Zehn Artikel in der Kategorie „Webentwicklung

WordPress: Comment_Number ohne Trackbacks und Pings

Kategorie: Bloging, Webentwicklung

Aus gegebenem Anlass, weil ich es selber für ein Feature in einem WordPress Theme gebraucht habe, will ich euch in diesem Artikel erklären, wie ihr mit dem regulären WordPress Befehl comments_number(); nur die Kommentare zählen lasst.
Standardmäßig werden hier auch alle Trackbacks und Pingbacks mitgezählt also alle Reaktionen auf einen Artikel, die WordPress messen kann. Aber es gibt natürlich unterschiedlichste Gründe, weshalb man in einigen Fällen eben nur die Anzahl der wirklichen Kommentare ausgeben lassen möchte.
Alles was ihr dazu tun müsst, ist den folgenden Code in eure functions.php kopieren:
function comment_count( $count ) { if ( ! is_admin() ) { global $id; $comments_by_type = &separate_comments(get_comments('status=approve&post_id=' . $id)); return count($comments_by_type['comment']); } else { return $count; } } add_filter('get_comments_number', 'comment_count', 0);
Dann einfach noch die geänderte Datei hochladen und fertig seid ihr.

Gepostet am: 3. 12. 2011

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WordPress Multisite erstellen

Kategorie: Webentwicklung

Mit der Version 3.0 von WordPress wurde ja die Entwicklung der Multisite Version eingestellt und die Funktion in das normale WordPress integriert. Dabei wird allerdings das Feature nicht direkt aktiviert sondern erst nachdem man die Funktion manuell aktiviert hat.
Ich habe mich heute auch aus gegebenen Anlass mit diesem Thema beschäftigt und erstaunt festgestellt, das es gar nicht einmal Aufwendig ist, das Feature zu aktivieren.
Denn zum aktivieren, müsst ihr nur die wp-config.php Datei eurer WordPress Installation öffnen und eine einzige Zeile Code hinzufügen. Dabei ist es sogar noch egal, an welcher stelle sie landet. Benötigt wird folgender Code:
define(‘WP_ALLOW_MULTISITE‘, true);
Jetzt noch die Datei hochladen und ihr seht unter Werkzeuge -> Netzwerk die Multisite Option.
Danach sind noch weitere Schritte erforderlich, bis WordPress mehrere Blogs erstellen kann, allerdings werdet ihr hierbei hervorragend von einer Art Installationsassistent geführt, so das weiter Erklärungen nicht nötig sind.
Um mehrere Domains nutzen zu können, braucht ihr übrigens das Domain Mapping Plugin.

Gepostet am: 4. 7. 2011

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CSS: Box centern trotz position:absolute

Kategorie: Webentwicklung

Sollte einer von euch mir durch Zufall auf Twitter folgen hat er bestimmt mitbekommen, das ich in der letzten Zeit wieder wesentlich mehr Code und dafür leider weniger blogge. Der Vorteil dabei ist aber mir fallen immer wieder Sachen auf über die man mal einen Artikel schreiben kann, meistens weil ich an einer bestimmten Stelle nicht sofort weiter komme.
Damit das jetzt aber nicht zu langweilig wird und langsam auch mal etwas inhaltlich wertvolles kommt jetzt mal das Problem und die Lösung.
Das Problem
Mein Problem lag darin, dass ich zwei Divs in einander hatte, von denen beide keine absolute Höhe hatten, der äußere nach links gefloatet und der innere sollte zentriert werden. Das hat aber nicht so geklappt wie man es kennt. Hier mal der Code Snippet wie ich ihn zu Anfang hatte:
<div class=“äußererdiv“> <div class=“innererdiv> <p>Irgendein Text als Inhalt

</div> </div>
Dabei habe ich folgenden CSS Code verwenden:
.äußererdiv{ float: left; width: 100%; } .innererdiv{ margin: 0px auto; width: 900px; }
Dabei ist aber gar nichts passiert, was daran lag, dass ich mit dem „margin: 0 auto;“ anscheinend nur zentrieren kann, wenn der äußere Div mit absoluten Werten in Höhe und Breite definiert ist. Da dies ja in bestimmten Moment z.B. bei unterschiedlich langen Inhalten nicht geht muss also eine andere Lösung her.
Die Lösung
Die erste Idee von mir war das Problem mit absoluten Positionen zu lösen, dass hat aber bei dem zentrieren nicht wirklich geholfen. Nach etwas Recherche bin ich dann aber doch noch auf eine praktikable Lösung gestoßen. Hier einfach mal der entsprechende CSS Teil:
.äußererdiv{ float: left; width: 100%; } .innererdiv{ position: absolute; left: 50%; margin-left: -450px; width: 900px; }
Der Trick liegt wie ihr wahrscheinlich schon erkannt habt darin über den left Befehl die innere Box in die Mitte des äußeren Divs zu schieben und dadurch, dass die halbe Breite wieder abgezogen wird, haben wird einen genau zentrierten Div.
Falls ihr also mal an einer ähnlichen Stelle hängt, hoffe ich das euch der Artikel die ahnungslose Phase erspart in der man nicht weiter kommt oder sie zumindest verkürzt. Kommentare wie man das Problem eleganter lösen kann sind natürlich auch willkommen.

