Outsourcing- Ein Segen für den Arbeitnehmer

Kategorie: geld verdienen, review

Der folgende Artikel wurde als Gastartikel von Thomas Wilopo, von twago.de verfasst.

Die Globalisierung des freien Marktes und das damit verbundene Outsourcen von Arbeit ist ein Segen für den Arbeitnehmer. Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitern ist so hoch wie nie.

Im Film „Outsourced“ geht es um einen Amerikanischen Verkaufsstrategisten, der nach Indien geschickt wird um dort den Telefon-Bestellservice eines amerikanischen Detaillwarenhändlers zu perfektionieren nur um dann am Ende zu sehen wie das ganze Call-Center nach China verlagert wird( geringere Kosten als in Indien ) . Wer diesen Film gesehen hat , dem werden vielleicht folgende Wörter zu Outsourcing einfallen:

Outsourcing- Die Kehrseite des heutigen Globalisierten freien Marktes.Kapital wird mobil, der Arbeitnehmer stationär.

Zu Unrecht.

Viele Arbeitnehmer in der IT-Branche haben die Möglichkeiten von Outsourcing wahrgenommen ,viele Freiberufler haben die Fährte aufgenommen und springen auf den immer schnelleren Zug.
Während der Finanzkrise haben viele Unternehmen ihre weltweiten Operationen eingeschränkt, was dazu geführt hat dass das Outsourcen ,oder verwenden wir das schöne deutsche Wort „ausgliedern„, von ganzen Programmen unrentabel wurde. Man brauchte nicht mehr eine ganze Horde von ausländischen Technikern , sondern vielleicht nur mehr ein Paar und dann nur für ein paar kleine Projekte.

Was macht man also als Arbeitgeber?

Man sucht Portale , in denen sich qualifizierte Arbeitnehmer, meistens Freelancer , mit ihren Kenntnissen anbieten und lässt die Projekte ausschreiben und extern bearbeiten- Der Freelancer kriegt die Vergütung, und das Portal eine Vermittlungsgebühr. Ein regelrechter Boom an Online-Projektausschreibungen setzte während der Finanzkrise ein , und dieser Boom wurde auch nicht durch die Erholung 2010 gestoppt. Firmen hatten gelernt dass das Outsourcen von IT-Aufträgen wesentlich Zeiteffizienter war,und Arbeitnehmer hatten gelernt dass sie sich nicht vor ausländischen Konkurrenten fürchten müssen , da Arbeitgeber gerne mehr bezahlen für jemanden der die eigene Sprache spricht und die eigene Kultur kennt.
All das, während der Arbeitnehmer Zuhause bleiben kann –Weniger Gesundheitsrisiken, mehr Zeit mit der Familie, höhere Produktivität.

Auch die Vermittler-Portale erlebten einen Boom, allen voran das Internetportal twago.de.

Als eins der ersten erkannte es während der Finanzkrise das Potential des Online-Marktes. 2 Jahre später weist die Plattform ein Projektvolumen von 8 Millionen Euro auf . Mit 3 Mitarbeitern gestartet, arbeiten heute 10 mal so viel bei der Plattform, das Büro platzt aus allen Nähten. Fasst müssen die Betreiber ironischer Weise selber Projekte outsourcen. Auch international hat sich das Unternehmen profiliert, so gibt es unter anderem einen Italienischen , Spanischen und Englischen Ableger.

Die Seite überzeugt vor allem durch das leichte Interface und die guten Aussichten für Arbeitnehmer.

So können sich von Studenten auf der Suche nach Nebenverdienstmöglichkeiten über Arbeitstätige IT-Experten, die sich auch in ihrer Freizeit aktive beteiligen, bis hin zu aktiven ganztags selbständigen Freelancern.

Es bleibt ab zu warten in wie fern solche Seiten tatsächlich den Mangel an IT-Spezialisten in Deutschland bekämpfen können, fest steht jedoch, dass die Furcht vor ausländischer Konkurrenz verflogen ist und an ihrer Stelle jetzt mehr und mehr Tatenkraft und Biss steht .
Eine Haltung, die Arbeitnehmern in anderen Branchen auch gut tun würde.

Thomas Wilopo

Geschrieben von Sensei am 19. 7. 2011
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