Zehn Artikel in der Kategorie „Bloging

Wie den richtigen Jobtitel wählen?

Kategorie: Bloging

Sobald man beginnt für sein Geschäft Visitenkarten zu drucken oder auch nur eine Signatur für Emails an Kunden und Anbieter zu entwerfen, muss man sich für einen Jobtitel entscheiden. Wie aber wählt man den richtigen Titel, ohne zu erheblich zu wirken oder aber auch sich selber zu klein zu machen?
Genau diese Frage stelle ich mir eigentlich selber schon recht lange, vor allem wenn man dann noch das Bedürfnis hat aufgrund der Kundenstruktur sowohl eine Deutsche, wie auch Englische Bezeichnung zu wählen.
Also habe ich mich mal umgesehen, was andere so auf ihren Karten stehen haben und einige Titel zusammen gesammelt zu denen ich mir mal Gedanken gemacht habe. Die Titel habe ich gleich mal in deutsch und englisch mit eingebunden, eventuell habt ihr ja ein ähnliches Problem wie ich.
Direktor / Director:
Ist wohl eher nur für den englischen Raum zu gebrauchen, ist dafür aber relativ ungefährlich, da nichts über die Größe des Geschäfts gesagt wird. Negativ hingegen könnte sein, dass der Eindruck entsteht, man wisse selber nicht wo man mit seinem Geschäft steht und es noch einigen Entwicklungsbedarf gibt.
Eigentümer / Owner:
Eine solide Angabe, mit klarer Aussage zu eurer Position im Unternehmen, weshalb ich selbst aktuell auch den Titel nutze. Der unschöne Teil dabei ist aber, dass die Größe des Geschäfts als eher klein dargestellt wird. Das muss zwar nicht negativ sein, aber leider gibt es immer Vor- und Nachteile.
Präsident/ President
Die Aussage hinter dem Titel ist auch hier wieder eindeutig, ihr seid derjenige, der die Zügel in der Hand hat und die Entscheidungen trifft. Seid ihr allerdings der einzige Angestellte/ Mitarbeiter eurer Firma, dann sendet ihr eine völlig falsche Nachricht und macht euch in gewisser Weise selbst unglaubwürdig.
CEO/CFO
Wer sich selbst als CEO bezeichnet, der will sagt damit aus, dass er an der Spitze einer relativ großen Organisation steht und auch der Chef von weiteren Direktoren ist. Negativ daran ist, dass ihr in diesem Fall den anderen Direktoren Rechenschaft schuldet. Solltet es sich nicht um ein großes Geschäft handeln, dann habt ihr mit diesem Titel genau so auf Sand gebaut wie bei dem vorangegangenen. Nennt sich ein Blogger CEO, dann sagt dies eigentlich nur aus, dass er entweder noch verdammt jung ist, oder sich nicht intensiv mit der Materie beschäftigt hat.
Obermurkel / Grand Poohbah
Eine nicht wirklich ernst gemeinter Vorschlagt, der allerdings positiv beweist, das ihr Humor habt, aber der Bumerang kommt sofort zurück und kann parallel bedeuten, das ihr euer Geschäft nicht sonderlich ernst nehmt.

Am besten ist, wenn jeder für sich selbst entscheidet, aber ich würde dennoch gerne wissen für welchen Titel ihr euch entschieden habt, oder entscheiden würdet, wenn es für euch nötig wäre. Es kann ja auch sein, dass ich die eleganteste Lösung übersehen habe. Ich freue mich auf möglichst viele Kommentare zu diesem Thema.
Sensei

Gepostet am: 5. 11. 2010

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Die 3 elementaren Schnittstellen für einen Blog

