dass schwerste an dieser Stelle ist, einen Anwalt des Vertrauens zu finden, an den man sich in solchen Situationen wenden kann. Genau an diesem Punkt hängt es bei mir im übrigen auch, solltet ihr also Anwalt sein oder einen guten Kennen, würde ich mich über Tipps freuen.
In den meisten Fällen wirkt schon der Briefkopf eines Anwalts wahre Wunder um den Kunden wieder auf den „rechten“ Weg zu führen. Da er unmissverständlich den Nachdruck der Forderung unterstreicht und zeigt auch, dass es einem wirklich ernst ist. Es zeigt, dass man bei nicht Zahlung auch ein Verfahren einleiten würde. Sofern euer Kunde einigermaßen logisch denkt, wird er die Rechnung spätestens jetzt begleichen um weitere Kosten einer Klage und eines Verfahrens zu vermeiden.
Ist das nicht so, so kann der aufgesuchte Anwalt gleich Klage einreichen. Ich für meinen Teil musste so weit aber noch nicht gehen.
Die Anwaltskosten sind immer abhängig von dem Streitwert der geschuldet wird. Wenn ihr euch vorher schon einmal grob über die Kosten informieren wollt, könnt ihr diesen Anwaltskostenrechner nutzen.
5. Die Klage
Ich denke sobald ihr diesen Schritt geht, liegt euch nicht mehr viel daran den Kunden zu halten, denn wenn ihr ihn verklagt, ist er sicher nicht mehr lange euer Kunde. Alleine eine Klageschrift kann ja schon in manchen Fällen als extrinsische Motivation dienen, die Kosten zu begleichen um weitere Kosten durch ein verlorenes Verfahren zu vermeiden.
Ihr solltet euch aber auch bewusst sein, dass das Verfahren vom Ausgang her offen ist. Solltet ihr gewinnen erhaltet ihr einen „Titel“ gegen den Schuldner der 30 Jahre lang vollstreckt werden kann. Eine solche Vollstreckung kostet aber auch erst einmal und muss von euch vorgestreckt werden.
Vor Gereicht kann es noch zu so einigen Unwägbarkeiten kommen, über die ihr euch vorher von eurem Anwalt aufklären lassen solltet. So bringt euch ein Titel z.B. gar nichts, wenn der Schuldner insolvent wird, bevor ihr an euer Geld komme könnt.
Jetzt wo ich so viel über dieses Thema in der Theorie geschrieben habe würde ich gerne wissen, ob ihr schon Erfahrungen in einem der Bereiche gemacht habt und eure Erfahrungen mit uns teilen wollt. Über Kommentare würde ich mich also wie immer freuen.
Dieser Artikel stellt allerdings keine Rechtsberatung dar, sondern lediglich eine Zusammenstellung von Informationen zu diesem Thema.
Sensei

Gepostet am: 2. 5. 2010

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(Un)selbständig als Freelancer!