Gepostet am: 2. 5. 2011

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Zweisprachigen Blog erstellen

Kategorie: Webentwicklung

Wer in den letzten Wochen aufmerksam meine Timeline verfolgt hat weiß, dass ich mich im Moment intensiv damit beschäftige ein Portfolio mit WordPress als CMS umzusetzen. Deshalb hab ich es leider auch nicht wirklich oft geschafft Artikel für euch zu schreiben aber es kommen sicher noch einige spannende Erfahrungsberichte, wenn das Portfolio dann läuft.
Auf jeden Fall wird mein Portfolio gleich zweisprachig starten und da ist natürlich erst einmal die Frage wie man das angeht. Mein Ziel war es eigentlich die komplette Umsetzung ohne überflüssige Plugins zu erreichen, was im Fall von einer echten Zweisprachigkeit leider nicht klappt.
Wenn ihr auch vorhabt eure Seite in deutsch und englisch laufen zu lassen, solltet ihr in den folgenden zwei Schritten vorgehen.
1. Multilingual Theme
Bevor wir uns um irgendwelche Inhalte kümmern können müssen wir erst einmal sicher stellen, dass auch das Theme was genutzt wird in den gewünschten Sprachen verfügbar ist. Die meisten Themes gibt es allerdings nicht von Haus aus zweisprachig und wenn, dann nicht wirklich komplett.
Ihr müsst also egal ob ihr ein eigenes Theme erstellt oder aber ein fertiges verwendet jedes deutsche Wort finden und entsprechend behandeln. Ich mache das jetzt einfach mal so kurz, weil das abdecken aller Möglichkeiten den Rahmen dieses Artikel um ein vielfaches sprengen würde.
Das ist allerdings kein wirkliches Problem denn Clemens hat glücklicher Weise schon ein dreiteiliges Tutorial zu dem erstellen von mehrsprachigen Themes erstellt auf das ich an dieser Stelle natürlich gerne verweise.
- Wie erstelle ich ein sprachunabhängiges Theme – Teil 1 - Wie erstelle ich ein sprachunabhängiges Theme – Teil 2 – Wie erstelle ich ein sprachunabhängiges Theme – Teil 3
Wichtig beim vorbereiten des Themes ist es, dass ihr wirklich in jeder Datei die Texte findet und diese variabel macht, so dass sie aus einer Sprachdatei gezogen werden können. Sobald das Theme vorbereitet ist, können wir zum Inhalt weitergehen.
Der Inhalt
Hier kommen wir leider nicht mehr ohne Plugin weiter, aber zum Glück gibt es mit WPML ein Plugins das sowohl in einer älteren Version kostenlos zur Verfügung steht aber auch als Professional und noch wichtiger auch leicht zu verstehen ist und einfach funktioniert.
Bei der Installation solltet ihr euch am besten an der Demo auf der Anbieter-Website orientieren, da hier die wichtigsten Dinge schon gezeigt werden. Ihr müsst euch aber keine sorgen machen, denn das Plugin hat auch einen Installations-Assistenten mit dem Ihr ohne Probleme die nötigen Einstellungen machen könnt.
Die nächsten Schritte sind dann, mindestens einen Übersetzer Account anzulegen, die für das Theme erstellten Sprachdateien hoch zu laden und zu importieren und dann die Inhalte Stück für Stück zu übersetzen.
Dabei könnt ihr entweder über das Plugin-Menü gehen wo euch alle noch nicht übersetzen Seiten angezeigt werden, oder aber direkt über die Seiten oder Artikel.
Als letzter Punkt steht dann noch die Integration der Schaltflächen zum wählen der Sprache in das Theme an. Hier habt ihr die Möglichkeit die vorgefertigten Schaltflächen zu nutzen die euch WPML im Admin-Interface anbietet oder auch nur die Landesflaggen, was gerade bei eigenen Themes meiner Meinung nach wesentlich eleganter ist.
Was besonders für Einsteiger eine Erleichterung ist, ist dass ihr euch nicht großartig um den Code sorgen müsst, sondern ihn im Prinzip einfach kopieren könnt:
<?php language_selector_flags(); ?>
Mit diesem Code erscheinen an der Stelle im Theme wo ihr ihn eingefügt habt die Flaggen der von euch aktivierten Sprachen. In das Design könnt ihr Sie dann über CSS.
Nach der Installation von WPML gibt es noch einen Punkt zu beachten, der mit dem CSS zusammen hängt, denn WMPL fügt mit den eigenen Stylesheets ein margin-top: 28px; im Head von WordPress hinzu.
Das kann man natürlich nicht gebrauchen und sollte es gleich mit beheben, was dadurch geht, dass ihr zum einen euer Stylesheet nach dem wp_head einbindet und zum anderen dann noch in eurem Stylesheet den folgenden Code einfügt.
html { margin-top: 0px !important; } * html body { margin-top: 0px !important;}
Damit sind wir dann eigentlich auch komplett fertigt. Ich hoffe man konnte mir auch ohne Screenshots folgen aber die kommen erst, wenn mein Portfolio Theme auch online ist. Für alle die Hilfe bei den Übersetzungen brauchen und nicht den Service von WPML nutzen wollen, der Tipp (in eigener Sache) einfach mal an kontakt[ät]sensei-design.info wenden und ein Angebot anfordern.
Ansonsten würde mich natürlich noch interessieren für welche Bereiche ihr denkt, dass ein mehrsprachiger Blog Pflicht ist und für welche überflüssig.