Kategorie: Bloging

Der Anfang von einem neuen Projekt ist immer das schwerste, denn selbst wenn man bereits ähnliche Projekte in der selben Nische betreibt ist kein Projekt wie das andere. Wie ihr auf Twitter bei mir schon lesen konntet ist es aktuell bei mir auch wieder so weit, das ich mich mit einem „neuen“ Projekt beschäftige.
Damit mein neues Projekt möglichst schnell auf stabilen Traffic-Füßen steht und auch erfolgreich wird und ein paar Euro in meine Kasse spült, versuche ich alle Schnittstellen zu nutzen um mit meinen Usern zu kommunizieren und sie über neue Artikel oder sonstige Änderungen zu informieren.
Falls ihr auch gerade ein neues Projekt startet, denke ich kann euch dieser Artikel auch in eurem tun bestärken. Wenn bei euch aktuell nichts ansteht, dann schaut einfach wieder dann rein, wenn es so weit ist. Vom Inhalt her vermute ich, dass ihr wenn ihr schon etwas länger dabei seid den Tenor kennen werdet.
Für Einsteiger oder diejenigen unter euch, die nach einer eventuell neuen Perspektive suchen kann ich den Artikel nur empfehlen.
Was für Schnittstellen?
Das Wort Schnittstelle ist denke ich nicht optimal, aber ich habe versucht ein passendes deutsches Wort zu finden und bin, trotz Hilfe von meinen Followern daran gescheitert. Hier jetzt also noch einmal etwas ausführlicher, um was es gehen soll.
Es soll um Punkte gehen, auf denen ihr die Inhalte die zentral auf eurem Blog veröffentlicht werden unter die Leute bringt. Im englischen würde ich von „Distribution Points“ sprechen finde im Deutschen aber wie schon gesagt kein Äquivalent. Aber ihr braucht keine Angst zu haben, denn ich bin mir sicher, das ihr versteht, worum es geht, wenn ich euch dir drei Schnittstellen zu den Usern oder der Masse gezeigt habe.
1. Twitter
Wen wundert es, neue Artikel und Veränderungen lasse ich bei meinem neuen Projekt über Twitterfeed direkt auf einem Twitter-Account veröffentlichen. Auf Netheweb lasse ich nur Kommentare automatisch Twittern und schreibe alles weitere per Hand. Besonders wichtig hier ist aber, das ihr nicht NUR Feeds habt die veröffentlicht werden, denn dann findet ihr mit euren Botschaften keine offenen Ohren sondern nur andere Botschafter/ Spammer.
2. Facebook
Neben Twitter gehört auch eine Facebook Fanpage zu einem professionell geführten Projekt. Wie man bei dem erstellen einer Fanpage vorgeht werde ich hier allerdings nicht explizit erklären, da hierzu ja bereits die Facebook Serie existiert. Hier ist aber auch wichtig, dass ihr darauf achtet einen Mehrwert zu bieten, denn sonst bekommt ihr keine Fans / Likes für die Fanpage und könnt somit auch keinen Verteileffekt erreichen. Der Vorteil an Facebook ist, dass ihr wesentlich mehr Leute erreichen könnt als über Twitter und ihr vor allem nicht nur „webaffine“ Leser ansprechen könnt. Die Webaffinität bei Twitterusern hab ich jetzt einfach mal unterstellt.
3. Newsletter
Momentan noch auf keinem meiner Blogs zu finden aber dennoch nicht zu vernachlässigen sind natürlich die Email Newsletter. Nachteil von ihnen ist, das man die Leser und potentiellen Subscriber erst einmal auf den eigenen Blog bekommen muss. Außerdem ist es zeitaufwendiger für den Leser ein Email-Abo zu erreichen, als bei Facebook auf „Like“ zu klicken und damit immer auf dem neusten Stand zu sein. Meiner Meinung nach wichtig, damit der Nutzen nicht verpufft, nutzt den Newsletter nicht um eure Leser mit Werbung zu spammen.
Neben diesen drei Schnittstellen gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten die Inhalte eines Blogs oder einer Website im Netz zu verbreiten aber meine bisherige Erfahrung zeigt eigentlich das man vor allem mit den ersten beiden relativ viel Traffic zusammen bekommt. Verglichen mit dem organischen Traffic von Big G wird er wohl allerdings immer noch gering wirken. Aber gerade am Anfang steht man vom Ranking ja in den meisten Fällen noch nicht so weit vorne.
Hoffe ich konnte euch etwas „helfen“ und würde mich über Feedback und vor allem Erfahrungen freuen.
Sensei

Gepostet am: 16. 10. 2010

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4 wichtige Gründe warum ihr die investierte Zeit bei Projekten tracken solltet

Kategorie: Bloging, geld verdienen

Bildquelle: sxc.hu

Wer von euch auch hauptberuflich im Bereich des Freelancing unterwegs ist hat wahrscheinlich seit Jahren keine Stempeluhr zu Gesicht bekommen und diejenigen unter euch, die wie ich das Ganze nur als Nebenjob betreiben werde nie auf die Idee kommen vor ihrem Büro eine Stempeluhr aufzubauen.
Nichts desto trotz, will ich euch in diesem Artikel 4 gute Gründe nennen warum ihr dies trotzdem in gewisser Weise tun solltet. Es gibt ja inzwischen auch gute Tools, die man dafür verwenden kann, so das man keine Stechuhr mehr braucht.
Ist das nicht stempeln, das einzige was euch von Nicht-Freelancern unterscheidet? Natürlich nicht, denn der Kunde entscheidet sich wahrscheinlich aufgrund eurer Ideen und eurer Kreativität und Referenzen für euch und nicht weil er eure Zeit braucht.
Denn Zeit kann man ja eigentlich überall kaufen, jetzt outsourcing-technisch betrachtet. Deshalb werden Preise eigentlich auch nie auf Stundenbasis gemacht sondern für ein komplettes Projekt oder einzelne Projektteile. Wenn man als Freelancer mit der Zeit zu tun hat, dann nicht weil man sich Gedanken macht wie viel Zeit man investiert hat, sondern weil man die Deadline halten muss.
Ich selber tracke nicht immer die Zeit versuche von Zeit zu Zeit aber drauf zu achten, wie lange ich für bestimmte Aufträge oder Dinge für meine eigenen Projekte benötige und das aus den folgenden Gründen:
1. Einfachere Preiskalkulation.
Vor allem wer von seiner Arbeit leben muss, sollte auch die benötigte Zeit im Auge behalten, denn nur wenn man weiß, wie lange man im Durchschnitt für eine Aufgabe braucht, kann man die Preise so kalkulieren das man am Ende des Monats zufrieden sein kann und nicht hungern muss.
2. Besseres Zeitmangagement.
Abhängig davon an wie vielen Projekten ihr gleichzeitig arbeitet, ist es auch entscheidend, wie gut ihr es schafft die anstehenden Aufgaben aufzuteilen. Wenn ihr keine Idee habt, wie lange ihr für eine bestimmte Aufgabe braucht, dann schiebt sich alles weitere auch nach hinten und die Deadline wackelt. Mit ordentlich kalkulierten Mittelwerten aus euren Erfahrungswerten könnt ihr hier zumindest etwas gegensteuern und damit am Ende auch stressige „Überstunden“ sparen.
3. Input/ Output Kontrolle.
Hier geht es darum, das ihr am Ende jeder Woche oder eines jeden Monats wisst, wie viel eurer Zeit ihr eigentlich wirklich für Projekte aufgewendet habt. Also in der ihr wirklich effektiv gearbeitet habt. Meistens startet man ja mit einem Schätzwert von um die 80-90% aber wenn ich bei mir tracke lande ich mit effektiver Arbeitszeit nur bei um die 60-65% der gesamten Zeit.
4. Eine höhere Disziplin.
Wenn man einfach so vor sich hin arbeitet, ist es ja relativ entspannt und man gönnt sich auch die eine oder andere Pause. Weiß man aber das die Zeit gezählt wird, wenn auch nur für die eigenen Bücher, dann versucht man doch produktiver zu arbeiten und die Zeit sinnvoll zu nutzen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Wenn die Uhr läuft, wird Twitter igoriert, Facebook ist offline und es läuft auch kein TV wie sonst oftmals. Dadurch wird man natürlich alleine schon wesentlich produktiver.
Ich hätte mich gefreut, wenn ich euch gleich ein gutes Time-Tracking Tool hätte empfehlen können habe da aber noch nicht so viel Erfahrung mit. Das letzte was ich genutzt habe und mit dem ich auch die oben dargestellten Erfahrungen gesammelt habe war ein internes von Odesk, mit dem man so nicht wirklich gut arbeiten kann.
Im US Bereich habe ich gehört, das viele mit TraxTime oder On The Job arbeiten habe beide aber noch nicht getestet. Eventuell kennt ja einer von euch schon ein gutes Tools das zum Zeiten tracken genutzt werden kann. Zur Not tut es ja auch erst einmal die Stoppuhr am iPhone und ein Blatt zum notieren der Zeiten, wobei man digital weniger mauscheln kann.
Sensei

