Artikel mit dem Tag „Alan Webb

Ausgehende Links = kleinerer PR?

Kategorie: google

Ja, wir wissen alle, dass der PageRank eigentlich keine wirkliche Bedeutung mehr hat, doch auch wenn es angeblich jeder weiß, kursieren viele Gerüchte und es achten immer noch verdammt viele Menschen auf den PR ihrer Site. Ich hab mich deshalb entschieden mich mal einem Mythos anzunehmen, der meiner Erfahrung nach recht weit verbreitet ist und zwar folgender Aussage:
„Extenal Links verringern den PageRank einer Seite.“
Das stimmt so natürlich nicht, auch wenn es eine nette Vorstellung ist, dass jeder ausgehende Link ein Loch in den Eimer der mühsam gesammelten Backlinks reißt.
Der Algorithmus des PageRanks bewertet allerdings nur die Anzahl und die „Qualität“ der Backlinks. Die Annahme ausgehende Links könnten dem eigenen PR schaden mag zwar für Einsteiger Sinn machen, stimmt aber mit dem Algorithmus definitiv nicht überein.
Zwar kann es passieren, dass ihr aus dem Index fliegt, wenn ihr eine zu schlechte Neighborhood habt, der PR sollte sich dadurch aber nicht verändern, denn Ranking und PR haben nichts mit einander zu tun. Für euch hat das externe verlinken keine Auswirkungen.
Wenn ihr als eventueller Linkkäufer aber euren PR, wieso auch immer, steigern wollt, kann es passieren, dass trotz einem PR5 auf der Seite nicht mehr viel LinkJuice bei euch an kommt, weil beim LinkJuice der PR durch die Anzahl der ausgehenden Links geteilt wird.
Allerdings bin ich der Meinung, dass man davon weg sollte, sich nur um den PR zu kümmern denn der TrustRank ist wesentlich wichtiger, da er das Ranking direkt beeinflusst. Der PR ist im Prinzip nur eine interne Bewertung von Google, für wie wichtig Google eine Seite hält und wie oft gecrawled werden soll (Alan Webb, SEO Session, Concention Camp Hannover, 2009).
Ich hoffe durch diesen Artikel werden gerade in der Blogsphäre wieder mehr Links gesetzt, da nur eine Vernetzung langfristig für die Gesamtheit Erfolg bringen kann.
Sensei

Gepostet am: 10. 12. 2009

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Convention Camp

Kategorie: Allgemein

Wie sicher einige von euch hat am vergangenen Donnerstag das Convention Camp, von dem ich hier im Rückblick etwas berichten will. Beginnen will ich mit der Location, die wirklich der Hammer war und auch wenn für größere Veranstaltungen gedacht, nie leer oder zu groß wirkte.
Die Organisation war im Großen und Ganzen überzeugend, was allerdings ärgerlich war, ist dass die Speeddating Sessions immer parallel zu den normalen Sessions liefen, so dass man nicht an beiden teilnehmen konnte.
Durch die vielen offenen Sessions, konnte man sich ein wirklich recht interessantes Programm zusammen stellen, meins bestand aus den folgenden Sessions:
- Stowe Boyd: „The Social Revolution: Ten Years Later, Looking Ten Years Ahead“

- Werbung im Internet – wie soll sie in der Zukunft aussehen

- Social Media – wie funktioniers? PR & Marketing

- Alan Webb: SEO: aktuelle Rankingkriterien bei Google

- How to Blog

Danach kam dann noch die Closing Session und die Aftershow Party im Spandau, die ich leider nicht mitnehmen konnte.
Die Sessions waren von den Vortragenden und dem Publikum meistens inhaltlich interessant und man konnte seinen Horizont doch etwas erweitern. Nur bei einer Session bin ich und mir mir auch @flobox, den ich über die Twitterwall kennen gelernt habe etwas Unterfordert vorgekommen. Der Vortrag war zwar nett aufgebaut, aber inhaltlich habe ich nichts dazu gelernt. Durch die Chance sich einzubringen, hätte das allerdings noch werden können, was mich zu meinem eigentlichen Kritikpunkt führt.
In allen Sessions in denen ich war, ist mir etwas sehr negativ aufgefallen und zwar Journalisten. Es gab aus allen Bereichen Teilnehmer, die sich an den Sessions beteiligt haben, was die Sessions auch thematisch getragen und weiter gebracht hat . Problematisch waren nur die Fragen einiger Journalisten, die keinen Mehrwert boten, sondern nur Zeit kosteten. Was charakteristisch für alle diese Fragen war, ist dass es Fragen waren, die jeder andere Teilnehmer nicht hätte stellen müssen.
Wieso schicken also Verlage Journalisten zu solchen Camps, die offensichtlich keine Ahnung von der Thematik haben um die es geht? Ich finde das schade und habe mich vor allem in den Sessions geärgert, da es natürlich auch immer wieder Fragen waren wie: „Ist es besser mit Twitter live zu bloggen oder mit einem normalen Blog?“ Für mich haben Menschen, die den Unterschied zwischen einem Blog und Twitter nicht kennen auf einer (Un)Konferenz zu genau diesen Themen nichts zu suchen.
Nichts desto trotz würde ich jedem von euch raten an solchen Events teilzunehmen, denn man lernt enorm viel und man trifft nette Leute und besonders in diesem Fall, war auch das Catering super.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich zu den einzelnen Sessions noch extra Artikel schreiben werde. Solltet ihr Interesse dran haben, dass ich dies tue, schreibt einfach einen Kommentar.
Sensei

Gepostet am: 28. 11. 2009

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