Gepostet am: 17. 4. 2011

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Banner auf der WP-Startseite

Kategorie: Webentwicklung

Da man sich ja weiterentwickeln will habe ich mal geschaut wie man denn auch auf der Startseite mehr Platz für Marketing bzw. Werbung schaffen kann. Ich habe mich noch nicht entschieden ob ich die Funktion dauerhaft auf Netheweb einbauen will, die Idee gefällt mir aber.
Worum es geht ist einen Werbeplatz zu schaffen innerhalb des Contents auf der Startseite eures Blogs. Was genau da rein kommt, kann man eigentlich selber entscheiden, am Ende muss es nicht einmal Werbung sein sondern kann auch z.B. nen Subscirbe Feld für einen Newsletter sein.
Da ich ausnahmsweise mal keine Lust hatte permanent in den Theme-Datein rum zu pfuschen kommt der benötigte Code einfach in die Functions.php.
Schaut euch den Code einfach mal an, viel zu erklären muss man nicht, habe den Code auch nicht selbst geschrieben sondern eher zusammen geschnipselt aus dem was ich so im Web gefunden hab. function insert_between_posts( $post ) { global $wp_query; // Template checken if ( ! is_home() ) return; // Schleife checken if ( $wp_query->post != $post ) return; // Position checken if ( 2 != $wp_query->current_post ) return; // Banner anzeigen lassen echo '<a href="http://1deluxe.eu" style="margin-left: 140px;"> <img src="http://1deluxe.eu/banner/468-60.gif" border="0">'; } add_action( 'the_post', 'insert_between_posts' ); Unter Position könnt ihr einstellen hinter welchen Artikel der Banner angezeigt werden soll und ist neben dem was im echo steht auch das einzige was ihr ändern müsst.
Wünsche euch damit erstmal viel Spaß und werde mal überlegen wie ich die Funktion sinnvoll einbaue. Falls ihr gute Ideen habt würde ich mich natürlich freuen wenn ihr sie mit mir bzw. teilen würdet.
Sensei

Gepostet am: 15. 12. 2010

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Warum Bear Grylls ein besserer Freelancer wäre als du!