Kategorie: geld verdienen

Wir haben uns entschieden, euch zum Thema Freelancing noch einige Ergänzungen zu bieten und auch mal eine andere Perspektive auf das ganze zu werfen, weshalb Clemens netter weise als Gastblogger diesen Artikel für euch verfast hat. Dafür schon mal ein Dankeschön an dieser Stelle.
(Un)selbständig als Freelancer! DI (FH) Clemens Gull
Im Laufe der Jahre als Lehrer für webDesign stellten mir die Schüler und Schülerinnen immer wieder die Frage was man für eine Stunde Arbeit verlangen kann. Auch habe ich bemerkt, dass die meisten den Preis für eine Stunde nicht richtig berechnen können und sich entweder unter ihrem Wert verkaufen oder geradewegs in die Pleite steuern. Ansonsten kann ich mir manche Preisvorstellungen die man bei den verschiedensten Netzwerken wie Xing oder LinkedIn findet, nicht erklären. Daraus ist der Freelancer-Rechner entstanden.
Zuerst dachte ich an eine einfache Linkliste und ein paar Tipps wie man sich seinen Stundenpreis ausrechnet. Aber beim Surfen wurde mir bewusst: So einfach ist das nicht. Die meisten sind Graphiker, Designer, Künstler und Zahlen sind nicht ihre Freunde.
1. Das Netzwerk Die meisten Freelancer gehen schon mit der falschen Einstellung in die Selbständigkeit: Hier bin ich liebe Kunden und ich bin der Beste! Also bucht mich. Leider hilft das Abschlusszeugniss, das Diplom bei den Kunden gar nichts. Die wollen Referenzen, ein Portfolio sehen. Aber welcher Designer hat während der Ausbildung an ein Portfolio gedacht. Dann ist das nächste Problem: Niemand kennt mich. Klar woher sollen die Kunden wissen, dass es Dich gibt? Du musst Dir einerseits Referenzen aufbauen und andererseits “Networking” betreiben. Die einfachsten Dinge liegen sehr nah, aber genutzt werden sie während der Ausbildung nicht. Man kann sich bei Twitter beteiligen , man kann seinen eigenen Blog betreiben oder sich bei einem bestehenden beteiligen (Arial 11zum Beispiel sucht immer Autoren), man kann bei Xing Mitglied werden. Aber auch der lokale Sportverein, Trachtenverein, die Freiwillige Feuerwehr, was auch immer sind Plätze zum netzwerken. Auch der regelmäßige Besuch in einem Cafe oder einer Bar hilft. Man muss mit den Leuten reden und sich so Bekanntschaften aufbauen. Erst dann werden die Kunden kommen.
2. Die Kosten Bei den Kosten für das Geschäft sind einige Stolpersteine versteckt. Oft nimmt man nur die Büromiete und das war es schon. Aber im Büro verwendet man auch den Computer, Licht, die Kaffeemaschine und so fort. Der Stromverbrauch ist nicht zu verachten, denn ein Standardcomputer verbraucht locker zwischen 300 und 500 Watt und da kommt über das Jahr gesehen einiges zusammen.
Auch die Transportkosten werden gerne übersehen. Das Auto wird ja so oder so bezahlt und die Zeit um zum Kunden zu fahren muss halt sein. All diese kleinen Dinge summieren sich über das Jahr zu hunderten Euros.
Bei der Ausstattung des Büros, egal ob Sessel, Tisch oder Computer, lügen sich Anfänger gerne in die eigene Tasche. Denn wenn man von zu Hause arbeitet, hat man ja alles. Leider wird das was man hat auch irgendwann kaputt und dann muss man es neu kaufen. Gerade das Thema “Abschreibung” ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Dies habe ich in den Freelancer-Rechner eingebaut, damit man sich darüber keine Gedanken machen muss. Das einzige was man als Freelancer wirklich machen sollte ist die am Ende empfohlene Quote für die Abschreibung zur Seite legen und ja nicht anrühren. Denn sonst beginnt nach ca. drei Jahren ein Teufelskreis.
