Neun Artikel in der Kategorie „Webentwicklung

Wann braucht man ein CMS?

Kategorie: Webentwicklung

Die Frage habe ich bei Seoball auf Twitter gelesen, sie wurde aber in seinem Forum, wo ich auch aktiv bin gestellt und so habe ich mir gedacht, dass ist doch ein Thema, zu dem man mal einen Artikel schreiben könnte.
im Februar habe ich ja schon die am weitesten verbreiteten Skripte und CMS zum betreiben einer Website, mit dem Artikel “Kostenlose CMS“ vorgestellt, aber die Frage, wann man ein CMS braucht bleibt natürlich bestehen.
Im Grunde gibt es eigentlich nur einen Faktor, der bestimmt, ob ein CMS notwendig ist oder nicht und das ist, die Frequenz in der sich die Seite ändert, also in der ihr neue Seiten oder Artikel veröffentlichen wollt.
Betrachtet man diesen Faktor ist es einfach:
Static: Wenn sich der Content nur selten, gar nicht oder gering verändert.
CMS: Wenn ihr den Content in regelmäßigen Abständen anpassen, verändern oder neuen Content hinzufügen wollt.
Dabei wird aber etwas übersehen, dass ich in diesem Artikel nicht vernachlässigen will und zwar die Fähigkeit, die man braucht um in HTML geschriebene Seiten anzupassen oder zu verändern. Da muss man dann direkt an den Code, weshalb man zumindest die Grundstruktur verstehen sollte. Ist das der Fall, sind static Seiten super und lassen sich zumeist auch schnell, vom Design her umsetzen.
Wenn ein Kunde, allerdings keine Ahnung von HTML hat, oder ihr eben Inhalte leichter verändern können wollt, müsst ihr zu einem CMS greifen. Wobei auch bei der Wahl eines CMS einiges falsch gemacht werden kann, da viele CMS für einfach Zwecke zu überladen sind, nicht intuitiv genug, oder weil sie vor allem was SEO angeht nicht zu gebrauchen sind.
Wie genau man entscheidet, welches CMS für das um zu setzende Projekt verwendet, dass würde hier denke ich den Rahmen sprengen und hängt auch stark von persönlichen Präferenzen ab. Optimal ist es natürlich, wenn man sein CMS für jeden Zweck einfach selber schreiben kann, wobei das bei den wenigsten der Fall sein wird. Entweder weil es mal wieder an der guten, alten Zeit scheitert, weil die Kenntnisse fehlen oder sogar beides.
Ich hoffe ich konnte euch mit diesem kurzen Artikel weiter helfen.
Sensei

Gepostet am: 22. 12. 2009

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Analytics, was ist anders?

Kategorie: google, Webentwicklung

Ihr alle kennt sicher alle Google Analytics und die meisten von euch werden es genau so wie ich nutzen um die Daten eurer Websites auszuwerten. Als ich vor ein paar Tagen rein geguckt habe, war etwas anders, aber was genau konnte ich nicht sagen.
Ich habe es dann aber schließlich doch raus gefunden, es gibt eine neue Zugriffsquelle. In dem Diagramm wird das Ganze dann gelb angezeigt und nennt sich „Sonstiges“.

Als ich das so gesehen habe, hab ich nur gedacht, was soll dass, ist doch überflüssig. Das stimmt aber natürlich nicht, denn hinter „Sonstiges“ verbergen sich die Besucher die über den eigenen Feed auf die Website kommen, wie man auch erkennen kann, wenn man sich alle Zugriffsquellen im Detail anzeigen lässt.
Was mir an der Neuerung, die wie ich feststellen musste keine ist, nicht gefällt ist, dass man unter Details nicht mehr den Punkt sonstiges angezeigt bekommt. Dort heißt die Zugriffsquelle nämlich wieder „Feedburner/ Feed“.