Kategorie: Webentwicklung

Die Ludolfs haben mich auf die Idee gebracht Artikel zu schreiben warum sie bessere Blogger wären. Wieso ich das jetzt schreibe? Ich hab danach natürlich mal wieder DMAX geguckt und bin dabei auf noch zwei weitere Ideen bekommen, die ich auch umsetzen will.
Wie der Titel dieses Artikels verrät wird es um den Überlebensexperten Bear Grylls gehen. Das ärgerliche bei diesem Artikel ist, ich hatte den Artikel bereits einmal geschrieben, aber dann hab ich ihn beim schließen von Pages übersehen und er war weg. Also jetzt der Ganze Spaß noch einmal von vorne.
Bildquelle: DMAX Presseportal
Für alle diejenigen unter euch, die noch nicht von Bear Grylls gehört haben, er ist der Star der Sendung „Ausgesetzt in der Wildnis“ (Originaltitel: Man vs. Wild) die immer sonntags um 21:15 auf DMAX ausgestrahlt wird. In der Sendung zeigt er wie man in den lebensfeindlichsten Regionen der Erde überleben kann, wenn man dort irgendwo aus dem Flugzeug oder Hubschrauber fallen würde.
Bear Grylls überlebt mit seinen Einfallsreichtum, Ausdauer und Testosteron einfach überall, bis er wieder zivilisiertes Gebiet erreicht. Stellt ihn euch kurz vor wie er euch mit wahrscheinlich schmutzigen Sachen und eventuell auch mit Blut von irgend etwas anderem beschmiert auf einem Waldweg in Richtung Zivilisation entgegen kommt.
Auch wenn man nach einer Folge „Ausgesetzt in der Wildnis“ bestätigen würde, dass dieser Mann alles kann, bin ich mir nicht mal sicher wie es um seine Computer Fähigkeiten bestellt ist. Ich behaupte aber trotzdem das er ein besserer Freelancer oder Webdesigner wäre als ihr. Aber wieso bin ich mir da so sicher? Neben dem Fakt, dass ich bis jetzt noch nie gesehen habe dass er bei irgendetwas versagt hat, beschäftigt er sich damit Dinge, Tiere oder was auch immer zu töten, das normaler Weise einen Menschen töten würde und um noch einen drauf zusetzen er ist die Viecher dann auch noch. Was aber genau macht ihn zu einem besseren Freelancer? Es sind die Überlebenstechniken, die dieser Mann wie selbstverständlich anwendet und die sich auch hervorragend auf das Leben als Freelancer/ Webdesigner übertragen lassen.
Kenne deine Umgebung
Bevor sich Bear Grylls in raues Gelände vor wagt, stellt er sicher, dass er sich auch in diesem Gelände auskennt und weiß, was ihn erwarten kann. Denn die Fallen der Umgebung zu kennen, in der man (gezwungen ist) zu arbeiten nimmt einem während der Reise eine Menge Ärger ab. Nehmen wir zum Beispiel mal an der Dschungel am Amazonas wäre der Internet Explorer, es fehlen jegliche hilfreichen Funktionen so das man gezwungen ist mit den einfachsten Werkzeugen zu arbeiten und zu improvisieren um komplexe Probleme zu lösen.
Wenn Bear mal wieder in einem Baum, einer Höhle oder in einem toten Kamel schläft (KEIN WITZ) hängt es von der Art der Besucher ab, die er während der Nacht erwartet. Kommt euch das bekannt vor? Sollte es aber denn auch im Bereich des Webdesign gibt es keine universelle Größe für eine Website. Es hängt immer davon ab welche Nutzergruppe man anspricht oder erwartet. Denn das beeinflusst nicht nur das Nachtlager sondern sollte auch die Entwicklung und das Design von Websites beeinflussen.
Bildquelle: DMAX Presseportal
Klein Anfangen
Habt ihr schon einmal versucht ein Feuer mit Feuerhölzern zu machen? Klar als Kind eventuell aber schon einmal ernsthaft – NEIN. Aber keine Angst denn wahrscheinlich haben höchstens 1% der Leute die meinen Blog lesen dieses Projekt erfolgreich abgeschlossen. Bear macht so etwas in seiner Freizeit und sich Abends zu entspannen. Das zeigt jetzt nicht nur, das er so etwas wie ein zweiter Chuck Norris sein könnte, sondern auch das Geduld enorm wichtig ist wenn man ein wichtiges Ziel unbedingt erreichen will/ muss. Ein Feuer mit einem Feuerstein oder zwei Hölzern zu machen geht nicht gerade schnell aber wenn Bear Grylls es nicht schafft bevor er schlafen geht, wäre er gezwungen gegen Schlangen, Wölfe, Bären, Dinosaurier, also alles was da so heimisch ist wo er sich aufhält, zu kämpfen.
Jetzt aber zu dem, was es uns für die Geschäftswelt sagen kann. Denn wenn ihr den Prozess des Feuermachens betrachtet und er euch total langsam vorkommt, werdet ihr fest stellen, dass es nicht um den Zeit Aufwand geht sondern darum einen Funken zu erzeugen. Jetzt zurück in die Geschäftswelt oder das Geschäft eines Freelancers, denn wenn ihr für ein Projekt vor einem leeren Blatt sitzt erinnert euch dran, dass es euch immer helfen wird wenn ihr zumindest ETWAS habt mit dem ihr arbeiten könnt. Jeder hat mal Schwierigkeiten wenn es darum geht ein Projekt sozusagen „from scratch“ zu starten, wenn uns mal wieder der Funke fehlt. Feuerhölzer kosten zwar eventuell eine Menge Zeit aber am Ende habt ihr doch was ihr wollt, nämlich den Funken mit dem ihr nicht mehr im Dunkeln sitzt.
Recyceln
Habt ihr schon einmal darüber nach gedacht, was ihr alles mit einem normalen Kletter-Seil anstellen könnt? Bear auf jeden Fall nicht, er benutzt ein Seil nicht nur um auf Berge zu klettern, ein wildes Tier zu töten, eine Schlucht zu überqueren ein Floß zu bauen, einen Tornado zu fangen oder eine Hängematte zu bauen und das alles an einem Tag. Wenn Bear etwas nützliches in die Hände fällt, nutzt er es, bis es wirklich aus einander fällt und danach verwendet er die brauchbaren Teile immer noch weiter. Es wirkt was so als ob es in seiner Welt nichts nutzloses gibt, alles kann bei ihm irgendeinem Zweck dienen der ihm hilft zu überleben.
