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5 Dinge auf die man als Neu-Blogger vorbereitet sein sollte

Kategorie: Bloging


Ihr habt vor einen Blog zu starten oder habt vor kurzem erst einen Blog neu aufgesetzt?
Dann hoffe ich, dass ihr euch mit dem Inhalt des Artikels entweder schon ernsthaft auseinander gesetzt habt oder dies zumindest nach dem Lesen tut. Am Anfang ist wie immer alles schön, man freut sich auf alle die Besucher und das Geld, dass durch Werbung verdient werden soll und man fragt sich ob man nicht schonmal seinen Job aufgeben sollte. Aber natürlich entstehen schnell Risse in der heilen Welt, denn natürlich ist nicht alles so einfach und ihr solltet auf die folgenden 5 Dinge vorbereitet sein:
Eure Gastartikel werden abgelehnt.
Das man wenn man einen Blog promoten will Gastartikel schreiben sollte, ist inzwischen ein offenes Geheimnis. Soweit stimmt das auch, ABER das ist nur effektiv wenn die Artikel auch akzeptiert und veröffentlicht werden. Über die 9 sicheren Wege damit ein Gastartikel nicht veröffentlicht wird habe ich ja schon vor einiger Zeit berichtet und am Inhalt hat sich allerdings nichts geändert. Hier gilt dann das alte Motto, es ist wichtig einmal mehr Aufzustehen als man Umgeworfen wird. Wenn Ihr erstmal ein paar Artikel vorweisen könnt, werdet ihr auch mehr Leute finden die eure Artikel veröffentlichen wollen.
Langsame Monetisierung
Leider geht das Verdienen nicht so schnell wie das aufsetzen eines Blogs, die meisten die es dann schneller schaffen, haben schon einiges an Erfahrung und wissen genau welchen Weg man gehen muss. Generell dauert es jedoch, erfahrungsgemäß immer einige Zeit bis man den besten Weg gefunden hat Geld mit einem Blog zu verdienen. AdSense oder Affiliate Marketing funktionieren zwar meistens gut sind aber auch keine Universalwaffen. Die ersten Monate sollte es weniger um das Geld verdienen gehen sondern viel mehr darum eine passende Strategie zu finden (durch testen zum Beispiel).
Der Moment zum Handtuch schmeißen
Egal wie viele Blogs man selbst schon hat irgendwann kommt für jeden einzelnen Blog der Moment indem man einfach keinen Bock mehr hat und am liebsten das Handtuch werfen würde. Dann wird es einfach nervig jeden Tag Artikel schreiben zu müssen und dann bringt der Blog auch kein Geld ein, da schwindet die Motivation schnell. In einem solchen Moment ist es das wichtigste sich selber weiter zu motivieren und den Todpunkt zu überwinden, denn nur wenn am Anfang regelmäßig Artikel kommen kann sich ein Blog auch etablieren. Meistens geht es dann nach kurzer Zeit auch wieder bergauf und die Motivation kommt mit der Zeit auch wieder.
Traffic-Peaks
Hat man den Blog dann in der Nische etabliert, wachsen die Besucherzahlen ständig und es macht Spaß zu sehen wie es besser wird. Doch auch hier gibt es ein ABER, denn natürlich geht das nicht ewig so weiter sondern es kommt auch mal eine längere Flaute. Der Traffic bricht ein und dann muss man sich irgendwas einfallen lassen um aus der Flaute heraus zu kommen. Da gibt es ja unterschiedliche Möglichkeiten wie 101-Listen, Infografiken oder auch Gewinnspiele. Also die Werkzeuge, die man auch einsetzt wenn man den Traffic einfach so anheben will. Kritik am Content
Für einen Blogger der gerade Startet, ist es allerdings am schwersten wenn Gegenwind aus den vermeidlichen Reihen der User zu überwinden. Denn sobald man es erst einmal geschafft hat von vielen Leuten gelesen und gefunden zu werden finden einen auch die Hater oder Trolle, die nichts besseres zu tun haben als einem Steine in den Weg zu werfen. Im besten Fall geht es gegen den Inhalt der Artikel, aber es kann natürlich auch direkt gegen euch als Blogger gehen. Wichtig hierbei ist, dass ihr den für euch richtigen Weg findet mit diesen Leuten umzugehen. Bei so was hat jeder eine andere Schmerzgrenze und zur Not kann man ja die IP‘s komplett blocken oder Kommentare nur noch nach Revision zulassen.
Fazit
Aus meiner Erfahrung aus der Zeit in der ich jetzt schon Blogge und das sind jetzt auch schon fast 3-4 Jahre kann ich sagen, dass es wohl am wichtigsten ist, schnell die Illusion los zu werden mit einem Blog viel Geld verdienen zu können. Natürlich gibt es Leute die dies schaffen, aber das ist dann doch eher selten und wenn dann mit sehr viel Arbeit verbunden.
Der Weg wird wesentlich leichter, wenn man gerade zu Anfang erst einmal aus Spaß an der Sache und den Inhalten schreibt. Ihr braucht Gelegenheiten Geld zu verdienen nicht auslassen aber ihr solltet euch bewusst sein, dass der Verdienst in keinem Verhältnis zu der investierten Zeit steht.

Gepostet am: 19. 4. 2011

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Zweisprachigen Blog erstellen

