Artikel mit dem Tag „Cebit 2009

Webciety – HAZ Twittert

Kategorie: Allgemein

Webciety – HAZ Twittert
Hier mal ein kurzer Überblick über den Programmpunkt HAZ Twittert vom Webciety Panel am Mittwoch auf der Cebit. Dieser Programmpunkt ist schnell gesagt die Vorstellung der Art wie die Hannoversche Allgemeine Zeitung Twitter nutzt und welche Vorteile daraus entstanden sind. Moderiert wurde das Ganze von Sascha Lobo und die HAZ wurde von Dirk Kirchberg und Marcus Schwarze Repräsentiert.
Während des ganzen Interviews wurde live über den HAZ-Twitterchannelgetwittert. An dieser Stelle möchte ich noch kurz ein von den beiden HAZ Journalisten gebrachtes Beispiel wiedergeben, wie Twitter die Medienlandschaft verändern könnte. Dabei geht es um den U-boot Crash im Atlantik, der eher über Twitter bekannt wurde, als über den Eilmeldungskanal der dpa. Dabei ist natürlich zu beachten, dass man auch die auf Twitter kursierenden Nachrichten erst überprüfen muss, bevor man sie weiter verwendet.
Während des Interviews wurden zwischen durch immer nette kleine Extra Informationen eingestreut die ich hier noch mal für euch wiedergeben will.
Der erste dieser Punkte waren die deutschen Twitterpromis. Die auch nicht alle echt sind, der Account von Rainer Calmund ist dies zwar, allerdings ist der Account von Kanzlerkandidat Walter Steinmeier ein Fake. Am Ende des Interviews drehten die Haz-Gäste den Spieß kurzerhand um, und befragten Sascha Lobo zu Twitter, den man auch als deutschen „Twitter-König“ bezeichnen könnte. Für Lobo ist das Erfolgsrezept von Twitter, dass es einfach zu verstehen und auf die Basics reduziert ist. Als Ausblick für die Zukunft sagte Lobo, dass zu hoffen ist , dass Twitter nicht von einem größeren Player im Internet gekauft wird, weil sie kein Refinazierungsmodel finden konnten.
Wie ihr sicher gemerkt habt, ging es in diesem Programmpunkt eher um Twitter generell und weniger um Twitter als Werkzeug eines Zeitungsverlags, was ja für die meisten Webnutzer auch eher sekundär ist.
Mit freundlichen grüßen, euer netheweb.de Team