Soweit jetzt die Darstellung der Fakten. Meiner Meinung nach wird es höchste Zeit, dass Google diese nette Feature eingebaut hat und es Bestätigt mich in meiner Aussage aus dem Artikel “Welchen Wert haben RSS-Subscriber?“ bestätigt, dass Feed-Subscriber einer der wichtigen Punkte an einem Blog ist, um den man sich kümmern sollte. Wie oben schon erwähnt ist es aber Denkbar ungünstig, dass Google es in der Übersicht für eine Seite nicht gleich „Feed“ oder ähnlich genannt hat. So muss man erst die View Zahlen vergleichen um heraus zu finden, was es denn mit dem neuen Punkt auf sich hat.
Ein Punkt der mir noch aufgefallen ist, ist dass bei mir als Quelle „Feedburner“ angezeigt wird, da dies ja ein Produkt aus dem Google Portfolio ist, frage ich mich aktuell, ob Google auch nur Besucher anzeigt, wenn das Feed über den Feedburner läuft, oder ob das ein allgemeines neues Feature ist.
Ich freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen, vor allem was die anderen Feed-Varianten angeht.
Sensei

Gepostet am: 27. 11. 2009

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Es heißt Website nicht Homepage

Kategorie: Webentwicklung

Gerade in der letzten Zeit ist mir aufgefallen das viele Leute, mich teilweise sogar eingeschlossen den Begriff Homepage völlig falsch gebrauchen. Damit das nicht zur Regel wird, versuche ich zumindest hier auf dem Blog darauf zu achten, mich zumindest was diese Problematik betrifft korrekt auszudrücken.
In diesem Artikel will ich für alle die den Unterschied zwischen den beiden Wörtern nicht kennen noch einmal erklären. Denn wenn man die eigentliche Definition nicht kennt, wird es immer wieder passieren, dass man ein Wort falsch benutzt, was gerade auf Webmaster Blogs, nennen wir es ruhig mal fatale, Folgen haben kann. Denn die meisten Webmaster Blogs werden nicht nur von Profis oder Fortgeschrittenen gelesen, sondern auch von Einsteigern, die dann gleich die falsche Verwendung übernehmen und sie somit auch weiter verbreiten.
Doch jetzt zu den Begriffserklärungen.
Website: Eine Website ist ein komplettes Webprojekt. Wenn man es ins deutsche Übersetzt, wird das Ganze noch deutlicher, denn übersetzt heißt Website so viel wie Webauftritt oder Webpräsens.
Homepage: Die Hompage ist auf deutsch übersetzt die Einstiegs- oder Startseite, wovon es zwei Varianten gibt. Die Homepage im Browser, also die Seite die automatisch beim Start des Internet Browsers aufgerufen wird und die erste Seite einer Website, die beim eintippen der Domain, ohne eine bestimmte Datei anzugeben, aufgerufen wird. Von der Homepage einer Website gelangt man dann erst über die Navigation auf die weiteren Seiten der aufgerufenen Website.
Um die Verwirrung für euch alle noch etwas größer zu machen, hier noch ein drittes Wort, dass immer wieder falsch genutzt wird.
Webseite: Für jemanden mit Schulenglisch, ist eine Webseite die Übersetzung von Website, das ist aber nicht der Fall. Die Korrekte Übersetzung wäre Webpage, was auch schon einen Hinweis darauf gibt, was das Wort im deutschen eigentlich bezeichnen sollte. Eine Webseite ist eine einzelne Seite einer Webpräsenz, Website, die mit dem Browser geöffnet werden kann.
Was mich besonders erstaunt ist, dass auch auf Wikipedia die eigentlich richtige Definition mit falschen Erklärungen steht. Es wird zwar gesagt, dass es sich um eine Einzelseite eines Projektes handelt, dann wird aber das Wort Website erklärt.
Was mich jetzt interessieren würde, ob ihr wie ich das Problem habt, dass ihr manchmal unterbewusst, die falschen Worte, trotz besseren Wissens verwendet. Oder achtet ihr auf euren Blogs und Websites darauf, alles korrekt aus zudrücken, wenn ihr einen neuen Artikel schreibt.
Ich freue mich schon auf eure Kommentare.
Sensei