Gepostet am: 12. 10. 2010

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Blogger sind die besseren Texter

Kategorie: Bloging

Bildquelle: sxc.hu

Ich habe mich mal wieder einem spannenden Thema gewidmet und verglichen aus welcher Feder die besseren Texte kommen. Schreiben professionelle Texter besser und schneller oder doch wir Blogger?
Um das Ergebnis vorweg zu nehmen, Blogger schreiben besser, vor allem die guten (irgendwie klar). Aber wie bin ich zu diesem Ergebnis gekommen? Ich habe mir mal einige statische Seiten angesehen die ich so kenne und dann auch einige Blogs und dann versucht festzustellen wo die Texte besser geschrieben sind.
Falls ihr mir nicht glaubt, oder mein Ergebnis überprüfen wollt, könnt ihr also auch einfach mal einen kleinen Selbstversuch starten, wahrscheinlich kommt ihr zu einem ähnlichen Ergebnis.
Bei den Texten habe ich vor allem darauf geachtet, welche Texte einen packen, so das man sie unbedingt zu Ende lesen will. Hinzu kommt der Schreibstil also ob sie freundlich geschrieben sind und vor allem wie mit dem Leser umgegangen wird. Schreib ein Oberlehrer oder kommt man sich vor als ob man mit dem Verfasser auf einer Ebene steht?
Die besseren Texten findet man garantiert auf Blogs! Eigentlich ist das doch komisch denn als professioneller Texter muss man von seinen Texten leben und als Blogger macht man es meistens aus Spaß. Hinzu kommt aber noch, das Texter in den meisten Fällen auch mehr Erfahrung besitzen, höher qualifiziert sind. Blogger hingegen machen beruflich meist etwas völlig anderes und sind in diesen Bereichen eher wenig Ausgebildet.
Wieso aber gelingt es dann vielen Bloggern, ja es sind nicht alle aber man muss ja mal etwas provozieren, besser zu schreiben als es viele Textern tun und können. Eine berechtigte Frage auf die ich auch gestoßen bin und die ich in 5 Punkten beantworten möchte.
1. Blogger wissen worüber sie schreiben
Als professioneller Texter ist man gezwungen jeden Tag über andere Themen zu schreiben, vor allem wenn es Freiberufler sind, denn das Geld zum Leben muss natürlich verdient werden. Wenn ein Texter also über fast alles schreibt, dann sind auch sicher viele Themen dabei die ihn nicht interessieren und genau deshalb wissen sie wenig darüber. Klar kann man als Copywriter dann den Kunden fragen, aber wenn er die Zeit hätte um einen einzuarbeiten könnte er den Artikel gleich selber schreiben.
Bei uns als Blogger ist das anders, wir schreiben über das was uns in den Sinn kommt und woran wir Spaß haben. Es interessiert uns also, wir sind eigentlich immer im Thema und brauche keine lange Vorbereitung. Können dafür aber nur ein kleines Themenspektrum abdecken.
Daraus folgt aber, das man als Blogger leichter informative und zugleich hilfreiche aber auch angenehm zu lesende Artikel schreiben kann.
2. Blogger kennen ihre Leser
Als Texter kennt man die Seiten des Kunden nicht und weiß folglich also auch nur aus den Angaben des Kunden wer die Artikel am Ende lesen kann. Man weiß daher aber immer noch nicht ob diese Artikel dann auch wirklich von den entsprechenden Leuten gelesen werden und es fehlt die Rückmeldung wenn ein Artikel mal nicht dem Anspruch der Leser entspricht. Kunden kennen meistens ihre Produkte wesentlich besser als ihre Leser, denn meistens fehlt komplett der Kontakt zu ihnen.
Ganz anders auf Blogs, da gibt es Kommentare wo jeder seinen Senf dazugeben kann, hinzu kommen Twitter und Facebook wo noch einmal jeder die Chance hat seine Meinung zu einem Artikel kundzutun. Versteht der Blogger etwas von seinem „Handwerk“ dann wird er diese Kommentare nicht nur lesen, sondern sie auch beantworten sondern auch für sein weiteres Handeln berücksichtigen. Es gibt also einen ständigen Dialog zwischen Lesern und Bloggern so dass die Qualität der Artikel immer verbessert werden kann und immer mehr zu dem wird, was die Leser erwarten.
Blogger wissen also nicht nur was sie sagen wollen, sondern auch wie sie es sagen müssen, damit es bei ihren Lesern ankommt.
3. Blogger schreiben nicht für Kunden