Gepostet am: 7. 3. 2009

2 Kommentare

Medien 2.0

Kategorie: Allgemein

Medien 2.0
Am Mittwoch ging es in der Webciety Area auch um das Thema Medien 2.0, also um die Rolle der Medien im Web 2.0. Dazu ist erstmal festzuhalten, dass das Internet keinen Menschen benötigt, sondern der Mensch das Internet, außerdem gibt es bestimmte Regeln die am Anfang geklärt werden müssen. In diesem Artikel werde ich versuchen die Diskussion zusammenzufassen und die wesentlichen Punkte hervorzuheben. Moderiert wurde die Diskussion von Prof. Dr. Ewald Wessling und es disskutierten Thomas H. Kaspar (Chef-Redakteur, ChipXonio Online), Ibo Evsan (Geschäftsführer, Sevenload), Holger Kansky (Referent Multimedia, BDZV), Heiko Hebig (Head of Digital Media, Hubert Burda Media) und Jörg Sadrozinski (Redaktionsleiter tagesschau.de, NDR).
Was ich vorneweg schon mal sagen möchte ist, dass es für mich so wirkte, als ob es drei Menschen gab, die wirklich wussten, von was sie sprechen und leider auch zwei der Diskussionsteilnehmer in ihren Denkmustern kurz nach der Entwicklung der Open-Internets stecken geblieben sind. Der Grund warum ich dies vorweg nehme ist, dass man so etwas schlecht in einem Text darstellen kann. Nach der sehr gelungenen Einleitung durch den Moderator wurde jeder Teilnehmer nach seiner Einschätzung gefragt, wie sich die neuen und alten Medien in der Zukunft entwickeln. Eins dieser Statements war in zwei Worte komprimiert „Total Lokal“, womit Holger Kansky ausdrücken wollte, dass die nationalen Nischen schon alle besetzt sind und man auf dieser Ebene nicht konkurrieren sollte, sondern erst einmal die noch freien regionalen Nischen besetzen.
In Bezug auf die 10 Dinge die Google als Wahr erachtet, in denen unter anderem steht, es ist am besten eine Sache gut zu machen, ging es weiter mit Heiko Hebig. Er deutete diese „Regel“ wie ich finde richtig indem er sagte, dass man sich fragen muss, was genau man richtig machen soll und kam zu dem Punkt, dass es besser sein kann mit mehreren Webprojekten zu arbeiten, da man so in den meisten Fällen wahrscheinlich mehr User ansprechen kann, als mit nur einem Projekt.
Der nächste Punkt, um den es ging war, ob Verlage Communites aufbauen können, indem sie die „Verlagsmaschine“ anwerfen und ein Konzept erarbeiten. Thomas Kasper sagte dazu, dass es einem Verlag nur dann möglich ist, eine erfolgreiche Community zu starten, wenn man eine eigene Kultur bildet, da man sonst bei den Usern nicht ankommt. Zu dieser Thematik hat auch Mark Zuckerberg bei einer anderen Gelegenheit auf die Frage eines Verlagsvertreters, wie der denn eine Community wie Facebook aufbauen könne geantwortet: „You can’t“ . Das Zitat, dass im übrigen Herr Wessling in den Raum warf führte zu dem Thema des Vorhandenseins von Communitys. Denn Zuckerbergs Aussage wird, so gedeutet, dass er davon ausgeht, dass man keine Communitys neu schaffen kann, sondern nur bestehenden eine Plattform bieten und je besser man dies tut, desto erfolgreicher wird man sein.
Nachdem die Diskussion wieder zurück zum Thema „Total Lokal“ kam, verfielen die beiden Vertreter der alten Medien in ihre starren Denkmuster und die Diskussion blieb stehen. Erst nachdem Heiko Hebig die beiden unter Applaus mit der Forderung hier keine Verbandspolitik zu betreiben wieder auf Normalmaß zurück gebracht hatte wurde es wieder Interessanter.
Ibo Evsan brachte die Problematik auf den Punkt, dass die alten Medien immer uninteressanter werden, da sie zu unflexibel sind, was er mit seiner „Sucht nach Informationen“ aus den Netz begründete und noch hinzufügte, dass die Technik dem Menschen folgen sollte und nicht umgekehrt.
Deutlich wurde im nächsten Schritt, dass die Verleger bildlich gesprochen von ihrem Leuchtturm runter kommen müssen und mit dem User kommunizieren. Dazu zählt auch, dass zuerst dem Nutzer ein Mehrwert geboten werden muss und man nicht darauf aus sein darf, nach 6 Monaten seine Investitionen wieder raus zu haben. Denn gerade die Großen im Web 2.0 wie Facebook oder Twitter haben sehr lange an einem geeignetem Erlösmodell (Twitter ist noch auf der Suche) gesucht, da sie nicht einfach nur Werbung schalten wollten und damit die User vergraulen. Ein weiterer wichtiger Punkt wurde von Heiko Hebig angesprochen. Er sagte, dass man dieTechnologie verstehen müsse und sie mit gutem Content kombinieren müsse, um eine Chance auf Erfolg zu haben. Das Schlusswort hatte Ibo Evsan der die gesamte Diskussion sehr gut zusammen führe und auch konkret sagte, wo es in Deutschland noch fehlt.
Denn es muss wesentlich mehr Geld in diesen Wirtschaftsbereich investiert werden, es muss eine Schulbildung vorhanden sein, die das Entwickeln von Web-Projekten ermöglicht und der Wichtigste Punkt: Es müssen Geld und Wissen zusammengeführt werden. Erst wenn das der Fall ist und wenn am Anfang die Kreativität und nicht das Geld steht, dann kann man im Web Erfolg haben.
Dabei ist entscheidend, dass sich die Unternehmenskultur in Deutschland wie von Thomas H. Kaspar gefordert dem Digital Lifestyle der Generation Internet anpasst. Ich denke mir war es möglich, in diesem Artikel die wesentlichen Punkte der Diskussion wiederzugeben. Solltet ihr sie euch ganz anschauen wollen, findet ihr sie unter zaplive.tv
Eurer netheweb.de Team