Gepostet am: 27. 10. 2009

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Twitter im Blog anzeigen

Kategorie: microblogging, Webentwicklung

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Gastpost von Chaim.
Twitter ist ein sehr flexibler Onlinedienst, der seinen Erfolg mit Sicherheit auch seiner umfangreichen API zu verdanken hat. Twitter selbst liefert passend zu dieser API eine umfangreiche Dokumentation und wenn man sich die Mühe macht ein wenig zu googlen, findet man noch viele weitere Tutorials um mit der Twitter API zu arbeiten.
Doch manchmal, möchte man gar nicht so umfangreich damit arbeiten sondern einfach nur ein paar Tweets auf seinem Blog in der Sidebar präsentieren oder ähnliches. So ging es mir zumindest vor einigen Tagen. Ich wollte für einen Freund, einen kleinen Twitterfeed in seinen Blog einbauen und habe aufgrund meiner Faulheit natürlich gleich nach einem Codeschnipsel gegoogled. Zunächst habe ich aber nur Sachen gefunden, wo mit der Twitter API gearbeitet wurde und somit eine Passworteingabe erforderlich war. Ich fands etwas blöd, ihn nach seinem Passwort zu fragen und war mir auch nicht ganz sicher, ob er es von alleine schafft sein Passwort in der Variable zu ergänzen ;-) deswegen habe ich mir überlegt, dass das auch anders gehen muss.
Und es geht auch anders, nämlich mit der Twitter Search! Mit der Suche, lassen sich Tweets von bestimmten Personen mittels Operatoren anzeigen. Zum Beispiel kann ich mit from:creanu alles anzeigen lassen, was ich getwittert habe. Mit to:creanu, sehe ich wer mir einen Replay geschickt hat.
So weit, so gut. Nun kommt der eigentliche Trick: Jede Suche ist auch als Feed verfügbar. Ihr findet ein kleines RSS-Icon auf der rechten Seite der Twittersuche, daneben steht „Feed for this query“. Die Adresse zu diesem Feed kopiert ihr und verarbeitet sie nun mittels PHP und der Simplexml Schnittstelle, die mit PHP5 mitgeliefert wird und standardmäßig aktiviert ist.
Hier mein Codebeispiel, um die vier letzten Tweets von mir anzeigen zu lassen:
$feed = "http://search.twitter.com/search.atom?q=from:creanu&rpp=4"; $xml = simplexml_load_file($feed); echo "<b>Meine letzten Tweets:</b> <br /><br />"; foreach($xml->entry as $entry) { $tweet = $entry->title; $title = htmlentities($tweet,ENT_QUOTES, 'utf-8'); echo $tweet."<br /><br />"; }
Die Variable $feed beinhaltet die Adresse zu dem Feed der Suchanfrage. Der Parameter rpp mit dem Wert 4 sorgt dafür, dass nur die letzten 4 Tweets angezeigt werden. Mit simplexml_load_file($feed) lade ich nun die Daten und verarbeite Sie mittels einer Foreach Schleife.
Die Informationen werden mit XML „verschachtelt“ bereit gestellt, jeder Tweet befindet sich in dem „Container“ „Entry“, deswegen muss ich – um die Tweets zu verarbeiten – jedes Mal mit meiner Schleife die Container abarbeiten. In diesem Container befindet sich der Inhalt meines Tweets im Objekt „Title“. Diesen Inhalt speichere ich in der Variable $title und formatiere ihn dann noch schnell mit htmlentities. Mittels echo wird er dann einfach ausgegeben.
Nun kann ich das Ganze natürlich noch beliebig variieren. Zum Beispiel die Anzahl der ausgegebenen Tweets erhöhen oder weitere Informationen aus der XML Datei auslesen. Wenn ihr euch die XML Datei einmal anschauen wollt, solltet ihr im Firefox ausschalten, dass Webfeeds automatisch mit eurem RSS Reader geöffnet werden und stattdessen im Browser angezeigt werden. Den Feed ruft ihr dann auf und lasst euch den Quelltext anzeigen. Dann seht ihr, wie die einzelnen Objekte benannt sind und könnt die Informationen auslesen.