Als Texter ist man gezwungen für einen Kunden zu schreiben und Kunden sind wie Türsteher. Selbst wenn man den besten Artikel geschrieben hat und er die Zielgruppe perfekt ansprechen würde, gefällt er dem Kunden nicht, wird er nicht veröffentlicht. Texter müssen also das schreiben was der Kunde lesen will und können dabei nur sekundär auf die „Wünsche“ der Zielgruppe Rücksicht nehmen, denn sie sind ja darauf angewiesen, das der Artikel dem Kunden gefällt, damit sie bezahlt werden. Wie schon in Punkt 2 angerissen, wissen die meisten Kunden wenig über ihre eigenen Leser. Sie kennen ihr Produkt und sie wollen das in dem Artikel deutlich wird, warum dies oder jenes an ihm so cool ist, auch wenn die Leser nicht mal für das Produkt aufstehen würden, wenn sie es umsonst bekommen würden. Außerdem sind viele von ihnen Rechtschreib-Paragraphenreiter, man beginnt keinen Satz mit „weshalb“ oder „und“ das hat mir mein Lehrer schon damals in der 4ten Klasse beigebracht.
Für Blogger sieht die Situation wesentlich entspannter aus, wie man auch an meinen Artikeln erkennen kann. Ich schreibe so wie ich Lust habe, den der einzige dem die Artikel neben meinen Lesern noch gefallen müssen bin ich selbst. Da ist es mir doch auch egal ob ich eine komplett 100-prozentige Grammatik habe. Wenn ich für eine Aussage ein „und“ am Anfang des Satzes brauche dann nehme ich es PUNKT. Ist ja mein Blog, da kann ich machen was ich will. (Siehe Content is NOT King)
4. Blogger schreiben nicht für ihre Lehrer
Einen Teufel der bei den meisten Textern auf der Schulter sitzt, nämlich den Kunden, habe ich euch ja schon „vorgestellt“ aber es gibt noch einen anderen, nämlich den auch schon fast angesprochenen Lehrer. In der Schule hat man gelernt das vor allem komplexe Sätze von einem hohen Sprachverständnis zeugen und da Texter sich auch gerne mal als Künstler sehen die so ein Sprachverständnis natürlich besitzen, kommen oft mords komplizierte Sätze bei heraus, die dann keine Sau mehr versteht. In der Schule würde man sagen „Ziel der Aufgabe verfehlt“, denn wenn der Leser dem Autor nicht mehr folgen kann, ist der Artikel überflüssig.
Auf der anderen Seite stehen wieder die Blogger, wie auch schon erwähnt, schreiben die meisten, mich eingenommen, so wie ihnen die Schnauze gewachsen ist und so wie man normaler Weise spricht. Der große Vorteil ist dabei auch wenn es um komplexere Themen geht hat der Leser keine Probleme ihnen zu folgen, denn er kennt ja die Sprache die sie benutzen. Bei mir ist es das gebe ich zu teilweise etwas schwerer, weil ich sehr oft vergesse einen Punkt zu machen, dafür aber die Sätze irgendwie in einander verschachtelt.
5. Blogger schreiben „best practices“
Ok, ich gebe zu die Überschrift ist irgendwie doof. Mir ist aber dummer Weise nichts eleganteres eingefallen um den Ausdruck „best practices“ in das deutsche zu überführen. Worum es geht ist, das selbst wenn viele Texter wissen wie es richtig ginge nicht danach Arbeiten. Zum einen wegen der Abhängigkeit von ihren Kunden, die sie mit Vorgaben bombadieren zum anderen aber auch, weil sie in ihrem Streben einfach vom „rechten“ Weg abgekommen sind und es ihnen völlig egal ist, solange sie bezahlt werden.
Bei Bloggern behaupte ich einfach mal 90% aller Blogger folgen dem was funktioniert also „best practices“ ist. Entweder haben sie es mit der Zeit gelernt, von anderen Übernommen oder sie haben einfach einen Sechsten Sinn. ABER sie versuchen sich daran zu halten, denn so kommen natürlich auch mehr Leser.
Sind Texter jetzt totale Versager?
NEIN, sicher nicht und dieser Artikel soll das Handwerk der Texter oder ihre Arbeit in keiner Weise schmälern. Es ist aber leider Gottes oft so, das viele Texter nicht die Qualität in ihren Artikel unterbringen könne, wie sie gerne möchten. Das liegt aber nicht an ihnen selbst, sondern daran, dass sie unter Ganz anderen Bedingungen und vorgaben Arbeiten.
Für einen Texter ist es natürlich effektiver so zu schreiben das es dem Kunden sicher gefällt, denn so muss der Artikel nicht überarbeitet werden. Eventuell hilft ja dieser Artikel auch dem Einen oder Anderen Texter mal wieder darauf zu achten, ob es eventuell doch Möglichkeiten gibt mehr auf den Leser einzugehen.
Was heißt das jetzt für uns Blogger?
Wenn jetzt jemand wegen diesem Artikel los zieht mit der Nase in den Wolken, dann hat er nicht verstanden worum es hier geht. Für einen Blogger heißt das, weitermachen wie bisher, zumindest wenn ihr die Freiräume die ihr habt, dadurch das ihr frei entscheiden könnt wie und über was ihr schreibt auch sinnvoll nutzt. Bietet euren Lesern etwas mit dem sie etwas anfangen können und lasst eurem Blog nicht zu einer Sammlung von Artikeln verkommen, mit denen man statische Seiten bestücken könnte.
So das war es, muss ich mich jetzt ducken oder weglaufen? Nö, ist ja mein Blog :D , nichts desto trotz würde ich mich freuen wenn ihr eure Meinung als Kommentar hinterlasst. Auch oder gerade wenn ihr mir nicht zustimmt.
Sensei