Gepostet am: 6. 3. 2009

Keine Kommentare

Webciety

Kategorie: Informationen, News

Webciety
Hier nun also der erste, etwas detailiertere Bericht über meinen heutigen Cebit Besuch. Wie man aus der Überschrift schon ablesen kann, geht es um den neu eingerichteten Bereich der „Webciety“.
Doch was heist „Webciety“ eigentlich, den ersten Zugang bietet das Wort an sich, dass eine Wortneuschöpfung ist und aus den Wörtern Web und Society besteht. Ausgedrückt werden soll, dass das Internet das Leben wie kein anderes Medium unser tägliches Leben beeinflusst und immer stärker beeinflussen wird. Das Konzept für die Webciety stammt von Sascha Lobo und soll größeren, wie auch kleineren Unternehmen, die an der Entwicklung von Neuheiten besonders im Bereich des Internets die Möglichkeit geben auf die Messe zu kommen.
In der Webciety Area ist es möglich, nur mit einem Laptop einen digitalen Messestand zu steuern. Mehr Informationen zum Konzept findet ihr unter webciety.de.
Neben den Ständen bietet die Webciety Area auch ein Panel , auf dem fast immer Programm stattfindet. Das Programm der einzelnen Tage findet ihr unter webciety.de.
Solltet ihr einen Programmpunkt verpasst haben, klickt euch auf zaplive.tv wo ihr alle Programmpunkte der Webciety findet und das ist wirklich hilfreich, da man ja nicht nur an einer stelle sein kann, sondern auch anderen Verpflichtungen nachkommen muss.
Besonders interessant wird es noch einmal Morgen früh ab 10:20, wenn es um „Webciety – Wandel der Gesellschaft“ geht und am Freitag um 13:50 mit dem Thema „Generation Internet“ und dann noch einmal als Tageshighlight die Webciety Startup Competition ab 15 Uhr die ich mir hoffentlich auch angucken werde.
Direkt am Montag ging es schon um 16:10 um das Thema Social Media Marketing, dass wir hier im Blog ja auch schon angesprochen haben und was ihr euch sicher noch einmal als Video angucken solltet.
Zu den Programmpunken Medien 2.0 und Haz.de twitter! werde ich jeweils noch einen Artikel schreiben um euch einen Einblick in die Diskussionen zu verschaffen, falls ihr euch nicht alle Videos auf zaplive.tv angucken wollt.
Ich hoff, dass ich auch mit diesem Artikel bei euch auf Interesse gestoßen bin,
Sensei und das restliche netheweb.de team

Gepostet am: 5. 3. 2009

2 Kommentare

Cebit Impressions

Kategorie: Allgemein

Cebit Impressions
Tag zusammen, bin gerade von der Cebit gekommen, jetzt erstmal die Füße hochgelegen und weil ich auch an euch denke, gleich noch frisch aus dem Gedächtnis mein Eindruck von der Cebit 2009 niederschreiben. Womit fangen wir da am besten an, ich denke mit dem Partnerland, um das ja im Vorfeld doch recht viel Wirbel gemacht wurde.
Wenn man bedenkt, dass Kalifornien das „Silicon Valley“ beherbergt ist es schon recht enttäuschen, wie wenig Aussteller in der Halle des Partnerlandes zu finden waren. Außerdem wirkte das ganze noch etwas undurchdacht, es fehlen die wirklichen „Eye-Catcher“. Man könnte sagen es wirkt nach einer „Arnie wird es schon Richten“-Philosopie.Doch ein Abbild vom Gouvernator alleine lockt noch keine Kunden oder Interessenten an die Stände und dennoch ist das einzige, was ich noch im Gedächtnis habe, die ich glaube sogar lebensgroße, Abbildung von Arnie aus Terminator 2. Da hätte man mehr machen können um sich effizienter zu präsentieren.
Auch über den Einbruch der Aussteller Zahlen wurde schon vor der Messe berichtet und es fällt tatsächlich auf, dass es wesentlich weniger asiatische Hersteller, vor allem für Zubehör gibt, als in den Vergangenen Jahren. In den Hallen rund um den Reseller-Point finden sich zwar immer noch Anbieter für Zubehör und Hardware aber die Anzahl ist geringer geworden.
Dieses Jahr nimmt Intel fast die komplette Halle 22 ein, in der es nur um Gaming geht und man sich die Intel Extreme Masters ansehen kann. Die Gaming-Halle ist im Vergleich zu den anderen Hallen trotz der “Give-Away-Jäger” Fraktion die, zumindest gefühlt, am geringsten besuchte Halle.
Bleiben wir thematisch bei den für die Cebit früher so charakteristischen „Gaming-Geeks“ und den „Give-Away-Jägern“. Dazu lässt sich nämlich sagen, dass das neue Konzept der Cebit aufzugehen scheint, denn von ihnen gibt es insgesamt weniger, was eine sehr angenehme Entwicklung ist.
Die Verbliebenen werden allerdings immer dreister. In Halle 26 konnte ich folgendes Spektakel beobachten:
Um einen eigentlich sehr kleinen und auch für den Normalbürger völlig uninteressanten Stand versammelte sich eine immer größer werdende Gruppe aus „Give-Away-Jägern“. Hin und wieder brachen Einzelne aus ihren Reihen und begutachteten ihre Beute. Das Ganze ging wahrscheinlich schon etwas länger so, denn als ich die Masse passierte, hatte das Standpersonal gerade bemerkt, dass gerade ihre Produkte geklaut wurden. Denn die aufgestapelten Boxen waren keine „Give-Aways“ sondern es handelte sich um das Produkt des Unternehmens, das zum Verkauf ausgestellt war.
Soviel erstmal zu den allgemeinen Eindrücken, doch jetzt noch zu meinem Programm, für mich ging es hauptsächlich um die „Webciety“, zu der ich noch einen ausführlichen Artikel verfassen werde. Jetzt schon mal verraten will ich, dass die Cebit durch sie meiner Meinung nach sehr bereichert wurde.
Nach meinem Besuch in der „Webciety-Area“ ging es von Halle 6 wieder zurück zu Halle 26, in der ich mir noch eine kurze Präsentation von Adobe PS CS4 ansehen wollte. Zu den Neuheiten in PS CS4 werden wir euch auch einen extra Artikel bieten.
Auf dem Freigelände vor der Halle 26 fand gerade eine Demonstration für eine neu entwickelte elektronische Deichsel statt. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis, da dies bedeutete, dass ein schwerer Traktor in 2 Meter Abstand hinter einem Smart hinterher tuckerte und dabei von niemandem gesteuert wurde. Doch weiter im Text.
Wie jedes Jahr auch dieses Mal störend waren die Marktforscher mit ihren Touch-Ps’s, die haufenweise die Stände und leider auch den Ausgang belagerten. Bevor ich also das Messegeländer verlassen konnte, um zu meinem Zug zu kommen, musste ich dem Herren noch erklären das ich „auch nicht nur kurz“ für eine Umfrage Zeit hätte.
Nachdem das geschafft war, ging es schnell über den West 2 Ausgang raus und direkt zum Messebahnhof und mit der S-Bahn in die Stadt, wo es dann endlich etwas nahrhaftes gab, das man auch bezahlen kann. Denn eins hat sich an der Cebit nicht geändert, wer auf dem Gelände essen will, muss mehr zahlen, als in der Stadt.
Ich hoffe, ich konnte euch einen Eindruck von (m)einem Tag auf der Cebit verschaffen. Die angekündigten Artikel versuche ich so schnell wie möglich zu „Papier“ zu bringen und online zu stellen. Solltet ihr noch Rechtschreibfehler finden, verzeiht es mir und sagt am besten kurz Bescheid, damit wir sie ausbessern können.
Mit freundlichen Grüßen,
Sensei und das restliche netheweb.de Team