Kategorie: Webentwicklung

Wer in den letzten Wochen aufmerksam meine Timeline verfolgt hat weiß, dass ich mich im Moment intensiv damit beschäftige ein Portfolio mit WordPress als CMS umzusetzen. Deshalb hab ich es leider auch nicht wirklich oft geschafft Artikel für euch zu schreiben aber es kommen sicher noch einige spannende Erfahrungsberichte, wenn das Portfolio dann läuft.
Auf jeden Fall wird mein Portfolio gleich zweisprachig starten und da ist natürlich erst einmal die Frage wie man das angeht. Mein Ziel war es eigentlich die komplette Umsetzung ohne überflüssige Plugins zu erreichen, was im Fall von einer echten Zweisprachigkeit leider nicht klappt.
Wenn ihr auch vorhabt eure Seite in deutsch und englisch laufen zu lassen, solltet ihr in den folgenden zwei Schritten vorgehen.
1. Multilingual Theme
Bevor wir uns um irgendwelche Inhalte kümmern können müssen wir erst einmal sicher stellen, dass auch das Theme was genutzt wird in den gewünschten Sprachen verfügbar ist. Die meisten Themes gibt es allerdings nicht von Haus aus zweisprachig und wenn, dann nicht wirklich komplett.
Ihr müsst also egal ob ihr ein eigenes Theme erstellt oder aber ein fertiges verwendet jedes deutsche Wort finden und entsprechend behandeln. Ich mache das jetzt einfach mal so kurz, weil das abdecken aller Möglichkeiten den Rahmen dieses Artikel um ein vielfaches sprengen würde.
Das ist allerdings kein wirkliches Problem denn Clemens hat glücklicher Weise schon ein dreiteiliges Tutorial zu dem erstellen von mehrsprachigen Themes erstellt auf das ich an dieser Stelle natürlich gerne verweise.
- Wie erstelle ich ein sprachunabhängiges Theme – Teil 1 - Wie erstelle ich ein sprachunabhängiges Theme – Teil 2 – Wie erstelle ich ein sprachunabhängiges Theme – Teil 3
Wichtig beim vorbereiten des Themes ist es, dass ihr wirklich in jeder Datei die Texte findet und diese variabel macht, so dass sie aus einer Sprachdatei gezogen werden können. Sobald das Theme vorbereitet ist, können wir zum Inhalt weitergehen.
Der Inhalt
Hier kommen wir leider nicht mehr ohne Plugin weiter, aber zum Glück gibt es mit WPML ein Plugins das sowohl in einer älteren Version kostenlos zur Verfügung steht aber auch als Professional und noch wichtiger auch leicht zu verstehen ist und einfach funktioniert.
Bei der Installation solltet ihr euch am besten an der Demo auf der Anbieter-Website orientieren, da hier die wichtigsten Dinge schon gezeigt werden. Ihr müsst euch aber keine sorgen machen, denn das Plugin hat auch einen Installations-Assistenten mit dem Ihr ohne Probleme die nötigen Einstellungen machen könnt.
Die nächsten Schritte sind dann, mindestens einen Übersetzer Account anzulegen, die für das Theme erstellten Sprachdateien hoch zu laden und zu importieren und dann die Inhalte Stück für Stück zu übersetzen.
Dabei könnt ihr entweder über das Plugin-Menü gehen wo euch alle noch nicht übersetzen Seiten angezeigt werden, oder aber direkt über die Seiten oder Artikel.
Als letzter Punkt steht dann noch die Integration der Schaltflächen zum wählen der Sprache in das Theme an. Hier habt ihr die Möglichkeit die vorgefertigten Schaltflächen zu nutzen die euch WPML im Admin-Interface anbietet oder auch nur die Landesflaggen, was gerade bei eigenen Themes meiner Meinung nach wesentlich eleganter ist.
Was besonders für Einsteiger eine Erleichterung ist, ist dass ihr euch nicht großartig um den Code sorgen müsst, sondern ihn im Prinzip einfach kopieren könnt:
<?php language_selector_flags(); ?>
Mit diesem Code erscheinen an der Stelle im Theme wo ihr ihn eingefügt habt die Flaggen der von euch aktivierten Sprachen. In das Design könnt ihr Sie dann über CSS.
Nach der Installation von WPML gibt es noch einen Punkt zu beachten, der mit dem CSS zusammen hängt, denn WMPL fügt mit den eigenen Stylesheets ein margin-top: 28px; im Head von WordPress hinzu.
Das kann man natürlich nicht gebrauchen und sollte es gleich mit beheben, was dadurch geht, dass ihr zum einen euer Stylesheet nach dem wp_head einbindet und zum anderen dann noch in eurem Stylesheet den folgenden Code einfügt.
html { margin-top: 0px !important; } * html body { margin-top: 0px !important;}
Damit sind wir dann eigentlich auch komplett fertigt. Ich hoffe man konnte mir auch ohne Screenshots folgen aber die kommen erst, wenn mein Portfolio Theme auch online ist. Für alle die Hilfe bei den Übersetzungen brauchen und nicht den Service von WPML nutzen wollen, der Tipp (in eigener Sache) einfach mal an kontakt[ät]sensei-design.info wenden und ein Angebot anfordern.
Ansonsten würde mich natürlich noch interessieren für welche Bereiche ihr denkt, dass ein mehrsprachiger Blog Pflicht ist und für welche überflüssig.