Gepostet am: 9. 10. 2010

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Ein Code of Conduct für Blogger

Kategorie: Bloging

In jeder etwas größeren Firma gibt es einen Code of Conduct oder etwas äquivalentes, das regelt wie sich die Mitarbeiter im täglichen Geschäftsleben verhalten sollen um der Firma keinen Schaden hinzu zufügen.
Die Frage die ich mir für diesen Artikel gestellt habe ist, ob wir so etwas auch für Blogger brauchen können und ob es funktionieren würde.
Ich für meinen Teil denke das es funktionieren könnte, weil der Code nicht nur Verhaltensregeln setzt, sondern einem auch hilft erfolgreich zu sein. Wer also erfolgreich sein will sollte sich auch an den Code halten um Steine aus dem Weg nach oben aus dem Weg zu räumen.
Inhaltlich wird in dem Code ziemlich genau das drin stehen, was auch bei eigentlich fast allen anderen geschäftlich formulierten Codes drin steht, hier mal kurz zusammen gefasst.
1. Seid freundlich 2. Seid dankbar 3. Helft anderen 4. Seid ehrlich 5. Seid transparent 6. Handelt FÜR den Kunden 7. Verlangt nicht nach Anerkennung oder Lob 8. Haltet euch an Gesetze und Regeln
Eigentlich ist es ja auch gar nicht so schwer sich an diese Regeln zu halten oder?
Zum Abschluss noch mal meine Kommentare zu den einzelnen Punkten.
Seid freundlich. Jeder mag es lieber wenn die Leute freundlich und nett zu einem sind, haltet euch also an das alte Sprichwort „So wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.“. Wenn ihr selbst freundlich gegenüber anderen Personen seid, dann könnt ihr in den meistens Fällen davon ausgehen, das sie auch freundlich zu euch sind.
Seid dankbar. Nehmt es nicht für selbstverständlich, dass ihr Leser auf eurem Blog habt. Sie entscheiden immer noch alleine ob sie euren Blog weiterhin lesen wollen oder eben auch nicht. Seid ihnen dankbar wenn sie sich für euch entscheiden.
Helft anderen. Jeder braucht irgendwann mal Hilfe und hier gilt auch, je mehr ihr anderen helft, je mehr werden sie euch auch helfen. Wenn ihr jemandem helft ein Problem zu lösen wird er sich sicher irgendwann revanchieren.
Seid ehrlich und seid ihr selbst. Macht nur das woran ihr wirklich glaubt, auch was Werbung auf euren Seiten angeht. Schreibt auch nicht einfach IRGENDWAS um einen Artikel zu haben, wenn ihr nicht sicher seid, dass es die Wahrheit ist.
Seid transparent.Ihr fragt euch wie man als Blogger transparent sein kann? Indem ihr wenn ihr von anderen Artikel inspiriert wurdet eure Quellen nennt. Denn wie Tanja richtig in den Kommentaren geschrieben hat arbeiten wir nicht gegen, sondern miteinander und da helfen Links nur weiter. Es wird euch schon keiner den Kopf abreißen, wenn ihr einen ähnlichen Artikel schreibt. Solange ihr nicht 1 zu 1 kopiert und neue Aspekte mit einbringt seid ihr immer auf der Seite des Lichts. Danke auch an dieser Stelle nochmal an Tanja für den Hinweis auf diesen Punkt.
Handelt FÜR den Kunden. Verkauft dem Kunden nur das was er wirklich braucht und stellt euch auf seine Bedürfnisse ein. Ein zufriedener Kunde kommt wieder und bringt eventuell 4 neue Kunden mit. Ein unzufriedener Kunde kostet euch mindestens 100 potentielle Kunden.
Verlangt nicht nach Anerkennung oder Lob. Das bloggen ist gerade n Deutschland ein harter Job, es gibt öfter mal undankbare Kommentare. Nehmt euch so etwas nicht zu Herzen genau so, wie nicht jeder verlorene Subscriber ein Drama ist. Schreibt weil ihr Lust dazu habt und nicht weil die Anerkennung haben wollt. Die kommt im Laufe der Zeit von alleine wenn ihr Qualität bringt.
Haltet euch an Gesetze und Regeln. Ich glaube ich muss ich nicht wirklich was zu sagen oder?
Stimmt ihr mit dem Code überein?
Ja? Dann sorgt doch dafür das ihn mehr Leute kennen indem ihr drüber Twittert, ihn bei Facebook postet oder selber noch einmal darüber bloggt.
Wichtiger aber, handelt selbst danach!
Edit: Wer den CoC auf seiner Seite verlinken möchte findet ihn hier auf einer extra Seite: “Der Blogger Code of Conduct”
Sensei