3. Der Teufelskreis Die meisten Freelancer freuen sich am Anfang der Karriere ja über jeden Auftrag. Warum auch nicht? Nur vergessen sie leider den Preis auch richtig zu berechnen. Oft ist am Ende des Geldes dann zuviel Monat übrig. Oder im “Hotel Mama” muss ja nichts bezahlen und der ganze Verdienst wird wieder ausgegeben.
Gerade bei der Abschreibung rächen sich solche Vorgehensweisen. Denn nach ungefähr drei Jahren ist der Computer defekt oder der Drucker macht Flecken, oder, oder, oder. Jetzt wird der nächste Auftrag hergenommen um sich ein neues Gerät zu kaufen. Das Geld für die Neuanschaffung fehlt aber beim Bezahlen der Miete oder beim Volltanken des Autos. Daher wird wieder ein Auftrag angenommen, oft unter dem Preis den man errechnet hat, nur um die Miete zu bezahlen. Jetzt fehlt nicht nur Geld, sondern auch noch Arbeitszeit. Daher wieder so eine Notfallaktion und wieder eine, und gleich darauf die nächste. Das steht man ein halbes Jahr, vielleicht auch ein ganzes Jahr durch. Aber dann ist es vorbei und man muss mit der Firma aufhören.
4. Das Leben Auch hier denken die meisten nicht nach. Das Wort “selbstständig” setzt sich aus zwei Teilen zusammen “selbst” und “ständig”. Und genau das macht ein Freelancer: Er arbeitet für sich selbst, aber auch ständig. Am Anfang ist es oft schwer Kunden und Aufträge zu erhalten und man muss sich erst Referenzen aufbauen. Durch die Dauerbelastung leidet nicht nur das Privatleben und der Freundeskreis, sondern auch die Gesundheit. Man ist einfach anfälliger für Krankheiten. Auch an das denken die wenigsten: Wenn man krank ist kann man nicht arbeiten und daher gibt es auch kein Einkommen. Gerade die Betriebsunterbrechnungsversicherung kostet einiges und lange braucht man sie nicht. Aber wenn man wirklich mal zwei, drei Wochen nicht arbeiten kann, ist man glücklich Geld von der Versicherung zu bekommen.
Die Haftpflichtversicherung ist auch ein Stiefkind bei den Gründungsgedanken. Man glaubt einfach nicht, dass man etwas falsch machen kann und wie sensibel Kunden darauf reagieren. Eine falsche Formulierung, einmal ein Markenrecht nicht beachtet oder schnell ein Photo aus dem Internet heruntergeladen. Schon flattert die erste Unterlassungsklage ins Haus. Da ist es gut wenn eine Haftpflichtversicherung einspringt.
5. Die Links Trotz aller Tipps und Tricks kommt es auf zwei Dinge an: Auf Disziplin und harte Arbeit und auf gute Informationen und Links. Daher habe ich einige Links zusammengestellt, die einem Anregungen zur Selbständigkeit und auch zum Beruf des Designer geben:
10 Dinge die du nicht in der Design-Schule lernst 12 nützliche OpenSource Produkte für Designer Ressourcen für Webdesigner
Gründungsservice.at Kalkulations Tipps MBPW.de Darlehnschecker Saleschecker Haushaltsbuch Arbeitszeiterfassung Rechnungssoftware Tipps für Kleinunternehmer USF.edu
Versicherungen für Media Agenturen
Freelancermap
Jupiterimages Public Domain Photos Pixelio Daeng2k Freephotoshop 123Freevectors
Colors on the Web
Solltet ihr noch Fragen an Clemens haben, könnt ihr ihn auch über Twitter erreichen.
Euer netheweb.de Team und Clemens Gull

