Analytics wirklich weg, oder was?

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Also in letzter Zeit wurde ja so manche Sau durch das virtuelle Dorf gejagt und oftmals von Leuten die das Medium nicht mal im Ansatz überblicken, aber das hier setzt dem ganzen ja die Krone auf.

Solltet ihr noch nicht wissen worum es geht, oder einfach noch mal mehr zu dem Thema lesen wollen, es geht um die aktuelle Datenschutz Entscheidung zum Thema Google Analytics.
Denn nach diesem Urteil ist das tracken von Nutzerdaten unter Verwendung der IP-Adresse ohne Zustimmung durch den Nutzer ein verstoß gegen das TMG.

Die Frage, die man sich jetzt als Blogger und Webmaster stellt ist, was tun. Ich habe auf Twitter von vielen gelesen, dass sie präventiv die Analytics Codes aus dem Code raus genommen haben. Aber dann fehlen mir die Analysedaten auf die ich ungern verzichten würde. Analytics ist ja mit den Daten, die es einem zur Verfügung stellt echt hilfreich und das möchte ich auch nicht missen und bei der Entscheidung werden ja Tools wie Analytics „verboten“.

Ein Wechsel zu Piwiki ist also auch kein Lösung. An diesem Punkt würde mich interessieren was ihr vor habt zu tun. Ich habe für meinen Teil erstmal entschieden das Ganze etwas aus zu setzen, da so schnell noch nicht mit Bußgeldern zu rechnen ist, da betreffende Betreiber vorher auch erst angeschrieben werden.

Wir können also nur darauf warten, dass Google Analytics anpasst und dabei immer noch so aussagekräftig bleibt, wie es im Moment ist. Ok, man könnte auch auf Tools zurück greifen, die nicht über IP tracken, wobei dass dann zumindest für mich überflüssig wäre.

Soweit erstmal meine Gedanken zu dem Thema, würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung hier als Kommentar hinterlasst und mal in der nethewebCommunity rein schaut um dort weiter zu diskutieren.

Sensei

Geschrieben von Sensei am 05. 12. 2009
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20 Kommentare zu “Analytics wirklich weg, oder was?”

  • Chriz sagt:

    Ich bin auch sehr skeptisch, habe aber keine Lust dass ich dann irgendwelche Summen zahlen möchte, weil irgendwelche Leute da Abmahnungen verteilen..

  • Chris sagt:

    Google AdSense bassiert sicher auch auf die Daten von Analitcs und vieles mehr und diese Daten sind für Werbetreibende sicher interesant. Gerade deshalb finde ich diese Aufregung der Datenschützer für Maßlos übertrieben. Dementsprechend müssten wir ja auch das Alexa Tool entfernen, sofern es in der html eingebunden ist. Aber ich warte auch ab, denn erstmal sollten die Datenschützer viele Briefe verschicken und wenn ich einen bekommen, dann darf ich viele Einzelseiten bearbeiten und den Code entfernen. Zudem müssen wir ja auch unsere Daten im Impressum veröffentlichen, die auch missbraucht werden können und wo ist da der Datenschutz??????????

  • Pe-Su-Ki sagt:

    Bevor hier Briefe mit der Aufforderung zum ausbauen oder sogar gleich Abmahnungen erscheinen habe ich den Code ausgebaut. War gar nicht einmal so leicht, den in dem html Code wieder zu finden, aber nun ist er raus und ich brauche mir keine Gedanken mehr darüber zu machen.

  • Sensei sagt:

    aber wie guckst du jetzt, welche Artikel ankommen und welche nicht?

  • Pe-Su-Ki sagt:

    http://fc.webmasterpro.de/stat.php?name=pesuki

    Ist zwar nicht so gut wie Google, aber besser wie gar nichts.

  • Katja sagt:

    Ich finde Analytics auch sehr praktisch, deswegen bleibt es auch drin. Wenn ich so einen Brief im kasten habe, bin ich gern bereit es auszubauen, aber bis dahin möchte ich auf die Daten nicht vezichten.
    Mal schauen, was sich die Datenscützer als nächsten einfallen lassen.

  • Claudia sagt:

    Auf meinen Webseiten bleibt es definitiv drauf, bis Briefe eintreffen. Die IP ist das, was mich am wenigsten interessiert bei meinen Besuchern. Aber auf die Statistik möchte ich wirklich nur sehr ungern verzichten. Ich habe bei einigen gelesen, dass sie im Impressum angeben, dass die Webseite Analytics nutzt und die Daten für statistische Zwecke verwendet werden. Soweit ich weiß, kann man seinen Besuch auch auf inkognito setzen. Außerdem finde ich auch die Überlegungen von Chris zum Impressum richtig. Es gibt beispielsweise einige Zeitgenossen, die diese Angaben sogar missbräuchlich verwenden. Bleibt zu hoffen, dass der Datenschutz nicht mal wieder zu Lasten der Webmaster geht.

  • Katja sagt:

    Genau, ich habe es auch in meinem Impressum und ich denke, zu dieser Datenschutz Diskussion sollte dies ausreichen.

  • mace sagt:

    Ich werde Analytics auch in meinem Blog lassen bis ich einen Brief bekomme. Wenn ich überhaupt einen bekomme. Ohne solche Statistiken kann man ja gar nicht mehr einschätzen was geklickt wurde oder so und hat dann auch keine Ahnung mehr welche Artikel ankommen. Ich bin immer wieder erstaunt was sich Datenschützer einfallen lassen. Man kann es auch übertreiben, da Analytics-Nutzer gar nichts von der IP zu sehen bekommen.