Gepostet am: 30. 7. 2009

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Warum ihr ein Favicon haben solltet

Kategorie: webdesign, Webentwicklung

Warum ihr ein Favicon haben solltet
Zuerst einmal, was ist überhaupt ein Favicon? Ein Favicon ist dass, was in eurem Browser als kleines Bild angezeigt wird, wenn ihr eine Website öffnet.
was ist ein favicon
Inzwischen unterstützen eigentlich alle Browser Favicons und sie werden selbst auf Bookmarking Sites angezeigt.
In diesem Artikel soll es ja darum gehen, wieso ihr euch ein Favicon zulegen solltet und auch wie ihr es selber erstellen könnt. Es gibt meiner Meinung nach drei entscheidende Argumente für das Nutzen eines Favicons.
Favicons dienen der Markenbildung. Alleine dadurch, dass ihr ein Favicon hinzufügt, bleibt eure Site besser im Gedächtnis. Favicons sollten also immer Teil eines Marketing Konzeptes sein. Favicons erhöhen also sehr stark den Wiedererkennungswert eurer Seite.
Favicons wirken professioneller. Alle ernst gemeinten Websites haben heutzutage ein eigenes Favicon. Wenn ihr also auch den Anspruch habt, professionell zu wirken, benötigt ihr auch ein Favicon.
Es sieht einfach besser aus. So blöd sich das auch anhören mag, es sieht einfach komisch aus, wenn eure Seite einen eigenen Header und ein Logo hat, aber das Favicon von CMS, Forenskripts oder noch schlimmer gar keins angezeigt wird.
Ich hoffe ich konnte euch bis jetzt schon davon überzeugen, dass ihr euch ein Favicon für eure Website zulegt. Jetzt kommt aber noch ein Argument, dass ihr unbedingt berücksichtigen solltet: Dahinter steckt kein großer Aufwand, was ich euch jetzt zeigen will.
Man benötigt nur 3 kurze Schritte, bis das Favicon funktionstüchtig eingebunden ist.
1.Icon erstellen, alles was ihr dabei beachten müsst ist, dass die Größe der Datei nur 16*16 Pixel beträgt. Wie genau ihr euer Icon dann gestaltet ist natürlich euch überlassen. Speichert das Bild als .png und ändert danach das Dateiformat in .ico
2.Ladet das Favicon auf euren Webspace hoch
3.Fügt im Head der index.php (oder head.php) den folgenden Code ein: <link rel="shortcut icon" href="link zu euren Icon" type="image/x-icon" />
Schon sind wir fertig und ihr habt auch ein Favicon, mit dem ihr euch aus der grauen Masse abheben könnt.

Gepostet am: 14. 6. 2009

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Add-On Packages für Firefox erstellen

Kategorie: netheweb.de, Webentwicklung

Add-On Packages für Firefox erstellen
Wie ich gerade von wpSEO auf Twitter erfahren habe, erlaubt Morzilla seit kurzen das zusammenstellen von Plugin Sammlungen. Ihr könnt also eure lieblings Plugins in eine Sammlung packen und allen euren Freunden und Bekannten weiterempfehlen.
Einzige Bedingung ist, dass ihr einen Account auf der Morzilla Europe Seite besitzt. Sobald ihr eingeloggt seid, könnt ihr innerhalb von 5 Minuten eure eigene Sammlung erstellen.
Als Test habe ich für euch eine Sammlung mit Plugins zusammengestellt, zu der ihr über diesen Link gelangt:
netheweb.de Firefox Webmaster Plugin Package
In dem Paket enthalten sind:
- AdBlocker Plus - NoScript - HTML Validator - Firebug - ColorZilla - SeoQuake - IE View
Die meisten dieser Ads-Ons haben wir euch ja schon in dem Artikel Firefox Plugins für Webentwickler vorgestellt.
Dauerhaft könnt ihr das Package und eventuell auch weitere in unserer Ressourcen Area finden, sofern ihr einen Account auf netheweb.de besitzt.
Ich hoffe euch mit diesem Artikel geholfen zu haben,
Sensei

Gepostet am: 11. 6. 2009

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Das Dilemma mit den Geschäftsideen