Gepostet am: 17. 4. 2011

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Bilder für Artikel finden

Kategorie: Bloging

Ich denke dass es einem Artikel nur gut tut, wenn man ihn mit einem oder sogar mehreren Bildern auflockern kann ist unbestritten. Die Frage die sich jetzt aber stellt ist, wo finde ich die passenden Fotos.
Einfach googeln geht natürlich so nicht, denn man muss ja schon das Urheberrecht beachten. Besonders leicht ist das natürlich, wenn man für seinen Blog das Budget hat die Bilder einfach auf z.B. istockphoto.com zu kaufen.
Aber das kann weder ich mir auf die Dauer leisten noch ihr, also muss man sich nach kostenfreien Ressourcen umsehen, ohne dabei, darauf Weise ich explizit nochmal hin das Urheberrecht zu verletzen. Ihr braucht also Bilder, bei denen es vom Urheber erlaubt ist diese kommerziell, denn das ist euer Blog sofern ihr Werbung schaltet, einzusetzen.
Wo finde ich solche Bilder
Genau das ist natürlich die spannende Frage, wer will kann Googeln und nach solchen Bildern filtern lassen aber da weiß man ja nicht ob das immer so stimmt. Also hab ich mal einige Seiten die ich so über die Zeit kennen gelernt habe hier zusammengefasst.
sxc.hu – Im deutschen Raum die wohl bekannteste Seite, auf der man schon sehr viele Bilder finden kann. Alles was ihr braucht ist ein Account und ihr könnt die Bilder herunterladen. Aber auch hier gibt es noch Unterschiede, denn nicht alle Bilder dürfen kostenfrei kommerziell wiederverwendet werden.
bigfoto.com – Hier findet ihr vor allem Bilder von Amateurfotographen die ihre Bilder zur Verfügung stellen. Es gibt zwar verschiedene Kategorien aber ich pers. fand es schwerer als bei sxc.hu die passenden Bilder zu finden. Wobei der Vorteil ist dass es Bilder aus Europa, Amerika und Asien gibt, aus denen ihr wählen könnt.
FreeDigitalPhotos.net – Neben Fotos findet ihr auch Illustrationen die zur kommerziellen und nicht kommerziellen Wiederverwendung zur Verfügung gestellt werden. Von der Navigation her schon wesentlich besser, allerdings ist die Auswahl mit aktuell etwas über 2000 Bildern nicht wirklich groß.
FreePhotosBank.com – Für die Bilder hier erhaltet ihr eine nicht exklusive, nicht übertragbare Lizenz zur Verwendung. Wie fast überall könnt ihr auch hier noch einmal extra die beliebtesten Bilder anzeigen lassen.
FreeMediaGoo.com – bietet nicht nur viele Bilder, sondern auch Texturen sowie Audio und andere visuelle Elemente, die mit einigen Einschränkungen von euch genutzt werden. Das besondere dabei ist, dass das angeben der Credits nicht zwingend nötig ist.
MorgueFile.com – hat eine über 55.0000 Bilder große Datenbank mit hohen Auflösungen, von denen die meisten Stock Fotos sind. Auch wenn es nur relativ kleine Thumbnails gibt findet man eigentlich immer schnell ein Bild mit dem man arbeiten kann.
Photorogue.com – Ihr habt nicht gefunden wonach ihr gesucht habt? Dann bietet euch dieser Service die Möglichkeit danach zu fragen. Der Service ist aber dennoch kostenlos und wird von freiwilligen angeboten. Ihr könnt euch sogar über RSS Feed informieren wann euer gewünschtes Foto verfügbar ist.
Pricsearch.com – Wenn ihr noch nicht genau wisst, wie das Bild für euren Artikel aussehen soll ist diese Suchmaschine immer eine gute Wahl. Aber wie bei Google müsst ihr hier sicherstellen, dass ihr die Lizenzen richtig verwendet und kein Copyright verletzt.
Mit den oben genannten Ressourcen findet man schon eigentlich fast alles, aber wenn es dann dennoch hängt findet man auf DeviantArt immer was, aber auch hier sind alle Möglichen Lizenzvarianten vorhanden. Also einfach den Urheber kurz anschreiben, die meisten stellen dann die Bilder so zur Verfügung, wenn sie als Urheber genannt werden. Zumindest wurde mir das wenn ich mal gefragt hab so angeboten.
Neben devart sind übrigens Pressekits auch immer gut zu gebrauchen, das hab ich z.B. bei dem Artikel über Bear Grylls als Blogger genutzt.
Kennt ihr noch mehr solcher Seiten oder sagt ihr sxc.hu reicht völlig für die 3 Bilder die ich dann wenn mal brauche.

Gepostet am: 10. 1. 2011

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Ein Herz für Blogs IV

Kategorie: Aktionen



Ich muss leider gestehen, dass ich es bisher nicht oft geschafft habe an Blogger Aktionen teilzunehmen. Aber jetzt habe ich einmal Zeit dazu und will mich auch mal darin versuchen, also werde ich an der Aktion „Ein Herz für Blogs“ teilnehmen.
Worum es geht
Die Idee für ein Herz für Blogs kommt von Kai, der unter StyleSpion stammt und ist schon aus dem Jahr 2009. Inzwischen geht die Aktion in die vierte Runde und ich bin über Martin von misterhonk.de drauf gestoßen.
Bei der Aktion geht es darum, dass jeder der Lust hat, am 15.11, also heute einen Artikel über seinen deutschsprachigen Lieblingsblog verfasst und ihn kurz vorstellt. Dabei ist es völlig egal, wie groß oder klein der Blog ist. Ziel der Aktion ist es, die Vernetzung zwischen den deutschen Blogs zu verbessern und die Blogschätze die man selber so kennt auch anderen zu zeigen.
Ich selber bin auch schon gespannt, wo man überall noch mal auf den Subscribe-Button für mehr coole Blogs im Feedreader klicken kann.
Mein Lieblingsblog?
Ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich DEN Lieblingsblog, den ich täglich lese oder überhaupt einen Blog den ich alleine in regelmäßigen Abständen anschaue. In meinem Feedreader tummeln sich die unterschiedlichsten Blogs, die ich alle durchschaue wenn neue Artikel da sind. Also hab ich mir mal Gedanken gemacht, welcher Blogger hinter den Blogs jemand ist, mit dem ich besonders viel zu tun habe und wer es verdient hat.
Ich habe mich jetzt also dazu durch gerungen 2 Blogs vorzustellen und gehe einfach mal davon aus, dass ich das auch machen darf. Ich will an dieser Stelle aber noch einmal ausdrücklich betonen, dass ich sehr gerne unterschiedliche Blogs lese und viele verschiedene Blogs im Feedreader habe, aber leider ist kein Platz um alle vorzustellen, zumindest in diesem Artikel nicht. Seid also nicht enttäuscht, wenn ihr nicht dabei seid.
Der Guru

Den Blog von Clemens, alias der Guru 2.0 lese ich schon sehr lange, fast so lange wie ich selber blogge. Da ich kein konkretes Datum kenne würde ich einfach mal schätzen seit ca. Mai 2009 und ich bin immer wieder begeistert von den Artikeln die Clemens veröffentlicht und den Code Snippets die der zur Verfügung stellt. Da fällt mir vor allem sein Freelance-Rechner ein, den er schon vor über einem Jahr hier auf netheweb kurz vorgestellt hat (Artikel Link) oder auch seine Daily Code Poem Serie, wo auch ich immer wieder nette Snippets finde.
Aktuell ist es wieder etwas ruhiger auf seinem Blog gewesen, da Clemens als Buchautor unterwegs ist und ich glaube schon 4 Bücher geschrieben hat.
Was mich aber besonders Beeindruckt hat ist, dass er eigentlich immer hilfsbereit ist und wirklich viele Ideen hat. Meiner Meinung nach ein muss im Feedreader.
Ein Internetblogger
Ein Internetblogger? Klar muss er ja sein, denn sonst könnte ich ja keinen Blog vorstellen, denn das bedingt ja, dass der Autor im Internet aktiv ist und einen Blog betreibt. Aber Spaß beiseite, es geht um Alex, der unter internetblogger.de bloggt.