Was aber, ist natürlich wieder die Frage, bringt es uns als Freelancern wenn Bear so so cooler Type ist. Das an sich hilft uns erst einmal herzlich wenig, aber das oben beschriebene zeigt, dass man nicht alles weg werfen sollte. Nutzt ihr ein Stück eurer Arbeit z.B. nicht sofort hebt es auf, eventuell könnt ihr es später noch einmal gebrauchen. Entweder so wie es ist, oder in der einen oder anderen abgewandelten Form. Nutzt auch Einzelteile mehrfach. Snippet A passt eventuell super in das neue Design für WordPress oder ergänzt Skript B um ein hilfreiches Feature. Wieso? Es spart euch viel Zeit, die ihr anders einsetzen könnt und stellt sicher, dass ihr eure Arbeit nicht verschwendet.
Bildquelle: DMAX Presseportal
Ruhe ist Wichtig
Es gibt nicht viel was Bear in die Knie zwingt, aber er weiß auch, dass es wichtig ist keinen Raubbau an seinem Körper zu betreiben um langfristig überleben zu können. Wenn man sich selbst am Rand eine Klippe festbinden muss, führt das wahrscheinlich nicht zu dem erholsamsten Schlaf, aber in diesem Fall ist es besser als gar kein Schlaf.
Als Freelancer kann es ja derweil auch vorkommen, dass man vor wie der Ami sagt, einem „Crap load of work“ sitzt und sich dann in diesem Marathon stürzt um alles rechtzeitig fertig zu bekommen. Aber auch hier solltet ihr an Bear denken und euch die Zeit nehmen um euch auszuruhen, denn nur so stellt ihr sicher, dass ihr nicht total ausgebrannt seid und das Projekt eventuell gar nicht mehr abschließen könnt. Überspitzt betrachtet kann das bedeuten, dass ihr mit einer 40 Stunden Woche produktiver seid, als wenn ihr die Stunden kloppt als ob es kein morgen gibt.
Vor allem wenn ihr nicht alleine an einem Projekt arbeitet solltet ihr bedenken, dass ihr nicht der einzige seid, der von dem Projekt ein Auszeit gebrauchen könnte. Aber nicht nur eure Mitstreiter brauchen eventuell eine Pause, genau so wie ihr nicht die Ganze Zeit Ausgesetzt in der Wildnis gucken wollt, will euer Kunde sich nicht ständig mit dem einen Projekt beschäftigen. Wenn ihr Tag ein, Tag aus als Webdesigner unterwegs seid, solltet ihr auch bedenken, das euer Kunde selbst einen Job hat, den er genau so verfolgen muss. Damit das am Ende nicht falsch rüber kommt, Kundenkontakt ist enorm wichtig, denn ihr arbeitet ja nicht für euch, allerdings solltet ihr immer darauf achten euren Kunden nicht mit Informationen zu überfluten, mit denen er im schlimmsten Fall nicht einmal was anfangen kann.
Bildquelle: DMAX Presseportal
Ein Mann muss essen
Das wohl beeindruckendste an Bear und seiner Sendung ist dass er egal wo auf der Welt er gerade ist eigentlich alles tötet um es zu essen. Ok, das stimmt natürlich nicht wirklich. Er läuft auch nicht wie Rambo rum und bringt alles um, alles was so in seinen Mund passt, wie Spinnen, Asseln oder andere Insekten isst er direkt (LEBEND). Er kann außerdem nicht alles essen, da vieles davon, egal ob Pflanzen oder Tiere ihn umbringen würde, würde er es verzehren.
Für ihn ist es also über-lebenswichtig zu wissen, was er essen kann und was ihn eventuell umbringen könnte. Hinzu kommt, Wunder oh Wunder, ihr müsst während Projekte natürlich auch essen und das möglichst so, dass es euch nicht umbringt, soll heißen gesund. Hierbei ist es eventuell nützlich wenn ihr z.B. nicht nur große Projekte annehmt, sondern auch mal ein paar kleinere, die euch das wirtschaftliche Überleben sichern können.
Vermarktet euch
Jedes mal wenn Bear über eine Schlange „stolpert“ weißt er seine Zuschauer darauf hin, dass das Tier zu den giftigsten und gefährlichsten der Erde zählt. Aber, für den Zuschauer ist es im Prinzip nicht relevant, weil jeder weiß, das Tier wird am Ende als Mahlzeit für Bear enden. Ich meine seht euch diesen Artikel an, Bear hat durch seine Sendung einen Namen als knallharter Type gemacht, so das man fast Mitleid hat mit den Kreaturen, die einen selbst im Schlaf töten könnten.
Bear hat sich diesen Ruf aufgebaut indem er seinen Weg gegangen ist und weiter geht. Für euch bedeutet das, dass euer Ruf das repräsentieren sollte, was ihr seid und was ihr tut. Bear wäre nicht halb so bekannt oder angesehen, wenn er als der Type bekannt wäre der meistens giftige Tiere besiegt, manchmal aber auch von ihnen besiegt wird. Als Freelancer könnt ihr euren Ruf als guter Dienstleister nicht aufbauen oder verteidigen, wenn ihr manchmal 100% gebt, dann aber auch in anderen Jobs nur 80%.
Bildquelle: DMAX Presseportal
Der Vergleich
Jetzt kommt der angenehme Teil des Artikels, denn ich bin fertig mit dem Hauptteil, der ja, leider Gottes – oder Gott sei dank – recht lang geworden ist. Zum Abschluss bleibt es mir also nur zu Fragen wie viele dieser Eigenschaften ihr auf euch vereinen könnt.
Aber damit nicht genug habt ihr eventuell noch Ideen, was Freelancern von anderen (prominenten) Vorbildern/ Personen lernen können? Die Ludolfs habe ich ja schon als Blogger eingesetzt und es ist noch ein Artikel zu Barry White geplant, auf den ihr gespannt sein könnt.
Ansonsten freue ich mich auf eure Gedanken und Ideen.
Sensei