Kategorie: geld verdienen, Webentwicklung

Das Dilemma mit den Geschäftsideen
Nach etwas längerer Pause kommt nun auch wieder mal ein Artikel direkt von mir. Ich vermute, dass viele von euch die Situation kennen: Einem fällt einem eine Projektidee ein, aber man hat entweder selber zu wenig Zeit oder kann es aufgrund von Wissens oder Geldmangel nicht umsetzen. In dem meisten Fällen wird die Idee dann wieder verworfen und wird dann von jemandem anders umgesetzt, ohne dass man etwas davon hat.
Damit das nicht passiert, sollte der erste Schritt bei einer Projektidee sein, sie in einem Notizbuch oder Word-Dokument festzuhalten. Jetzt ist sicher gestellt, dass ihr die Idee nicht aus versehen vergesst. Solltet ihr aufgrund eines aktuellen Projektes also keine Zeit gehabt haben, könnt ihr auf sie zurück kommen, wenn ihr wieder etwas mehr Zeit habt.
Solltet ihr die Ideen aufgrund eurer Kenntnisse in bestimmten Bereich nicht in der Lage sein, das Projekt zu realisieren, habt ihr natürlich die Möglichkeit euch Freelancer zu suchen, die dies für euch tun. Problem hierbei ist aber das es sehr in den Geldbeutel geht.
Ich habe schon viele Möglichkeiten gesehen, dieses Geldproblem zu umgehen aber bedenklich waren meiner Meinung nach alle, da man zumeist ein Konzept vorlegen muss und damit seine Idee ja schon vor der Umsetzung verrät.
Meiner Meinung nach ist die einzige wirkliche Lösung, wenn es einem an Know-How fehlt mit Freunden, denen man vertrauen kann zu arbeiten, aber auch hier sollte bei erfolgsversprechenden Geschäftsideen mit Verträgen gearbeitet werden, die beide Parteien schützen.
Wie euch sicher aufgefallen ist, kann man bei diesem Thema keinen absolut richtigen Weg vorgeben und jeder muss „sein eigenes Ding“ machen, mich würde aber interessieren, wie ihr bei euren Projekten diese Probleme löst und ob ihr noch andere Möglichkeiten anseht.
Ich hoffe, dass ich dem einen oder anderen mit diesem Artikel aber dennoch etwas weiter helfen konnte.

Gepostet am: 26. 5. 2009

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Firefox Plugins für Webentwickler

