Warum du keine Sponsoren findest!

Kategorie: geld verdienen

Die Menschen lieben Listen, zumindest habe ich das bei Piet gelesen. Ich glaube zwar nicht alles was ich irgendwo lese, kann aber aus eigener Erfahrung bestätigen, das Listen eigentlich immer gut ankommen.

Thema dieses Artikel sollen alle die negativ Beispiele sein, die einem deutlich machen, wie ein Blog aus zu sehen hat, damit Advertiser oder Sponsoren überhaupt Interesse an einer Zusammenarbeit haben. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden einfach mal eine Liste zu erstellen mit den „Top 10 Gründen, warum keiner auf eurem Blog werben will“.

Hier die Gründe:

1. Du hast eine super spammige (Wortneuschöpfung) Domain, so dass kein Werber dich ernst nehmen kann

2. Du hast keine About oder Bio Seite, die etwas über euch und eure Seite aussagt

3. Ihr habt nur 10 Blog posts und der letzte ist auch schon über 5 Monate alt

4. Eurer Blog zielt nicht auf US User (Das gilt für uns alle und ist nicht fair, aber für US Blogs lassen sich einfach viel leichter Sponsoren finden)

5. Der Name eures Blogs ist „Geld verdienen mit Vorname Nachname“

6. Kein Mensch besucht eure Seite (Indikatoren: PR: 0; Alexa Rank: 8,000,000)

7. Ihr habt keine anderen Advertiser auf eurem Blog nur leere „Hier werben“ Banner

8. Eure Email Adresse ist @live/@gmx/@gmail/@yahoo und nicht @blog.de wie es sein sollte.

9. Eure Domain hat falsche, also nicht eure, oder gar keine, also anonyme, Whois-Angaben

10. In jeder Mail die ihr schreibt, finden sich +/- 10 Rechtschreibfehler

Das wären meine Top 10 Gründe, wieso ein Blog keine Sponsoren findet, doch ich will nicht nur negativ Beispiele geben sondern auch ein paar Tipps wie es besser geht.

Punkt 1: Fangt mit irgendwem an, zu jedem Preis

Das hört sich für viele jetzt sehr dumm an, macht aber Sinn, denn wie ihr oben unter Punkt 7 lesen könnt, will keiner auf Blogs werben auf denen er der einzige Advertiser ist. Ihr müsst am Anfang einfach mit weniger zufrieden sein, als die Werbung wirklich Wert ist, einfach um bildlich gesprochen, „Den Fuß in die Tür zu bekommen“. Wenn ihr erst einmal Werbekunden habt, könnt ihr die Preise mit der Zeit immer noch erhöhen.

Punkt 2: Erstellt eine Unterseite zu dem Thema

Auf dieser Unterseite solltet ihr dem potentiellen Werbekunden so viele Informationen über eure Leser und ihr Verhalten geben wie möglich. Dabei geht es vor allem um Altersstrukturen und Interessen. Ihr solltet des weiteren eine Grafik einbinden, auf der man erkennen kann, welche Werbeplätze vorhanden sind. Ein Tipp von mir hierzu wäre das Pearl Crescent Page Saver Plugin zu nutzen, das Screenshots von der ganzen Seite erstellen kann.

Auf dieser Website sind Statistiken über den Traffic den eure Website so bekommt natürlich auch sehr hilfreich.

Punkt 3: Erklärt dem Advertiser, warum er ausgerechnet bei euch werben sollte

Hier ist es gut, wenn ihr alle Auszeichnungen und Berichte über euren Blog in den Mainstream Medien, sofern vorhanden, aufzählt. Beispiele, wie eine Seite ihnen eine Menge Sales oder Traffic bringen könnte sind natürlich auch immer gut.

Die Tipps gelten vor allem für das verkaufen von Werbeplätzen auf euren Blog. Solltet ihr Contest Sponsoren suchen, gelten etwas andere Vorgaben. Gerade wenn ihr in der „Geld verdienen im Internet“ Nische unterwegs seit, ist es eventuell keine Gute Idee einfach potentielle Sponsoren voll zu spammen. Hier wäre auch wieder der bessere Weg ihnen genau zu erklären, welchen Vorteil sie hätten.