Gepostet am: 2. 10. 2010

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WordPress: Login-Seite anpassen

Kategorie: Bloging

Ich habe heute nicht ganz so viel Zeit gehabt einen neuen kompletten Artikel zu schreiben, aber dafür habe ich was tolles gefunden, das ich euch nicht vorenthalten will.
Denn ich hab auf bueltge.de ein beziehungsweise zwei tolle Tutorials gefunden, mit denen ihr eure Login-Seite anpassen könnt.
Mit meiner eigenen Login-Seite bin ich leider noch nicht fertig geworden ich werde hier aber einen Screenshot ergänzen, sobald es soweit ist. Konkret geht es um die Artikel WordPress Login-Seite anpassen in dem erklärt wird, welche Funktionen ihr ergänzen müsst, damit der Link auf die WordPress Seite verschwindet und wie ihr es schafft, dass bei einem Hover über das Logo euer Seitentitel gezeigt wird und nicht das typische „powered by wordpress“. Fast vergessen hätte ich, dass ihr auch den Link hinter dem Logo mit einer Funktion verändern könnt, so dass er nicht mehr auf die WordPress Seite führt, sondern eleganter Weise direkt zurück auf eure Startseite.
Es sähe aber ziemlich blöd als, wenn ihr das WordPress Logo über dem Login behalten würdet und den Hintergrund will man ja auch an das restliche Design anpassen können. Dafür solltet ihr euch dann den Artikel Logindesign anpassen ansehen.
Denn dort erklärt Frank, wir ihre eine weitere Funktion in die function.php einbauen könnt, die euch die Möglichkeit gibt das komplette CSS-Design der Login-Seite zu verändern. So könnt ihr eigentlich fast alles an eure Bedürfnisse anpassen.
Ich wünsche euch mit den Tipps viel Spaß und würde mich freuen wenn es euch genau so weiter hilft wie mir. Denn auch wenn ich vorher nicht die Idee hatte, die Login Seite zu verändern, sieht sie doch besser aus, wenn sie zum restlichen Design des Blogs passt.
Tante Edith: Ich habe ja versprochen gehabt das ich noch mein fertiges Design nach liefere und nachdem es nun auch endlich fertig ist, will ich das natürlich auch gerne tun. Also könnt ihr jetzt hier das neue Backendlogindesign von Netheweb bewundern:

Sensei

Gepostet am: 22. 9. 2010

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9 sichere Wege damit euer Gastartikel NICHT veröffentlicht wird

Kategorie: Bloging

Je bekannter ein Blog ist, desto schwerer ist es auch dort einen Gastartikel veröffentlichen zu dürfen um seine Leserschaft zu erweitern. In diesem Artikel habe ich mich mal hingesetzt und neun Gründe niedergeschrieben, die sicher dazu führen, dass euer Artikel nicht veröffentlicht wird.
1. Ignoriert die Richtlinien
Die meisten Blog haben Richtlinien was das veröffentlichen von Gastartikeln angeht. Aber das ist ja Schwachsinn, einfach ignorieren und bloß nicht dran halten. Was bildet sich der Blogbesitzer eigentlich ein euch Vorschriften zu machen. Nein, natürlich solltet ihr erst die Richtlinen lesen bevor ihr einen Gastartikel versendet.
2. Schreibt über ein nicht Blog relevantes Thema
Ihr seid der Autor, also habt ihr auch die freie Wahl über was ihr schreibt, was stört es da das der Blog irgendso ein komisches Thema hat, das schränkt doch eh nur ein. Also einfach Word auf und los geht es, schließlich kann euch der Blogger dankbar sein das ihr so kreativ seid. Auf einem Webmaster Blog wird sicher kein Artikel über euer Lieblingsrezept veröffentlicht.
3. Seht euch den Blog nicht an
Der Blogger hat um einen Gastartikel gebeten also bekommt er einen. Das Schreiben dauert natürlich seine Zeit, also bloß keine Zeit damit verschwenden andere Artikel auf dem Blog zu lesen um Format und Schreibstil anzupassen, wäre ja doof wenn der Artikel wirklich veröffentlicht wird.
4. Fügt Affiliate Links ein
Geil oder, ein Blog mit viel Traffic einfach einen Artikel über ein Produkt nen paar Affiliate Links rein packen und Geld verdienen, klappt ja schließlich bei dem Besitzer des Blogs auch. Also immer rein damit, denn Geld stinkt nicht, auch wenn der Artikel nie das „Licht des Blogs“ erblickt.
5. 93 Links auf euren Blog
Ein Gastartikel ist eh nur Mittel zum Zweck, ist doch jedem klar, dass er nur dazu dient um die dummen Besucher von diesem komischen Blog auf euren zu lenken. Damit auch wirklich der letzte bei euch ankommt müssen natürlich viele Links rein. Klar, aber mehr als 3 Links und der Artikel wird nicht veröffentlicht.
6. Bloß nicht auf dem Blog blicken lassen
Wozu sollte man die Zeit investieren und auf dem Blog wo man doch eh schon in seiner Güte einen Gastartikel veröffentlichen wird auch noch Kommentare schreiben. Das Leserproletariat weiß eure Weisheit doch eh nicht zu würdigen und den Traffic heimst auch ein anderer ein. Einfach den Blogger auf gut dünken anschreiben, der braucht euch nicht zu kennen.
7. Keine Links auf andere Artikel setzen
Auf dem Blog gibt es aus Prinzip keinen Artikel der wichtiger ist, als der den ihr gerade verfasst habt. Spart euch also die Arbeit zu überlegen ob eventuell vorher schon einmal ein für euren Artikel relevanter auf dem Blog veröffentlicht wurde. Kann ja gar nicht sein, da ihr als einziger über das Theme bescheid wisst.
8. Viele Rechtschreibfehler
Wie liest man es schon in vielen Signaturen? Rechtschreibfehler sind der Weg der Tastatur ihre Kreativität aus zu leben. Hinzu kommt, dass ja jeder den Fehler den er findet behalten darf und da ist man doch gerne Großzügig oder? Wer also seinen Artikel Korrektur liest ist ein Warmduscher und verdient es nicht ernst genommen zu werden.
9. Schamlose Selbstdarstellung
Wir haben ja unter Punkt 5 gelernt wie wichtig euer Blog ist und genau so wichtig seid natürlich auch ihr als Person. Es ist schließlich für das Wohl der Menschheit unerlässlich, dass sie erfährt, was für ein Experte ihr auf eurem Gebiet seid. Also promotet am besten alles was sich von euch promoten lässt, euch selbst, euren Blog, eure Produkte und alles was mit euch entfernt zusammen hängt.
Habt ihr alle diese Punkte verinnerlicht? Dann seid ihr auf dem besten Weg einer der erfolglosesten Gastblogger zu werden. Es ist also eventuell eine gute Idee eher das Gegenteil von dem oben beschriebenen zu tun.
Dann klappt es auch mit dem Gastbloggen, wer Lust hat darf es gerne hier auf dem Blog versuchen ;) .
Sensei