Kategorie: Coding, Webentwicklung

Firefox Plugins für Webentwickler und Webmaster
Heute will ich mich mal um hilfreiche Plugins für Firefox kümmern, wobei ich natürlich einen Fokus auf Relevanz für Webentwickler und Webmaster legen werde.
Für jeden sind natürlich Plugins wie der AdBlockerPlus, NoScript oder ein deutsches Wörterbuch zu empfehlen.
Wer sich öfter im Internet aufhält wird diese Standart-Plugins sicher schon installiert haben deshalb nun weiter zu denen, die eventuell noch nicht jeder kennt.
Plugins die ihr euch zumindest ansehen solltet sind:
1.FireBug. Mit FireBug erhaltet in ein Plugin, dass euch viele nützliche Developer Tools an die Hand gibt. Mit ihm könnt ihr html, css oder java direkt im Browser editieren, auf Fehler checken und Javascript „on the fly“ ausführen lassen. Auch ganz nett ist, dass man CSS visuell darstellen lassen kann. Das macht sich positiv bemerkbar, wenn die Div‘s mal nicht so wollen wie sie sollen. Jeder der seine Websites selber schreibt, sollte FireBug installiert haben, denn es nimmt einem viel Arbeit ab, vor allem aber zeitraubendes Geklicke ab.
2.webDeveloper. Dieses Plugin bietet ähnliche Funktionen wie schon FireBug. Man kann sich das CSS ansehen, den Style deaktivieren oder ein eigenes Stylesheet hinzufügen. Mein Fazit zu diesem Plugin ist: Nicht unbedingt notwendig wenn FireBug schon installiert ist, kann aber auch nicht schaden.
3.ColorZilla war erste Plugin, dass ich zum Thema Webentwicklung installiert habe. Mit ihm kann man Farben direkt im Browser auslesen lassen, die einem dann als HEX und RGB-Codes angezeigt werden. Außerdem zeigt ColorZilla mit einem roten Rahmen die html-Elemente an, über denen gerade der Mauszeiger steht. Dabei wird neben dem Plugin-Symbol auch angezeigt, ob das Element eine ID oder Class verwendet und wie dieses heißt. Es wird einem also das Fehlersuchen auf schon gecodeten Websites extrem erleichtert und man muss nicht extra das ganze Stylesheet durchsuchen, sondern kann gezielt nach der passenden Class oder Id Ausschau halten. Meiner Meinung nach ein klares muss für Webentwickler. Für Blogger und Webmaster aber auch sehr hilfreich.
4.HTML VALIDATOR. Wie der Add-On Name schon verrät handelt es sich um einen Validator der den HTML-Code auf Wunsch direkt im Browser prüft, ohne das man z.B. den w3c-Validator bemühen muss. Außerdem bietet ein in einen Browser integrierter Validator den Vorteil, dass der Code nicht erst an einen Server gesendet werden muss und ihr könnt euch den Code eurer Website auch mit diesem Plugin anzeigen lassen. Wer sicher gehen will, dass seine Website valid ist, sollte darüber nachdenken, ob es für ihn eventuell nicht Sinn macht den HTML Validator zu installieren.
5.Launchy. Mit Launchy könnt ihr Dokumente, Websites, was auch immer mit externen Programmen öffnen lassen. Dabei wird der Dateitype automatisch erkannt und in den meisten Fällen die passende Anwendung gewählt. Dieses Plugin ist sicher kein muss, spart aber Zeit und kann deshalb durchaus sinnvoll sein.
6.IE View. Ein sehr schönes und wichtiges Add-On für Webentwickler und Webmaster, da man mit ihm ohne großen Stress die eigene, Website in der Ansicht im InternetExplorer checken kann, um zu testen ob alles korrekt angezeigt wird oder man sich um den IE wie eigentlich immer nochmal extra kümmern muss.
7.SeoQuake. Jetzt wird es auch für Websitebesitzer wieder spannend, die mit dem Code einer Website nicht ganz so viel anfangen können. Mit SEOquake könnt ihr euch in Form einer Toolbar viele hilfreiche Informationen über die gerade geöffnete Website anzeigen lassen. Die wichtigsten sind wohl die bei Google, Yahoo und Live indexzierten Pages, das Domainalter, der PR, der Alexa-Rank, Backlinks, Externe Links und die Keyword-Dichte. Es werden allerdings auch noch weitere interessante Daten ausgelesen. Wer seine Website also für Suchmaschinen optimieren will, sollte die SeoQuake-Toolbar als Handwerkszeug installiert haben.
8.SearchStatus. Mit diesem Plugin könnt ihr euch den PageRank, den Alexa-Rank, das Compete.com, SEOmoz, Lincscape und mozRank sowie eingehende und ausgehende Links(über Alexa) anzeigen lassen. Hier entscheidet ihr am besten selbst, ob es sich für euch lohnt, was davon abhängt, wie wichtig euch diese Daten sind und wie oft ihr sie ohnehin abfragt.
Ganz am Ende will ich euch noch auf ein Plugin aufmerksam machen, dass nicht direkt für Blogger, Webentwickler oder Webmaster zugeschnitten ist, aber trotzdem ganz nett sein kann, wenn man es installiert hat. Es geht um CoolIris, mit CoolIris könnt ihr Fotos im eurem Browser betrachten und durchstöbern, die Bilder können von eurer Festplatte stammen, aber auch von Internet-Diensten wie Flikr, Google Images, Facebook oder ähnlichem.
Ich hoffe das wir euch in diesem Artikel einige Plugins vorstellen konnten, die euch bei eurer Arbeit weiterhelfen.
Euer netheweb.de Team.