Gepostet am: 4. 3. 2009

2 Kommentare

Cebit 2009

Kategorie: News

Cebit 2009
Montag öffnet die größte Computermesse der Welt wieder in Hannover ihre Pforten, doch dieses Jahr ist vieles anders als die Jahre zuvor. Im Jahr der Wirtschafts- und Finanzkrise geht die Zahl der Aussteller um 25% zurück und auch die Ausstellungsfläche ist diesmal um 20% kleiner.
Vor allem die vielen kleinen asiatischen Hardware Hersteller bleiben dieses Jahr zuhause, da das Budget nicht mehr für einen Messestand in Hannover reicht. Doch es gibt auch positive Nachrichten. So kehren zum Beispiel große Firmen wie Dell, Intershop und Nokia Siemens Networks (NSN) wieder zurück.
Im Mittelpunkt der diesjährigen Cebit stehen neben dem Partnerland Kalifornien wie letztes Jahr die „Green IT“ und „Webciety“. Die Deutsche Messe AG setzt besonders auf die “Webciety”, bei der es um das „Web 2.0, soziale Netzwerke neue Technik und neue Geschäftsmodelle im Internet“ (Ernst Raue, dpa) geht.
Raue erwartet außerdem dass einige Unternehmen aus dem „Silicon Valley“ das erste Mal auf die Messe kommen. Außerdem will die Cebit auch „sehr jungen Firmen eine Chance auf eine Cebit-Teilnahme geben“.
Es wird sich noch herausstellen müssen, ob die Messe dieses Jahr ihre Ziele erreicht. Auch interessant ist sicherlich die Besucheranzahl, da man ja dieses Jahr an jeder Ecke Tickets umsonst angeboten bekommt. Es kann also dazu kommen, dass die Cebit ungewollt von mehr Give-Away-Jägern heimgesucht wird als sonst. Es steht auch zu vermuten, dass die Cebit dieses Jahr von Bloggern überschwemmt wird, da der Basicthinking-Blog, inzwischen von Serverloft betrieben, Freikarten verschickt.
Während der Cebit Woche, werden wir versuchen euch Artikel über die neuen Trends und Entwicklungen zu bieten und euch somit auf dem Laufenden zu halten, auch wenn ihr selber nicht nach Hannover kommt.
Euer netheweb.de Team

Gepostet am: 28. 2. 2009

Keine Kommentare