Auch bei Alex ist es eher das menschliche, das mich bewogen hat ihn hier noch einmal zu erwähnen, denn ich habe ihn ja schon als User der Woche vorgestellt. Auf seinem Blog schreibt Alex über ähnliche Themen wie ich selber, also über Themen rund um das Bloggen und das Web.
Bei Alex ist es ähnlich wie bei Clemens, nur das er aktuell über Twitter und Facebook wesentlich präsenter ist, soll heißen er ist auch immer hilfsbereit und man kann sich über alle mögliche Themen mit ihm austauschen. Des Weiteren ist er einer meiner Lieblingsgegner was den Wettstreit auf Whatpulse angeht wozu er auch regelmäßig Artikel veröffentlicht.
Vor kurzem hat er auch die Facebook Gruppe für Whatpulse ins Leben gerufen um dafür zu sorgen, dass die Aktion nicht an Fahrt verliert und weiter neue Teilnehmer gewinnen kann um das Ziel der 100 Mitglieder bis Jahresende zu schaffen.
Schlusswort
Ohne bisher einen anderen Artikel zu der Aktion gelesen zu haben, wette ich, dass mein Artikel sich von den meisten anderen unterscheidet, aber das ist auch etwas, was für einen Blogger meiner Meinung nach wichtig ist. Einfach machen, wenn man Lust hat, denn gerade beim Bloggen hat man eigentlich alle Freiheiten der Welt, die man auch nutzen sollte. Übrigens auch etwas, was bei den beiden vorgestellten Bloggern der Fall ist.
Ihr könnte ja mal eure Meinung hinterlassen, was ihr von dem Artikel, den Vorstellungen haltet und ob ihr der Meinung seid, man sollte einen Feedreader Day einführen.
Sensei

Gepostet am: 15. 11. 2010

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Whatpulse: 200.000 Mio. Key-Marke geknackt

Kategorie: Aktionen

Gerade hat mich Alex über Twitter darauf aufmerksam gemacht, dass das von mir ausgerufene Ziel 200.000 Millionen Keys für die gesamte Gruppe bis Jahresende erreicht ist.
Ich war ja immer davon überzeugt, dass wir die Marke schaffen können, aber das wir es über einen Monat vor Ende des Jahres geschafft haben, hat mich auch überrascht. Aber bevor ich jetzt zu viel darüber schreibe, jetzt erst mal ein Beweis in Form eines Screenshots.

Jetzt bleibt uns für dieses Jahr nur noch das Ziel die 100 Mitglieder für die Gruppe zu erreichen. Wenn ihr also noch nicht dabei seid, aber Lust auf etwas Abwechslung habt, dann solltet ihr einfach mal joinen.
Es geht eigentlich nur um den Spaß an der Sache, aber in gewisser Weise auch darum sich mit anderen Bloggern zu vernetzen und zu zeigen, was wir Blogger im deutschen Raum so alles an Anschlägen fabrizieren.
Nebenbei kann man sich dann wie Piet, Alex und ich das Handhaben auch keine Battles starten, die einen motivieren auch mal einen Artikel zu schreiben, wenn man eigentlich keine Lust hat.
Sensei

Gepostet am: 13. 11. 2010

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Braucht mein Blog ein eigenes Design?

Kategorie: Bloging

Wer sich etwas umsieht im Internet der findet unzählige Themes die man kostenfrei nutzen kann, um das Design des eigenen Blogs an seine Vorstellungen anzugleichen. Die Frage stellt sich also, wenn man einen eigenen Blog betreibt, ob man überhaupt die Zeit oder das Geld investieren muss oder sollte um ein eigenes Theme für den Blog zu erstellen.
In diesem Artikel will ich die Vor- und Nachteile eines eigen Themes kurz darstellen, so dass ihr am Ende eigenständig entscheiden könnt. Meine eigene Meinung zu dem Thema seht ihr ja rund um den Artikel in meinem Design ;) .
Vorteile eines non-unique Theme
Die Vorteile eines nicht einzigartigen Templates für den eigenen Blog, habe ich in der Einleitung ja schon angerissen. Sie bestehen vor allem darin, dass man bei WordPress aufgrund der großen Community eigentlich immer schnell Themes findet die einem gefallen.
Man kann also einen eigenen Blog mit Theme innerhalb von sagen wir mal 30 Minuten mit einer langen Suche nach dem passenden Theme aufsetzen. Wer kein Geld ausgeben möchte für sein Blog Theme, der kann aus unterschiedlichen Themes die kostenlos zur Verfügung stehen wählen.
Klarer Vorteil ist also, dass man wesentlich schneller und kostengünstiger ist, wenn man sich für diese Variante entscheidet.
Vorteile eines unique Theme
Ich verzichte jetzt mal darauf, für non-unique Themes die Nachteile zu nennen, da diese eigentlich im wesentlichen durch die Vorteile eines einzigartigen Themes deutlich werden.
Wer sich die Zeit nimmt und ein eigenes Design für seinen Blog erstellt oder jemanden damit beauftragt, der tut dies natürlich bewusst und in dem wissen, das dies besondere Vorteile hat. Es wäre ja auch überflüssig Geld oder Zeit zu investieren wenn es keinen Unterschied machen würde.
Die wahrscheinlich zwei größten Vorteile eines eigenen Themes sind, dass man zum einen aus der Masse hervor sticht. Ein Theme ist für einen Blog also eine Art Alleinstellungsmerkmal, mit dem man sich von den anderen Blogs, die eventuell alle ähnlich aussehen abheben kann. Hinzu kommt, dass ich in meinem eigenen Theme natürlich von vorne herein genau die Anforderungen die ich an das Theme im Einsatz habe einbauen kann.
Es passt also sowohl funktionell wie auch optisch zu mir und zu dem was meinen Blog ausmachen soll.
Weitere Vorteile sind meiner Meinung nach auch, dass man sicher ist, keine Linkfarm zu werden, denn viele kostenlose Themes haben im Footer Links zu Sponsoren, die man nicht so einfach los wird. Wer sein Theme eigenständig umsetzt hat natürlich nur die Links, die er wirklich benötigt.
Was auch weiterhin dazu führt, das Themes schlanker gestaltet werden können, denn freie Themes müssen auf allen Blogs funktionieren, weshalb Features über Plugins realisiert werden. Bei meinem Eigenen Blog, kann ich den Code aber z.B. direkt einbinden da wo er gebraucht wird und damit die Ladezeit optimieren.
Das Fazit
An dieser Stelle gibt es eigentlich kein richtig oder falsch, nur unterschiedliche Ansichten, aber ich kann euch gerne meine eigene Schildern.
Unique Themes sind für einzigartige Blogs, man hebt sich von der Masse ab, und zeigt in gewisser Weise, dass man das Bloggen auch ernst nimmt. Gerade wenn man seinen Blog eventuell dazu nutzen will eigene Produkte zu promoten oder damit zumindest ein kleines Taschengeld zu erwirtschaften ist es denke ich ein muss.
Dennoch haben Themes die frei verfügbar sind einen enormen Vorteil wenn man in kurzer Zeit viele verschiedene Seiten erstellen will. Für ein Netzwerk an Satellitenseiten macht es natürlich keinen Sinn sagen wir 50 unterschiedliche Designs zu machen. Da ist es effektiver wirklich auf fertige Themes zurückzugreifen.
Ich selber tendiere aber eigentlich eher dazu für meine Websites und Blogs eigene Designs zu erstellen. Das muss man aber natürlich auch selber erst einmal können oder das Budget haben um es zahlen zu können.
Am Ende interessiert mich natürlich auch, was ihr selber nutzt und worin ihr die direkten Vorteile für euch seht. Ich habe denke ich mal z.B. was die frei verfügbaren Themes angeht gar nicht die Erfahrung. Also haut in die Tasten und hinterlasst eure Meinungen.
Sensei