Gepostet am: 11. 9. 2010

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Lecks in Blogs stopfen (schneller als BP)

Kategorie: Bloging

Der Titel mag angesichts der wirklich angespannten Situation im Golf von Mexiko etwas makaber wirken, aber ich konnte es mir einfach nicht verkneifen. Ich habe mir mal wieder vor genommen etwas an meinem Blog zu verbessern und dabei bin ich über die Bounce-Rate dazu gekommen zu überlegen, was dazu führen könnte, das Leser meinen Blog schnell verlassen.
Die Bounce Rate an sich habe ich ja schon in einem eigenen Artikel („Killt die Bounce Rate euren Blog?„) behandelt. In diesem Artikel werde ich die Bounce Rate noch einmal später aufgreifen, da sie einer der wesentlichen messbaren Faktoren ist, mit der man so genannte Lecks in Blogs finden kann.
Wieso kann ein Blog Lecks haben?
Jetzt muss ich doch noch einmal auf das Leck der Bohrplattform zurück kommen, als Beispiel. Denn aus Lecks strömt immer etwas aus, im Golf ist es das Öl, was nicht gut ist für die dortige Natur, aber was strömt bei Blogs aus. Grundsätzlich würde jeder sagen, aus einem Blog kann nichts auslaufen. Das stimmt soweit, aber die Aufmerksamkeit des Lesers kann abgelenkt werden.
Ich als Leser bleibe ja auch nur so lange auf einem Blog wie er für mich interessant ist, sobald er für mich uninteressant wird, lässt auch meine Aufmerksamkeit nach. Bei Blogs strömen um wieder in dem Bild zu reden Einheiten an Aufmerksamkeit aus dem Leck.
Das Ziel für einen jeden Blogger sollte also immer sein, so viele dieser Einheiten wie möglich zu behalten. Hier genau liegt der Hund begraben, um den ich mich in diesem Artikel kümmern will, denn das „WIE“, ist ja das spannendste. Allerdings sei vorne Weg gesagt, das man es nie schaffen wird alle Löcher und Lecks mit einem Korken zu stopfen.
Die Absprungrate
Ich hab ja gesagt, ich schreibe nicht viel über die Bounce Rate und wörtlich betrachtet stimmt das auch. Ich nenne das Kind jetzt einfach beim deutschen Namen, nämlich Absprungrate, da ich euch nicht langweilen will, werde ich mich aber trotzdem so kurz wie möglich halten.
Die Absprungrate sagt aus wie viel des gesamten Traffics euren Blog wieder verlässt. Je nach Nische in der ihr aktiv seid ist es unterschiedlich schwer sie zu optimieren. Am Anfang beruhigend ist wenn man weiß, dass die Absprungrate bei den meisten Blogs, wenn sie noch nicht angefasst wurde bei über 50% liegt. Solltet ihr aber bei über 70+% liegen wird es Zeit mal genauer zu schauen woran das liegt.
Wie kann man jetzt aber die Absprungrate Minimieren?
1. Euer Blog braucht einen klaren Slogan. Ein gutes Logo alleine reicht leider nicht. Was ihr und ich natürlich auch wie ihr sehen könnt brauchst, ist ein Slogan, der aussagt, um was es in eurem Blog geht und der sich vermarkten lässt. Ich weiß es ist schwer etwas kurz und einfach zu halten, ABER genau das ist hier gefordert. Jeder neue Leser soll auf den ersten Blick erkennen können, worum es geht.
Aus diesem Grund habe ich selber auch noch keinen Slogan, es ist einfach sehr schwer einen wirklich guten Slogan zu finden.

2. Vereinfacht eure Page. Bei diesem Punkt geht es darum, den Leser beim ersten Besuch auf eurem Blog nicht zu überfordern. Wer die Seite nicht versteht wird auch nicht versuchen sie zu verstehen, heißt er ist schnell wieder weg. Die meisten Websites haben auf der Homepage wahrscheinlich zu viele Informationen (auch da will ich mich nicht ausnehmen). Versucht alles überflüssige zu reduzieren, so das der neue Leser schell findet wonach er sucht.