Gepostet am: 6. 4. 2009

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Das Freelancing

Kategorie: geld verdienen

Das Freelancing
Eine Möglichkeit im Internet Geld zu verdienen ist das Freelancing(auf deutsch das Freiberufliche Arbeiten). Damit ihr eine Dienstleistung im Internet anbieten könnt, müsst ihr zuerst die Bereiche angucken in denen eine Nachfrage besteht. Zu diesen Bereichen zählen Design, Programmieren und Texten.
An diesem Punkt solltet ihr euch selbstkritisch betrachten um festzustellen, in welchem dieser Bereiche ihr am besten aufgehoben seid. Das wird zumeist das Texten sein, da sowohl Programmieren wie auch Design spezielle Kenntnisse voraussetzen.
Wenn ihr euch für einen Bereich entschieden habt, gehen wir einen Schritt weiter, ihr müsst Referenzen sammeln und um das zu können, müsst ihr zuerst Jobs finden.
Orte an denen solche Aufträge angeboten sind, sind:
- Webmaster Foren (Abakus, digitalpointa, designnation) - Freelancing Seiten (getacoder.com, odesk.com) - Contest Seiten (99designs.com und designenlassen.de)
Nachdem ihr euch einige Reputation aufgebaut habt, könnt ihr natürlich auch Aufträge über euer Portfolio erhalten.
Meiner Erfahrung nach, ist es gerade zu Beginn am, wenn ihr es in Webmaster Foren versucht, da dort der Kontakt zu dem Auftraggebern leichter herzustellen ist. Wie ihr vielleicht auch schon bemerkt habt, habe ich nicht nur deutschsprachige Seiten aufgeführt, denn je größer der Absatzmarkt ist, desto größer ist eure Chance Kunden zu finden. Wenn ihr versuchen wollt auch , ich nenne es mal international, Aufträge zu erhalten, solltet ihr gut Englisch können und einen Paypal-Account besitzen.
Die meisten Geschäfte in dem Bereich werden durch Paypal-Überweisungen abgeschlossen, Ausnahmen bilden dabei die Freelancing Seiten, die eigene Systeme entwickelt haben, um Käufer und Verkäufer noch besser zu schützen, die Auszahlung ist bei ihnen allerdings auch über Paypal möglich.
Ich hatte ja am Anfang dieses Artikels schon gesagt, dass ihr euch für einen Bereich entscheiden solltet. An dieser Stelle will ich auf die einzelnen Bereiche etwas erläutern.
Das Texten ist ein sehr weit gefächertes Aufgabengebiet, denn neben dem Schreiben von Artikeln gehörten auch Forumposting, Transkiption und Übersetzungen mit in diesen Bereich hinein. Es kann außerdem passieren, dass euch ein Kunde bittet einen Salesletter zu schreiben oder aber ein ganzes Ebook. Am Anfang solltet ihr euch zuerst einmal auf das verfassen von Artikeln und eventuell Forumposting beschränken. Die Preise werden hier durch die Qualität eurer Texte, durch eure Referenzen und teilweise auch durch das Thema bestimmt, zumeist wird in diesem Bereich mit Kosten pro Wort/Beitrag gerechnet. Alles weitere was ihr für den Auftrag wissen müsst, wird euch euer Kunde mitteilen. Der Vorteil dieses Aufgabenbereiches ist, dass ihr praktisch keine besonderen Kenntnisse braucht.
Grafik- und Webdesign bringt eventuell im Vergleich zum Texten etwas mehr Geld, allerdings braucht ihr auch schon relativ gute Kenntnisse im Umgang mit Adobe Photoshop. Welche Version ihr nutzt ist verhältnismäßig egal, solange ihr in der Lage seid mit ihr das zu erstellen was der Kunde von euch verlangt. Wichtig ist, dass ihr sicher seid, dass ihr wisst, was der Kunde will, so spart ihr ihm und euch Zeit und empfehlt euch für weitere Aufträge. Die Vergütung solltet ihr natürlich immer vereinbaren, bevor ihr anfangt zu arbeiten. Hier gibt es zumeist Pauschalpreise, dass heißt, ihr verlangt zum Beispiel für eine Webdesign als .psd-Dokument 30€. Auf den Freelancing Seiten, wird teilweise auch nach Arbeitsstunden bezahlt, in diesem Fall braucht ihr dann ein Programm, mit dem ihr eure Arbeitszeiten aufzeichnet um dem Auftraggeber beweisen zu können, dass ihr wirklich gearbeitet habt.
Programmieren könnt ihr natürlich nur, wenn ihr die gängigen Programmiersprachen beherrscht, die da wären ajax, perl und java, c, c++ , sowie im Web html, xhtml, css und php. Je mehr und je besser ihr diese könnt, desto mehr könnt ihr auch verlangen. Gezahlt wird entweder ein Pauschalbetrag oder auch pro Stunde, wenn ihr pro Stunde arbeitet, dann solltet ihr wie auch beim Grafikdesign mit einer Software eure Arbeitsstunden aufzeichnen.
Mit dem Wort SEO sollte jeder, der eine Website betreibt etwas anfangen können, da das allerdings nicht immer der Fall ist, könnt ihr auch Suchmaschinenoptimierung als Dienstleistung anbieten, entweder fest für eine Seite, als Langzeitauftrag oder auch kurze Onpage-Optimierung. Zum SEO zähle ich in diesem Fall auch alle was mit Link Building und Social Bookmarking zu tun hat. Meiner Einschätzung nach kann man hier auch mit noch geringen Wissen schon einiges verbessern, sofern man die Grundsätze verstanden hat (SEO Einführung in 5 Schritten)
Als letztes bleibt noch der Punkt Sonstiges, das heißt alles, was eine Dienstleistung darstellt, aber nicht in die Oben genannten Bereiche fällt. Das wäre zum Beispiel das Daten in Datenbanken eintragen oder aber auch das Installieren von Skripten wozu man ja eigentlich nicht wirklich viele Kenntnisse benötigt. Bei allen diesen Dienstleistungen gilt, je weniger man an Wissen benötigt, desto weniger bekommt ihr dafür.
Dabei solltet ihr natürlich immer im gesetzlichen Rahmen bleiben und ein Gewerbe anmelden, damit es keinen Ärger mit dem Finanzamt gibt.
Solltest ihr dazu noch Fragen oder Anmerkungen haben, schreibt doch einfach einen Kommentar und ich werde den Artikel ergänzen.
Euer netheweb.de Team

Gepostet am: 28. 3. 2009

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