Gepostet am: 12. 11. 2010

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Wie den richtigen Jobtitel wählen?

Kategorie: Bloging

Sobald man beginnt für sein Geschäft Visitenkarten zu drucken oder auch nur eine Signatur für Emails an Kunden und Anbieter zu entwerfen, muss man sich für einen Jobtitel entscheiden. Wie aber wählt man den richtigen Titel, ohne zu erheblich zu wirken oder aber auch sich selber zu klein zu machen?
Genau diese Frage stelle ich mir eigentlich selber schon recht lange, vor allem wenn man dann noch das Bedürfnis hat aufgrund der Kundenstruktur sowohl eine Deutsche, wie auch Englische Bezeichnung zu wählen.
Also habe ich mich mal umgesehen, was andere so auf ihren Karten stehen haben und einige Titel zusammen gesammelt zu denen ich mir mal Gedanken gemacht habe. Die Titel habe ich gleich mal in deutsch und englisch mit eingebunden, eventuell habt ihr ja ein ähnliches Problem wie ich.
Direktor / Director:
Ist wohl eher nur für den englischen Raum zu gebrauchen, ist dafür aber relativ ungefährlich, da nichts über die Größe des Geschäfts gesagt wird. Negativ hingegen könnte sein, dass der Eindruck entsteht, man wisse selber nicht wo man mit seinem Geschäft steht und es noch einigen Entwicklungsbedarf gibt.
Eigentümer / Owner:
Eine solide Angabe, mit klarer Aussage zu eurer Position im Unternehmen, weshalb ich selbst aktuell auch den Titel nutze. Der unschöne Teil dabei ist aber, dass die Größe des Geschäfts als eher klein dargestellt wird. Das muss zwar nicht negativ sein, aber leider gibt es immer Vor- und Nachteile.
Präsident/ President
Die Aussage hinter dem Titel ist auch hier wieder eindeutig, ihr seid derjenige, der die Zügel in der Hand hat und die Entscheidungen trifft. Seid ihr allerdings der einzige Angestellte/ Mitarbeiter eurer Firma, dann sendet ihr eine völlig falsche Nachricht und macht euch in gewisser Weise selbst unglaubwürdig.
CEO/CFO
Wer sich selbst als CEO bezeichnet, der will sagt damit aus, dass er an der Spitze einer relativ großen Organisation steht und auch der Chef von weiteren Direktoren ist. Negativ daran ist, dass ihr in diesem Fall den anderen Direktoren Rechenschaft schuldet. Solltet es sich nicht um ein großes Geschäft handeln, dann habt ihr mit diesem Titel genau so auf Sand gebaut wie bei dem vorangegangenen. Nennt sich ein Blogger CEO, dann sagt dies eigentlich nur aus, dass er entweder noch verdammt jung ist, oder sich nicht intensiv mit der Materie beschäftigt hat.
Obermurkel / Grand Poohbah
Eine nicht wirklich ernst gemeinter Vorschlagt, der allerdings positiv beweist, das ihr Humor habt, aber der Bumerang kommt sofort zurück und kann parallel bedeuten, das ihr euer Geschäft nicht sonderlich ernst nehmt.

Am besten ist, wenn jeder für sich selbst entscheidet, aber ich würde dennoch gerne wissen für welchen Titel ihr euch entschieden habt, oder entscheiden würdet, wenn es für euch nötig wäre. Es kann ja auch sein, dass ich die eleganteste Lösung übersehen habe. Ich freue mich auf möglichst viele Kommentare zu diesem Thema.
Sensei

Gepostet am: 5. 11. 2010

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Die 3 elementaren Schnittstellen für einen Blog