Gepostet am: 1. 5. 2009

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Kostenlose CMS

Kategorie: Webentwicklung

Kostenlose Content Management Systeme
In diesem Artikel wollen wir Euch bei der Auswahl eines für, eure Website geeigneten, Content Management Systeme kurz CMS helfen. Dazu haben wir die am weitesten verbreiteten Systeme rausgesucht und jeweils einige Zeilen zu ihnen geschrieben.
Drupal wurde von dem Belgier Dr. Dries Buytaert entwickelt und lässt sich für die unterschiedlichsten Anwendungen nutzen. Drupal wird mit der GNU GPL (General Public License) zum Dowload angeboten. Was Drupal von anderen CMS unterscheidet ist, dass Drupal auch den Aufbau von Communities unsterstütz. Drupal ermöglicht es den Usern eigene Weblogs zu erstellen oder sich auch über ein Forum untereinander Auszutauschen. Mehr Informationen findet ihr unter drupal.de
Joomla ist wohl das populärste kostenlose CMS hinter WordPress. Joomla ist aus dem Mabo Projekt hervorgegangen und kann auch für unterschiedlichste Zecke genutzt werden. Auch Joomla steht unter der GNU GPL und ist kostenlos downloadbar. Für Joomla gibt es eine große Community im Netz und so lassen sich leicht Layouts finden. Mehr Informationen findet ihr unter joomla.de
WordPress ist ein recht simples aber elegantes CMS, das es dem Nutzer ermöglicht einen Blog zu erstellen. Aufgrund der sehr großen weltweiten Community gibt es unmengen an Themes und Plugins, die ihr kostenlos runterladen könnt. WordPress basiert wie die meisten anderen aktuellen CMS auf PHP5 und wird auch mit der GNU GPL angeboten wird. WordPress lässt sich leicht den eigenen Bedürfnissen anpassen, bietet aber nicht so viele Soziale Features wie Drupal. Mehr Informationen gibt es unter wordpress.com
Media Wiki ist eine recht neu entwickelte Art Website. Es ermöglicht das bearbeiten von Dokumenten durch die Community. Das größte Online Lexikon Wikipedia basiert zum Beispiel auf diesem Script. Unserer Meinung nach ist es das Ultimum in Fragen eines Wikis. Dafür bietet es auch nicht viele weitere Funktionen oder Erweiterungen wie andere CMS und auch das Template ist meistens sehr ähnlich. Mehr Informationen findet ihr hier mediawiki.org
Typo3 ist das kompakteste und professionellste free CMS, es wird besonders für Geschäftsseiten in Europa genutzt. Es überzeugt durch Flexilibität, Design, Erweiterungen und Professionalität der Entwickler. Dadurch ist es allerdings für Anfänger schwer zu begreifen und sinnvoll einsetzen zu können. Auf typo3.de findet ihr mehr Infos zum CMS.
Dolphin ist besonders bei Webdesignern beliebt, die auf dem letzten Stand beim Social Networking sein wollen. Dolphin wird im gegensatz zu den anderen Systemen mit Creative Common Licence zum Dowload angeboten. Vorteile die Dolphin bietet ist, dass sie mit diesem CMS eine Cummunity nach dem Prinzip Plug-and-Play aufbauen lässt. Nachteil bei Dolphin ist allerdings, dass es nicht wirklich 100% Kostenlos ist und man, wenn man die Werbung entfernen will dafür zahlen muss, dass man besondere Hostingvorraussetzungen erfüllen muss und das System noch etwas buggy ist. Mehr Informationen findet ihr unter boonex.com
XOOPS steht für eXtensible Object Oriented Portal System. Mit XOOPS lassen sich komplexe Websites leicht und angenehm verwalten. Es wird vorallem zur Verwaltung von Online-Communitys eingesetzt, kann aber auch als CMS im klassischen Sinne genutzt werden. Was an XOOPS nicht schön ist, ist dass es nur wenige Layoutvorlagen gibt und Templates sich so schwer anpassen lassen. Dafür lässt sich XOOPS leicht durch Module erweitern, es sind jedoch noch nicht alle Module für die aktuelle Version optimiert. Mehr Infos unter xoops.org
CMSMS oder in der Langform CMS Made Simple, was übersetzt CMS einfach gemacht bedeutet und es ist wirklich leicht zu verstehen. 2007 wurde es beim Packt Publishing Award in der Kategorie Vergleich aller Open Source Content Management Systeme auf den dritten Platz gewählt. Dieses CMS eignet sich besonders gut für Beginner, die sich erst einmal an verwenden von einer solchen Software gewöhnen müssen, da es wirklich leicht zu erlernen ist. Ein kleiner Nachteil ist allerdings, dass es nur für kleinere bis mittlere Projekte eingesetzt werden kann.
Ich hoffe wir konnten euch damit etwas helfen,
Viel Spaß noch wünscht euer netheweb.de Team

Gepostet am: 20. 2. 2009

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