Wenn ihr ihnen einen wirklichen Mehrwert durch den Contest bieten könnt, dann besteht sogar die Möglichkeit, dass sie so zu sagen neue Sponsoren für euch suchen, da sie anderen erzählen, wie erfolgreich der Contest auf eurer Seite war.

Generell gilt, versucht mit Firmen zu arbeiten, mit denen ihr schon Geschäftsbeziehungen habt. Also zum Beispiel Affiliate Netzwerke, die ihr auf eurem Blog nutzt und die auch Geld machen. Im Netz wird so viel Bullshit zu diesen Themen geschrieben und so werden sie meistens froh sein, mit jemandem zu reden, der weiß, wovon er spricht.

Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Artikel weiter helfen.

Sensei

Geschrieben von Sensei am 09. 10. 2009
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11 Kommentare zu “Warum du keine Sponsoren findest!”

  • [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Frischblogger erwähnt. Frischblogger sagte: netheweb: Warum du keine Sponsoren findest! http://bit.ly/CB3MQ [...]

  • Piet sagt:

    Schöner Artikel. Ergänzend dazu Punkt 11: Der Content interessiert niemanden, auch wenn er noch so ordentlich geschrieben ist.

    Thematik/Besucherfrequenz sind in meiner Meinung nach das Hauptaugenmerk eines möglichen Sponsors/Advertisers. Alle anderen Punkte stimmen ebenso, können aber durchaus nicht ganz so enorm schlimm sein wenn Thematik und Seitenaufrufe stimmen.

    LG

  • Markus sagt:

    Ich bastel ja gerade noch an meiner Unterseite für Werbekunden, da kommt mir das Pearl Crescent Page Saver Plugin gerade recht. Danke schau ich mir jetzt sofort an.

  • Sensei sagt:

    zu dem Plugin kommt doch noch nen Artikel :D ich muss meine auch nochmal überarbeiten, fällt mir dabei auf.

  • Hast schon recht.

    Aber bei Punkt 7 frag ich mich, ob Affiliates nicht auch schon wie Sponsoren aussehen?

  • Sensei sagt:

    Bei Punkt 7 hast du recht, damit kann man das Image schon mal etwas heben. Den Unterschied erkennt man aber schon recht schnell.

  • Warum du keine Sponsoren findest!…

    Thema dieses Artikel sollen alle die negativ Beispiele sein, die einem deutlich machen, wie ein Blog aus zu sehen hat, damit Advertiser oder Sponsoren überhaupt Interesse an einer Zusammenarbeit haben. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden einfach…

  • [...] « Warum du keine Sponsoren findest! [...]

  • CeKaDo sagt:

    - Veröffentliche jeden Monatsersten Deine Zahlen und freue Dich darüber, wie die Szene über Dich lästert.

    - Lehne konsequent jede bezahlte Werbung öffentlich ab und bewehre Werbung in Kommentaren mit hohen Strafen. Dann kommen die Angebote nahezu täglich ins Haus geflattert.

    - Schreibe eine Woche lang private Banal-Artikel, um dann gnadenlos mit einem feurig geschriebenen Sachartikel das Netz zu erschüttern. Poste dann die Besucherzahlen des Tages.

    Noch Fragen? :)

  • Alex L. sagt:

    Hi,
    eine aussagekräftige Liste hast du in dem Artikel zusammengestellt:-) Ich glaube, dass einen Advertiser beinah jedes kleine Detail interessiert, bei Blogs vor allem die Verbreitung im Internet.

    Über einen PR von 0 können viele Werbeplatz-Interessierte vll. wegsehen, aber bei Alexa-Stats von Abermillionen ist wirklich nicht zu helfen. Auch wenn man immer wieder sagt, dass Alexa unwichtig sei. Bei der Blogvermarktung scheint es ein nicht weniger wichtiger Faktor zu sein.

    Am besten würden kommen, meiner Ansicht nach, ein PR von 3-4 oder überhaupt ein PR und gute Alexa-Zahlen. Da schauen die Advertiser immer wieder darauf.

    Eine gut erstellte Anfrage-Email mit Impressum usw. ist auch sehr wichtig, da man ja irgendwie anfangen muss und man möchte doch schon bei der 1ten Email einen guten Eindruck machen.

    Ansonsten ist ein aktiver Blog schon mal eine gute Basis für Werbung aller Art, bin ich der Meinung.

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