Kategorie: Bloging

Der Anfang von einem neuen Projekt ist immer das schwerste, denn selbst wenn man bereits ähnliche Projekte in der selben Nische betreibt ist kein Projekt wie das andere. Wie ihr auf Twitter bei mir schon lesen konntet ist es aktuell bei mir auch wieder so weit, das ich mich mit einem „neuen“ Projekt beschäftige.
Damit mein neues Projekt möglichst schnell auf stabilen Traffic-Füßen steht und auch erfolgreich wird und ein paar Euro in meine Kasse spült, versuche ich alle Schnittstellen zu nutzen um mit meinen Usern zu kommunizieren und sie über neue Artikel oder sonstige Änderungen zu informieren.
Falls ihr auch gerade ein neues Projekt startet, denke ich kann euch dieser Artikel auch in eurem tun bestärken. Wenn bei euch aktuell nichts ansteht, dann schaut einfach wieder dann rein, wenn es so weit ist. Vom Inhalt her vermute ich, dass ihr wenn ihr schon etwas länger dabei seid den Tenor kennen werdet.
Für Einsteiger oder diejenigen unter euch, die nach einer eventuell neuen Perspektive suchen kann ich den Artikel nur empfehlen.
Was für Schnittstellen?
Das Wort Schnittstelle ist denke ich nicht optimal, aber ich habe versucht ein passendes deutsches Wort zu finden und bin, trotz Hilfe von meinen Followern daran gescheitert. Hier jetzt also noch einmal etwas ausführlicher, um was es gehen soll.
Es soll um Punkte gehen, auf denen ihr die Inhalte die zentral auf eurem Blog veröffentlicht werden unter die Leute bringt. Im englischen würde ich von „Distribution Points“ sprechen finde im Deutschen aber wie schon gesagt kein Äquivalent. Aber ihr braucht keine Angst zu haben, denn ich bin mir sicher, das ihr versteht, worum es geht, wenn ich euch dir drei Schnittstellen zu den Usern oder der Masse gezeigt habe.
1. Twitter
Wen wundert es, neue Artikel und Veränderungen lasse ich bei meinem neuen Projekt über Twitterfeed direkt auf einem Twitter-Account veröffentlichen. Auf Netheweb lasse ich nur Kommentare automatisch Twittern und schreibe alles weitere per Hand. Besonders wichtig hier ist aber, das ihr nicht NUR Feeds habt die veröffentlicht werden, denn dann findet ihr mit euren Botschaften keine offenen Ohren sondern nur andere Botschafter/ Spammer.
2. Facebook
Neben Twitter gehört auch eine Facebook Fanpage zu einem professionell geführten Projekt. Wie man bei dem erstellen einer Fanpage vorgeht werde ich hier allerdings nicht explizit erklären, da hierzu ja bereits die Facebook Serie existiert. Hier ist aber auch wichtig, dass ihr darauf achtet einen Mehrwert zu bieten, denn sonst bekommt ihr keine Fans / Likes für die Fanpage und könnt somit auch keinen Verteileffekt erreichen. Der Vorteil an Facebook ist, dass ihr wesentlich mehr Leute erreichen könnt als über Twitter und ihr vor allem nicht nur „webaffine“ Leser ansprechen könnt. Die Webaffinität bei Twitterusern hab ich jetzt einfach mal unterstellt.
3. Newsletter
Momentan noch auf keinem meiner Blogs zu finden aber dennoch nicht zu vernachlässigen sind natürlich die Email Newsletter. Nachteil von ihnen ist, das man die Leser und potentiellen Subscriber erst einmal auf den eigenen Blog bekommen muss. Außerdem ist es zeitaufwendiger für den Leser ein Email-Abo zu erreichen, als bei Facebook auf „Like“ zu klicken und damit immer auf dem neusten Stand zu sein. Meiner Meinung nach wichtig, damit der Nutzen nicht verpufft, nutzt den Newsletter nicht um eure Leser mit Werbung zu spammen.
Neben diesen drei Schnittstellen gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten die Inhalte eines Blogs oder einer Website im Netz zu verbreiten aber meine bisherige Erfahrung zeigt eigentlich das man vor allem mit den ersten beiden relativ viel Traffic zusammen bekommt. Verglichen mit dem organischen Traffic von Big G wird er wohl allerdings immer noch gering wirken. Aber gerade am Anfang steht man vom Ranking ja in den meisten Fällen noch nicht so weit vorne.
Hoffe ich konnte euch etwas „helfen“ und würde mich über Feedback und vor allem Erfahrungen freuen.
Sensei

Gepostet am: 16. 10. 2010

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Blogger sind die besseren Texter