Gepostet am: 18. 8. 2010

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Der richtige Preis für eine Website

Kategorie: Webentwicklung

Nach nun doch einiger Zeit habe ich mich jetzt auch endlich entschieden, wie ich diesen Artikel aufbauen möchte. Denn es ist natürlich nicht leicht, Websites zu bewerten ohne sie zu kennen, denn jeder Website und jeder Käufer ist anders. Aber ich will die Websites Kaufen/Verkaufen Serie natürlich auch gerne abschließen.
Was den richtigen Preis angeht, der ist natürlich immer derjenige, den ihr bereit seid für eine Website zu zahlen und den euer gegenüber auch akzeptiert. Allerdings ist es natürlich nicht wirklich leicht so einen Preis zu finden.
Ich will in diesem Artikel keine Formel verkünden, mit der ihr den Wert eurer Website berechnen könnt, so wie ihr sie eventuell könnt. Denn diese Formeln betrachten in den meisten Fällen nur das Einkommen einer Website und das ist erstens nicht nur schwer zu prüfen sondern zweitens natürlich auch nicht zwangsläufig das einzige was eine Website ausmacht.
Damit das eventuell etwas deutlich wird hier mal ein Beispiel. Stellt euch vor, Verkäufer V will einen bestimmten Type von Shop erstellen und programmiert 80% des benötigten Skriptes selber, da alles vorhandene nicht wirklich passt. Dafür investiert er natürlich eine Menge Zeit, wie viel ist in diesem Beispiel erst einmal egal. Aber wenn V irgendwann einmal verkaufen will, sagen wir nach ca. 1 Jahr und es würde nur nach den Einnahmen der Site bewertet werden, bin ich mir ziemlich sicher würde V einen schlechten Schnitt machen und wahrscheinlich nicht verkaufen.
Generell müsst als Käufer also entscheiden, was euch an einer Website besonders wichtig ist, denn ihr wisst ja auch, was Ihr mit ihr vorhabt, wenn sie euch gehört. Im folgenden will ich euch mal die meiner Meinung nach wichtigsten Punkte aufzeigen, die mit in den Verkaufspreis einer Website zählen.
- Der Aufwand, wie oben dargestellt fordern bestimmte Projekte einen enormen Aufwand, z.B. in der Umsetzung welcher auch im Preis berücksichtigt werden sollte.
- Das Alter, denn wir die meisten von euch sicher wissen, ist es leichter mit etablierten Webprojekten zu verdienen als ganz neuen. Denn einen Namen muss man auch erst einmal aufbauen.
- Die Besucher, eine alte Website, die mit hohem Aufwand erstellt wurde ist immer noch nichts Wert, wenn sie trotzdem keine Besucher hat.
- Das Ranking, steht die Seite schon gut in Google, denn dann habt ihr natürlich auch weniger SEO Aufwand um Traffic zu generieren.
- Die Einnahmen, zwar sind die Einnahmen nicht das einzige was den Wert einer Website beeinflusst, aber ganz vergessen sollte man sie nicht, wenn man das Ziel hat mit einer Website Geld zu verdienen.
- Die Potentiale, das hört sich eventuell komisch an, aber wenn ihr der Website anseht, dass ihr z.B. mit geringem Aufwand die Einnahmen verdoppelt oder stark verbessern könnt, dann ist das für euch natürlich auch ein Mehrwert, den man einrechnen kann.
- Das Zubehör, also was was ihr mit der Website bekommt, z.B. einen Kundenstamm, Stammleser oder eventuell auch irgendwelche Werbeartikel beeinflussen natürlich den Preis, sofern sie vorhanden sind.
Neben diesen 7 Punkten kann es natürlich immer noch Dinge geben, die dazu führen, dass ihr bereit seid, mehr für eine Website auszugeben. Ein sehr einleuchtendes Beispiel wäre die Konkurrenz, denn wenn ihr eine Site unbedingt haben wollt, seid ihr eventuell auch bereit mehr als den eigentlichen Wert zu bezahlen.
Ich hoffe ich konnte euch mit diesem Artikel zumindest erst einmal einen Überblick über Variablen geben, die den Kaufpreis nach oben oder nach unten drücken können und auch wenn ich keine Formel präsentiert habe, sollte es euch so hoffe ich leichter fallen Preise zu kalkulieren.
Für den Verkäufer spielen natürlich noch andere Dinge mit rein, denn man will ja nach Möglichkeit über Wert verkaufen. Hier sei den Verkäufern als kleiner Tipp gesagt, Konkurrenz belebt das Geschäft, wie ihr oben schon lesen konntet.
Falls ihr die anderen Teile dieser Serie noch nicht gelesen habe, oder noch einmal etwas nachschlagen wollt, findet ihr hier noch einmal die einzelnen Artikel:
1. Wieso kann man Websites kaufen? 2. Wer kauft Websites? 3. Websites kaufen, aber wo? 4. Worauf achten beim Website Kauf 5. Der richtige Preis für eine Website
Sensei