  • Markus sagt:

    Es geht nicht nur um Google Analytics, das muss man mal klar sagen. Wenn wirklich eine eindeutige Rechtssprechung kommt, dann kann man fast alles Statistiken vergessen.

    @Pe-Su-Ki Bist Du sicher das dein vorgeschlagenes Teil nicht auch die IP irgendwo speichert? Egal in welcher Form und auch wenn Du selber die nicht siehst, verstöst es genauso gegen die Meinung der Datenschützer.

    Das gleiche gilt auch für Piwik das jetzt viele immer wieder ansprechen. Auch da wird die IP in der DB gespeichert, nur eben nicht sichtbar ausgegeben.

    Meiner Meinung nach kann und wird sich das nicht durchsetzen, da hängt viel zu viel dran.

  • Sensei sagt:

    @Markus kann dir nur recht geben, so etwas kann man nicht einfach mal eben so verbieten. Vor allem weil die Statistiken für jeden ernsthaften Betreiber einer Website zwingend notwendig sind um Erfolg zu messen und sich verbessern zu können.

  • Pe-Su-Ki sagt:

    @ Markus, keine Ahnung ob die auch die IP Adresse speichern, aber darüber wurde zumindest noch nichts Negatives geschrieben. Sollte dies aber auch noch geschehen, dann möchte ich jedoch eine Alternative wissen, womit ich meine Besucher zählen kann.

  • Markus sagt:

    @Pe-Su-Ki Richtig es wurde noch nichts negatives geschrieben, weil sich alle an Google aufhängen und damit aber leider das eigentliche Problem in Hintergrund rückt.

    Google wird schnell reagieren wenn es sein muss, deshalb ist man in meinen Augen immer noch am sichersten damit, den viele kleine Anbietern schaffen das evtl. nicht.

  • Dennis sagt:

    Ich sehe das Ganze im Augenblick auch eher als Panikmache an. Das man den Datenschutz respektieren muss, steht für mich außer Frage. Aber hier wird das Pferd doch wieder einmal von der falschen Seite aufgezäumt. Warum muss sich der Nutzer eines Dienstes, der offensichtlich noch in Deutschland angeboten wird, selbst darum kümmern, dass der entsprechende Service gesetzeskonform arbeitet? Der Aufwand, alle Nutzer von Analytics anzuschreiben, gegen eine Einigung mit Google … vielleicht liegt hier ja der Haken. ;)

  • Richard sagt:

    Also ich verzichte vorsichtshalber auf Google Analytics und bediene mich anderen Analyse Tools. Man weiß ja nie…

  • Philipp sagt:

    Hmm das hört sich nicht gut an. Werd wohl vorsichtshalber auf meinem Blog auch Google Analytics erstmal entfernen und abwarten was sich ergibt. Ich hoffe du bleibst dran an dem Thema.

  • Onassis sagt:

    Nachdem ich das gelesen habe, habe ich sofort aus allen Seiten den google “anal” code ;-) ausgebaut.

    Zudem ich sagen muss, das ich da sowieso nur 1x alle paar Monate bei google nachgeschaut habe.

    Jetzt habe ich gemerkt, das ich bei HostEuropa, dort wo meine Webseite läuft auch eine Statistik habe.
    Sie ist zwar nicht so umfassend wie analytics, aber für mich ausreichend.
    Denn mein Hauptaugenmerk liegt darauf, ob über die Monate verteilt die Besucherzahl steigt oder fällt.

    Suchwörter werden angezeigt, aus welchem Land jemand kommt, welchen Browser er verwendet, zu welcher Uhrzeit jemand da war (interessiert mich eh nicht).

    Also bevor ich da irgendwelche Zähler mit MySQL-Datenbanken installieren muss, da bleib ich lieber beim eigenen HostEurope Zähler und fertig!

    Onassis

    PS: Manche Webseitenprüfer bewerten die Seite nun besser, da der code nicht mehr drin ist, andere (wohl amerikanische) bewerten die Seite schlechter, weil der code draußen ist ;-)

  • Markus sagt:

    @Onassis IP Verschleierung hätte es auch getan ;-)

  • Sensei sagt:

    Also zurückblickend ist es doch so, dass wir gemerkt haben, dass es so gekommen ist wie man erwartet hat. Es ist eigentlich nichts passiert. Ich hab immer noch alles so wie vorher und es ist nichts passiert.

    @Onassis wenn man wie du eh nur von Zeit zu Zeit mal reinschaut um den Trend zu sehen denke reicht das auch. Aber ich bin Stats Junky und gucke täglich was meine Sites machen :P

  • Onassis sagt:

    Ok, “IP Verschleierung” habe ich noch nie gehört.
    Man lernt ja nie aus…

    Und Junkie der Statistiken – ist mir momentan nicht so wichtig.
    Ich habe eine kleines Forum, der harte Kern 5-10 Leute ist immer da und das reicht mir schon.

    Google kann das Forum durchsuchen und wenn sich im Schnitt pro Monat 20 neue user anmelden ist das für mich ok.
    Habe zwar keine Ahnung wo die Leute herkommen, durch google oder Mund-zu-Mund-Propaganda – aber das stört mich auch nicht.

    Denn irgendwann steigt auch die Verantwortung, wenn da jeden Tag Hunderte von Leuten reinschauen.
    Dann muss die Datenbank regelmäßig gesichert werden (MYSQLDumper ist da perfekt für mich), es muss alles laufen…
    Diese Leute darf man nicht durch Ausfälle oder gar ein Einstellen der Webseite enttäuschen!

    Schöne Weihnachten!

    Onassis

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