Kategorie: Bloging

Bildquelle: sxc.hu

Ich habe mich mal wieder einem spannenden Thema gewidmet und verglichen aus welcher Feder die besseren Texte kommen. Schreiben professionelle Texter besser und schneller oder doch wir Blogger?
Um das Ergebnis vorweg zu nehmen, Blogger schreiben besser, vor allem die guten (irgendwie klar). Aber wie bin ich zu diesem Ergebnis gekommen? Ich habe mir mal einige statische Seiten angesehen die ich so kenne und dann auch einige Blogs und dann versucht festzustellen wo die Texte besser geschrieben sind.
Falls ihr mir nicht glaubt, oder mein Ergebnis überprüfen wollt, könnt ihr also auch einfach mal einen kleinen Selbstversuch starten, wahrscheinlich kommt ihr zu einem ähnlichen Ergebnis.
Bei den Texten habe ich vor allem darauf geachtet, welche Texte einen packen, so das man sie unbedingt zu Ende lesen will. Hinzu kommt der Schreibstil also ob sie freundlich geschrieben sind und vor allem wie mit dem Leser umgegangen wird. Schreib ein Oberlehrer oder kommt man sich vor als ob man mit dem Verfasser auf einer Ebene steht?
Die besseren Texten findet man garantiert auf Blogs! Eigentlich ist das doch komisch denn als professioneller Texter muss man von seinen Texten leben und als Blogger macht man es meistens aus Spaß. Hinzu kommt aber noch, das Texter in den meisten Fällen auch mehr Erfahrung besitzen, höher qualifiziert sind. Blogger hingegen machen beruflich meist etwas völlig anderes und sind in diesen Bereichen eher wenig Ausgebildet.
Wieso aber gelingt es dann vielen Bloggern, ja es sind nicht alle aber man muss ja mal etwas provozieren, besser zu schreiben als es viele Textern tun und können. Eine berechtigte Frage auf die ich auch gestoßen bin und die ich in 5 Punkten beantworten möchte.
1. Blogger wissen worüber sie schreiben
Als professioneller Texter ist man gezwungen jeden Tag über andere Themen zu schreiben, vor allem wenn es Freiberufler sind, denn das Geld zum Leben muss natürlich verdient werden. Wenn ein Texter also über fast alles schreibt, dann sind auch sicher viele Themen dabei die ihn nicht interessieren und genau deshalb wissen sie wenig darüber. Klar kann man als Copywriter dann den Kunden fragen, aber wenn er die Zeit hätte um einen einzuarbeiten könnte er den Artikel gleich selber schreiben.
Bei uns als Blogger ist das anders, wir schreiben über das was uns in den Sinn kommt und woran wir Spaß haben. Es interessiert uns also, wir sind eigentlich immer im Thema und brauche keine lange Vorbereitung. Können dafür aber nur ein kleines Themenspektrum abdecken.
Daraus folgt aber, das man als Blogger leichter informative und zugleich hilfreiche aber auch angenehm zu lesende Artikel schreiben kann.
2. Blogger kennen ihre Leser
Als Texter kennt man die Seiten des Kunden nicht und weiß folglich also auch nur aus den Angaben des Kunden wer die Artikel am Ende lesen kann. Man weiß daher aber immer noch nicht ob diese Artikel dann auch wirklich von den entsprechenden Leuten gelesen werden und es fehlt die Rückmeldung wenn ein Artikel mal nicht dem Anspruch der Leser entspricht. Kunden kennen meistens ihre Produkte wesentlich besser als ihre Leser, denn meistens fehlt komplett der Kontakt zu ihnen.
Ganz anders auf Blogs, da gibt es Kommentare wo jeder seinen Senf dazugeben kann, hinzu kommen Twitter und Facebook wo noch einmal jeder die Chance hat seine Meinung zu einem Artikel kundzutun. Versteht der Blogger etwas von seinem „Handwerk“ dann wird er diese Kommentare nicht nur lesen, sondern sie auch beantworten sondern auch für sein weiteres Handeln berücksichtigen. Es gibt also einen ständigen Dialog zwischen Lesern und Bloggern so dass die Qualität der Artikel immer verbessert werden kann und immer mehr zu dem wird, was die Leser erwarten.
Blogger wissen also nicht nur was sie sagen wollen, sondern auch wie sie es sagen müssen, damit es bei ihren Lesern ankommt.
3. Blogger schreiben nicht für Kunden
Als Texter ist man gezwungen für einen Kunden zu schreiben und Kunden sind wie Türsteher. Selbst wenn man den besten Artikel geschrieben hat und er die Zielgruppe perfekt ansprechen würde, gefällt er dem Kunden nicht, wird er nicht veröffentlicht. Texter müssen also das schreiben was der Kunde lesen will und können dabei nur sekundär auf die „Wünsche“ der Zielgruppe Rücksicht nehmen, denn sie sind ja darauf angewiesen, das der Artikel dem Kunden gefällt, damit sie bezahlt werden. Wie schon in Punkt 2 angerissen, wissen die meisten Kunden wenig über ihre eigenen Leser. Sie kennen ihr Produkt und sie wollen das in dem Artikel deutlich wird, warum dies oder jenes an ihm so cool ist, auch wenn die Leser nicht mal für das Produkt aufstehen würden, wenn sie es umsonst bekommen würden. Außerdem sind viele von ihnen Rechtschreib-Paragraphenreiter, man beginnt keinen Satz mit „weshalb“ oder „und“ das hat mir mein Lehrer schon damals in der 4ten Klasse beigebracht.
Für Blogger sieht die Situation wesentlich entspannter aus, wie man auch an meinen Artikeln erkennen kann. Ich schreibe so wie ich Lust habe, den der einzige dem die Artikel neben meinen Lesern noch gefallen müssen bin ich selbst. Da ist es mir doch auch egal ob ich eine komplett 100-prozentige Grammatik habe. Wenn ich für eine Aussage ein „und“ am Anfang des Satzes brauche dann nehme ich es PUNKT. Ist ja mein Blog, da kann ich machen was ich will. (Siehe Content is NOT King)
4. Blogger schreiben nicht für ihre Lehrer
Einen Teufel der bei den meisten Textern auf der Schulter sitzt, nämlich den Kunden, habe ich euch ja schon „vorgestellt“ aber es gibt noch einen anderen, nämlich den auch schon fast angesprochenen Lehrer. In der Schule hat man gelernt das vor allem komplexe Sätze von einem hohen Sprachverständnis zeugen und da Texter sich auch gerne mal als Künstler sehen die so ein Sprachverständnis natürlich besitzen, kommen oft mords komplizierte Sätze bei heraus, die dann keine Sau mehr versteht. In der Schule würde man sagen „Ziel der Aufgabe verfehlt“, denn wenn der Leser dem Autor nicht mehr folgen kann, ist der Artikel überflüssig.
Auf der anderen Seite stehen wieder die Blogger, wie auch schon erwähnt, schreiben die meisten, mich eingenommen, so wie ihnen die Schnauze gewachsen ist und so wie man normaler Weise spricht. Der große Vorteil ist dabei auch wenn es um komplexere Themen geht hat der Leser keine Probleme ihnen zu folgen, denn er kennt ja die Sprache die sie benutzen. Bei mir ist es das gebe ich zu teilweise etwas schwerer, weil ich sehr oft vergesse einen Punkt zu machen, dafür aber die Sätze irgendwie in einander verschachtelt.
5. Blogger schreiben „best practices“
Ok, ich gebe zu die Überschrift ist irgendwie doof. Mir ist aber dummer Weise nichts eleganteres eingefallen um den Ausdruck „best practices“ in das deutsche zu überführen. Worum es geht ist, das selbst wenn viele Texter wissen wie es richtig ginge nicht danach Arbeiten. Zum einen wegen der Abhängigkeit von ihren Kunden, die sie mit Vorgaben bombadieren zum anderen aber auch, weil sie in ihrem Streben einfach vom „rechten“ Weg abgekommen sind und es ihnen völlig egal ist, solange sie bezahlt werden.
Bei Bloggern behaupte ich einfach mal 90% aller Blogger folgen dem was funktioniert also „best practices“ ist. Entweder haben sie es mit der Zeit gelernt, von anderen Übernommen oder sie haben einfach einen Sechsten Sinn. ABER sie versuchen sich daran zu halten, denn so kommen natürlich auch mehr Leser.
Sind Texter jetzt totale Versager?
NEIN, sicher nicht und dieser Artikel soll das Handwerk der Texter oder ihre Arbeit in keiner Weise schmälern. Es ist aber leider Gottes oft so, das viele Texter nicht die Qualität in ihren Artikel unterbringen könne, wie sie gerne möchten. Das liegt aber nicht an ihnen selbst, sondern daran, dass sie unter Ganz anderen Bedingungen und vorgaben Arbeiten.
Für einen Texter ist es natürlich effektiver so zu schreiben das es dem Kunden sicher gefällt, denn so muss der Artikel nicht überarbeitet werden. Eventuell hilft ja dieser Artikel auch dem Einen oder Anderen Texter mal wieder darauf zu achten, ob es eventuell doch Möglichkeiten gibt mehr auf den Leser einzugehen.
Was heißt das jetzt für uns Blogger?
Wenn jetzt jemand wegen diesem Artikel los zieht mit der Nase in den Wolken, dann hat er nicht verstanden worum es hier geht. Für einen Blogger heißt das, weitermachen wie bisher, zumindest wenn ihr die Freiräume die ihr habt, dadurch das ihr frei entscheiden könnt wie und über was ihr schreibt auch sinnvoll nutzt. Bietet euren Lesern etwas mit dem sie etwas anfangen können und lasst eurem Blog nicht zu einer Sammlung von Artikeln verkommen, mit denen man statische Seiten bestücken könnte.
So das war es, muss ich mich jetzt ducken oder weglaufen? Nö, ist ja mein Blog :D , nichts desto trotz würde ich mich freuen wenn ihr eure Meinung als Kommentar hinterlasst. Auch oder gerade wenn ihr mir nicht zustimmt.
Sensei