Gepostet am: 31. 7. 2010

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DENICdirekt Domaintransit

Kategorie: Webentwicklung

Die meisten von euch werden wissen, dass die DENIC eG als Registrierstelle alle .de Domains verwaltet. Als Endnutzer hat man eigentlich nur sehr selten direkt mit DENIC zu tun, da eigentlich alles über den Registrar läuft, der bei der DENIC Mitglied ist und die Domains für Endkunden anbietet.
Aber am Ende eines jeden Domainlebenszyklus wird man als Besitzer einer .de Domain aber auf jeden Fall mit DENIC in Kontakt kommen. Denn sobald die Domain bei einem Registrar nicht mehr Verlängert wird, geben die meisten Anbieter die Domain an DENIC „zurück“ da sie nun ja nicht mehr für die Verwaltung der Domain zuständig sind.
Dieser Zustand nennt sich Transit und wie der Titel des Artikels vermuten lässt soll es genau um diesen Zustand gehen. Denn in den meisten Fällen kommt es ja nicht so oft vor das man eine Domain löschen will, aber wenn es soweit ist, sollte man wissen was auf einen zukommt.
Denn sobald die Domain von dem Registrar in den Transit-Zustand gegeben wird, werdet ihr als letzter Domaininhaber zu einem DENICdirekt Kunden. Solltet ihr euch Fragen wieso, hier ist die Antwort.
Sobald der Registrar die Verantwortung für die Domain abgibt übernimmt DENIC die Verwaltung dieser Domain, da sie ja noch nicht zum löschen freigegeben ist. Aber wieso ist das überhaupt wichtig? Weil die Zahlungsverpflichtung gegenüber DENIC nur solange ruht, solange die Domain von einem DENIC-Mitglied verwaltet wird. Übernimmt DENIC jetzt wieder die Verwaltung, lebt auch die Zahlungspflicht wieder auf.
Aber keine Angst, als letzter Domaininhaber werdet ihr postalisch darüber Informiert, dass DENIC nun die Verwaltung übernimmt. In diesem Schreiben wird euch auch die Chance gegeben, die Domain zum löschen freizugeben. Dazu müsst ihr euch dann nur unter transit.denic.de mit dem Transit Passwort einloggen und könnt dann einfach anklicken, dass die Domain gelöscht werden soll.
Sobald ihr das habt, erhaltet ihr per Email eine Bestätigung das die Domain zum löschen freigegeben wurde und ihr eure Verpflichtung los seid. Falls ihr aber vergesst die Domain zu löschen, dann erhaltet ihr als nächstes eine Rechnung von DENIC, da die Domain dann für ein Jahr von DENIC verwaltet wird, was in Höhe von 58€ zu buche schlägt.
Gehen wir davon aus, dass ihr die Domain trotzdem nicht benötigt dann würde ich euch empfehlen einfach direkt auf DENIC zuzugehen. Denn soweit ich das erfahren durfte, habe bis jetzt eine Frist verschlafen, weil mir der erste Brief fehlte, hat DENIC eigentlich kein Problem mit kulanten Regelungen.
Wie überall solltet ihr aber auch sehen, dass ihr sobald ihr die Rechnung erhaltet möglichst schnell reagiert, denn wenn die Domain erst einmal ein oder zwei Monate verwaltet wurde sind ja wirklich Kosten entstanden die ihr dann wahrscheinlich auch übernehmen müsst.
Ich hoffe dass ich euch durch diesen Artikel zum einen darauf vorbereiten konnte, dass .de Domains nicht immer einfach gelöscht werden und auf der anderen Seite alles doch nicht so schlimm ist, wie es auf den ersten Blick aussehen mag.
Sensei

Gepostet am: 24. 7. 2010

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Wie Paypal-Zahlungsabläufe testen

Kategorie: Webentwicklung

Im Moment schaffe ich es ja leider nicht so wirklich oft einen Artikel zu schreiben, aber heute hatte ich mal wieder Zeit und sogar auch eine Idee. Denn ich habe mich daran erinnert, wie ich vor einem Jahr versucht habe zu testen ob das bezahlen per Paypal auf einem von mit aufgesetzten Shop funktioniert.
Für alle die es noch nicht selber Probiert haben, wenn man versucht es selbst zu testen, wird man darauf hingewiesen, dass man sich bitte mit einem anderen Konto anmelden müsste, weil ja das eigene Konto das ist auf welches eingezahlt werden soll.
Also bleibt wenn man es einfach haben will einfach nur die Möglichkeit ein Produkt zu erstellen und jemanden zu bitten es zu kaufen um zusehen ob das Geld auch ankommt. Aber wie ihr euch eventuell gedacht habt ist das natürlich nicht ganz koscher und es gibt eine wesentlich elegantere Möglichkeit.
Wie das geht? Ihr kennt das ja eventuell von SAP aus großen Unternehmen, wo es ein gespiegeltes System gibt, auf dem man neue Features testen kann. Das gibt es natürlich auch bei Paypal und es nennt sich Sandbox. Mit der Paypal Sandbox könnt ihr dann ganz einfach alles ausprobieren, was ihr wollt und so sicher gehen, dass vor dem Launch auch alles so funktioniert wie es muss.
Dazu müsst ihr nur einen Developer Account beantragen und dann kann es los geh‘n. Ich muss allerdings sagen ich habe auch noch nicht so viel mit der Sandbox experimentiert aber wenn ihr noch Fragen haben solltet, werde ich natürlich versuchen euch zu helfen.
Sensei

Gepostet am: 13. 7. 2010

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Worauf achten beim Website Kauf?