Gepostet am: 9. 10. 2010

7 Kommentare

Ein Code of Conduct für Blogger

Kategorie: Bloging

In jeder etwas größeren Firma gibt es einen Code of Conduct oder etwas äquivalentes, das regelt wie sich die Mitarbeiter im täglichen Geschäftsleben verhalten sollen um der Firma keinen Schaden hinzu zufügen.
Die Frage die ich mir für diesen Artikel gestellt habe ist, ob wir so etwas auch für Blogger brauchen können und ob es funktionieren würde.
Ich für meinen Teil denke das es funktionieren könnte, weil der Code nicht nur Verhaltensregeln setzt, sondern einem auch hilft erfolgreich zu sein. Wer also erfolgreich sein will sollte sich auch an den Code halten um Steine aus dem Weg nach oben aus dem Weg zu räumen.
Inhaltlich wird in dem Code ziemlich genau das drin stehen, was auch bei eigentlich fast allen anderen geschäftlich formulierten Codes drin steht, hier mal kurz zusammen gefasst.
1. Seid freundlich 2. Seid dankbar 3. Helft anderen 4. Seid ehrlich 5. Seid transparent 6. Handelt FÜR den Kunden 7. Verlangt nicht nach Anerkennung oder Lob 8. Haltet euch an Gesetze und Regeln
Eigentlich ist es ja auch gar nicht so schwer sich an diese Regeln zu halten oder?
Zum Abschluss noch mal meine Kommentare zu den einzelnen Punkten.
Seid freundlich. Jeder mag es lieber wenn die Leute freundlich und nett zu einem sind, haltet euch also an das alte Sprichwort „So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.“. Wenn ihr selbst freundlich gegenüber anderen Personen seid, dann könnt ihr in den meistens Fällen davon ausgehen, das sie auch freundlich zu euch sind.
Seid dankbar. Nehmt es nicht für selbstverständlich, dass ihr Leser auf eurem Blog habt. Sie entscheiden immer noch alleine ob sie euren Blog weiterhin lesen wollen oder eben auch nicht. Seid ihnen dankbar wenn sie sich für euch entscheiden.
Helft anderen. Jeder braucht irgendwann mal Hilfe und hier gilt auch, je mehr ihr anderen helft, je mehr werden sie euch auch helfen. Wenn ihr jemandem helft ein Problem zu lösen wird er sich sicher irgendwann revanchieren.
Seid ehrlich und seid ihr selbst. Macht nur das woran ihr wirklich glaubt, auch was Werbung auf euren Seiten angeht. Schreibt auch nicht einfach IRGENDWAS um einen Artikel zu haben, wenn ihr nicht sicher seid, dass es die Wahrheit ist.
Seid transparent.Ihr fragt euch wie man als Blogger transparent sein kann? Indem ihr wenn ihr von anderen Artikel inspiriert wurdet eure Quellen nennt. Denn wie Tanja richtig in den Kommentaren geschrieben hat arbeiten wir nicht gegen, sondern miteinander und da helfen Links nur weiter. Es wird euch schon keiner den Kopf abreißen, wenn ihr einen ähnlichen Artikel schreibt. Solange ihr nicht 1 zu 1 kopiert und neue Aspekte mit einbringt seid ihr immer auf der Seite des Lichts. Danke auch an dieser Stelle nochmal an Tanja für den Hinweis auf diesen Punkt.
Handelt FÜR den Kunden. Verkauft dem Kunden nur das was er wirklich braucht und stellt euch auf seine Bedürfnisse ein. Ein zufriedener Kunde kommt wieder und bringt eventuell 4 neue Kunden mit. Ein unzufriedener Kunde kostet euch mindestens 100 potentielle Kunden.
Verlangt nicht nach Anerkennung oder Lob. Das bloggen ist gerade n Deutschland ein harter Job, es gibt öfter mal undankbare Kommentare. Nehmt euch so etwas nicht zu Herzen genau so, wie nicht jeder verlorene Subscriber ein Drama ist. Schreibt weil ihr Lust dazu habt und nicht weil die Anerkennung haben wollt. Die kommt im Laufe der Zeit von alleine wenn ihr Qualität bringt.
Haltet euch an Gesetze und Regeln. Ich glaube ich muss ich nicht wirklich was zu sagen oder?
Stimmt ihr mit dem Code überein?
Ja? Dann sorgt doch dafür das ihn mehr Leute kennen indem ihr drüber Twittert, ihn bei Facebook postet oder selber noch einmal darüber bloggt.
Wichtiger aber, handelt selbst danach!
Edit: Wer den CoC auf seiner Seite verlinken möchte findet ihn hier auf einer extra Seite: “Der Blogger Code of Conduct”
Sensei

Gepostet am: 2. 10. 2010

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