Kategorie: Webentwicklung

Mit diesem Artikel kommt eine weiter Teil zur der eigentlich kurzen „Websites kaufen/verkaufen“ Serie hinzu. Wie in den vorhergegangenen Artikel angekündigt wird es in diesem Teil erst einmal darum gehen, worauf ihr bei dem Kauf von Websites achten solltet, bevor der darauf folgende Artikel euch einen Maßstab an die Hand geben soll um den Wert von Websites zu beurteilen.
Aber in diesem Artikel soll es ja darum gehen, worauf ihr beim Kauf einer Website achten solltet. Wie auch schon in den bisherigen Artikeln werde ich es thematisch in Blöcke aufteilen.
In diesem Fall passt es recht gut, zwischen Dingen auf die ihr beim Verkäufer achten sollten und denen die das Webprojekt direkt betreffen zu unterscheiden.
Der Verkäufer:
Generell solltet ihr euch darüber Gedanken machen über welche Art von Marktplatz ihr die Website kauft und wie ihr über diesen abgesichert seid. Seht euch dazu am besten den letzten Artikel in dieser Serie an, in dem ich detailliert auf die einzelnen Möglichkeiten eingegangen bin.
Wenn ihr euch direkt den Verkäufer anseht, würde ich wie folgt vorgehen.
- Adressdaten erfragen und ggf. mit dem Impressum und den Whois Daten der Domain abgleichen. - Verkäuferhistorie betrachten, so könnt ihr besser einschätzen ob der Verkäufer ehrlich ist. Zahlungsart bedenken, sollt ihr Vorkasse zahlen, per Bank oder per Paypal, erhaltet ihr schon Zugriff auf die Daten / Website? - Versucht der Verkäufer euch zum Sofortkauf zu überreden?
Je nachdem wie ihr die oben genannten Punkte bewertet könnt ihr euch einen Eindruck verschaffen und habt hoffentlich eine bessere Grundlage um entscheiden zu können, ob ihr dem Verkäufer traut und die Website noch kaufen wollt.
Die Website:
Was die Website angeht, müssen Fehler in der Darstellung nicht unbedingt mutwillig verborgen worden sein, sonder es passiert auch, dass die Verkäufer sie gar nicht als solche wahrnehmen. Bevor ihr euch für den Kauf entscheidet solltet ihr also am besten einige Zeit auf der Website verbringen um die Fehler zu finden.
Hier mal einige Beispiele für Punkte auf die ich bei einem Kauf achten würde:
- Domainalter: Vor allem um die Alternsangabe des Verkäufers überprüfen zu können - Wayback Machine: Zum einen um das Alter zu validieren, aber auch um Bad Neighborhood zu vermeiden - Impressum: Hat die Website überhaupt ein Impressum, wenn nicht, wie seriös ist der Betreiber dann überhaupt - Backlinks: Incomming sowie Outgoing, also handelt es sich um eine Linkfarm oder hat die Seite nur 50 Backlinks. - Indexierte Seiten: Wie viele Seiten der Website sind überhaupt bei Google indexiert, hier erkennt man auch teilweise dran, wie effektiv die Seite bisher betrieben wurde, oder ob Besucherzahlen stimmen. 2000 Besucher bei 25 Seiten im Index und 50 Links ist eher unwahrscheinlich - Korrekte Statistiken: Können die Angaben die der Verkäufer macht mit euren Beobachtungen übereinstimmen oder gibt es Abweichungen - Validität: Fallen euch grobe Fehler im Code auf die zu Problemen führen könnten - Reg-Verlauf: Handelt es sich um eine Community wie hat sie die Zahl der Registrierten Nutzer verändert, ist hier nachgeholfen worden (Sprunghafter Anstieg) - User Aktivität: Auch für Community-Projekte wie viele der Gesamten User sind überhaupt noch in der Community aktiv. - Monetarisierung: Wie wurde die Website Monetarisiert und wie viel Potential bietet die Strategie noch
Ich bin mir Bewusst, dass es sicher noch weitere Punkte gibt, auf die man achten sollte und solltet ihr noch einen solchen Punkt finden, schreibt einfach einen Kommentar und ich ergänze dann noch mal.
Im ersten Schritt ging es mir vor allem darum aufzuzeigen wie vielfältig die Punkte sind, die man beim Kauf einer Seite im Auge haben sollte. Insofern hoffe ich, dass mir das geglückt ist und ihr so Fehlkäufe reduzieren könnt.
Vor einem Kauf solltet ihr euch aber vorher immer selbst Fragen, was ihr mit dem Kauf erreichen wollt und ob ihr überhaupt die Zeit habt und ein solches Projekt dauerhaft betreiben zu können.
Viel Spaß und Erfolg beim Websitekauf.
Zum Schluss wie in jedem Artikel die Übersicht über alle Teile der Serie verbunden mit der bitte um Feedback und Ideen für weitere Artikel.
1. Wieso kann man Websites kaufen? 2. Wer kauft Websites? 3. Websites kaufen, aber wo? 4. Worauf achten beim Website Kauf 5. Der richtige Preis für eine Website
Sensei

Gepostet am: 1. 7. 2010

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