3. Ähnliche Artikel anzeigen. Wenn neue Besucher über Suchmaschinen auf euren Blog kommen, landen sie meistens auf einer Unterseite, direkt bei dem Artikel den sie gesucht haben. Sobald sie am Ende des Artikels angekommen sind, ist ihre Frage bei einem guten Artikel beantwortet. Ihr Interesse lässt also nach. Soll der Leser auf eurem Blog bleiben, müsst ihr ihm also was geben, was seine Aufmerksamkeit wieder bindet. Eine Möglichkeit hier für ist ähnliche Artikel anzuzeigen, denn ihr wisst ja das das Thema des aktuellen Artikels für den Leser interessant war.

4. Erstellt eine interessante About Seite. Für mich persönlich ist es in meinem Leseverhalten neuer Blog nicht so, dass ich nach dem Artikel oft die About Seite lese, aber die Statistik zeigt, dass dies oft der Fall ist. Ihr solltet also sicher stellen, das man eure About Seite finden kann und das sie interessant ist für die Leser. Für mich wäre es z.B. langweilig wenn eine About Seite wie ein Wikipedia Artikel geschrieben ist. Es sollte immer menschlich wirken. Jeder der eine interessante Geschichte erzählt hat es leichter also der, der nur in Fakten schreibt wer er ist. Mir fällt z.B. Shoemoney ein, der schreibt, wie von ganz unten seinen Weg „nach oben“ begonnen hat.

5. Ihr braucht Texte die man überfliegen kann. Beim Lesen bin ich relativ faul, denn es kostet mich natürlich einiges an Zeit. Also versuche ich den Artikel zu überfliegen und die Message trotzdem mitzunehmen. Wenn nur Text in einem Artikel steht, lest ihr den Artikel doch auch nur wenn er euch WIRKLICH interessiert. Ist der Text aber in Abschnitte aufgeteilt, lese ich den interessanten Abschnitt und eventuell später mehr. Ziel sollte es also für euch sein, eure Artikel so aufzuteilen, dass neue Leser schnell die wichtigen Punkte und Aussagen in euren Artikel finden.

6. Nutzt Bilder. Der Punk knüpft an Nummer 5 an, denn ein Bild lockert immer den Text auf und wenn ihr ein gutes Bild nutzt, zieht es Leser. Das schwerste hierbei ist die passenden Bilder zu finden. Vor allem, wenn man über Themen schreibt, bei denen es nicht um irgendwelche Gegenstände geht. Ich versuche meistens Bilder selber zu erstellen, aber ihr seht ja, dass es nicht oft klappt. In Zukunft werde ich also wohl auch versucht öfter mal Bilder von sxc.hu oder ähnlichen professionellen Stockseiten zu nutzen. Ob euch diese Bilder gleich Euros wert sind müsst ihr für euch selbst entscheiden.
Die Lecks
Jetzt genug von der Absprungrate, so das wir einen Blick auf die eigentlichen Lecks in einem Blog werfen können. Also mal sehen, welche Punkte mir aufgefallen sind, die verbessert werden sollten. Ich muss gestehen, dass ich die wenigsten Punkte schon in meinem Blog umgesetzt habe. Aber in Planung ist es definitiv.
1. Optimiert eure Stars. Auf jedem Blog gibt es Artikel die auf lange Sicht konstant viele Besucher bekommen, diese Artikel sind die Stars in eurem Blog. Denn auch nach einem Jahr kommen noch Leute über Big G nur um diesen Artikel zu lesen. Er sollte also so gut sein, dass sie auch weitere Artikel lesen wollen. Diese Arikel brauchen eine besondere Behandlung und sollten regelmäßig überarbeitet werden, da man sie fast als Landingpages für euren Blog, oder kleine eigene Websites betrachten könnte.
2. Bewerbt EIGENE Produkte. Ich habe mir am Anfang gedacht ich packe AdSense auf meinen Blog und mache eine Menge Kohle, das klappt aber so einfach natürlich nicht. Aber darum soll es in diesem Artikel gar nicht gehen, sondern um die Lecks die durch fremde Werbung entstehen. Denn was passiert wenn jemand auf ein Banner klickt? Er ist weg vom Fenster also eurer Seite und kommt wahrscheinlich nicht so schnell wieder. Dafür bekommt ihr dann je nach Nische 10-70 Cent, toll aber lohnt sich das wirklich? NEIN, das verlassen eurer Seite kann sich für euch nur lohnen, wenn die andere Seite auch euch gehört, oder eins eurer Produkte bewirbt.
3. Relevante Newsletter Angebote. Auf Netheweb gibt es aktuell zwar leider keinen Newsletter, er ist aber für die nähere Zukunft geplant. Die Frage ist nur, wie motiviert man Leser sich für einen Newsletter einzutragen. Zum einen natürlich mit guten Artikel, zum Anderen aber natürlich auch mit Give-Aways. Ihr solltet mit dem „Leckerlies“ also thematisch möglichst passend arbeiten und was auch helfen kann ist, wenn ihr parallel weitere Möglichkeiten angebt über aktuelles Informiert zu werden, wie Twitter oder Facebook
4. Call to action in Artikeln. In meinem Artikel zu mehr Kommentaren im Blog habe ich das Thema schon aufgegriffen. Bietet den Lesern die Möglichkeit nach dem Lesen eures Artikels etwas zu machen, also einen Kommentar schreiben, den Newsletter abonnieren oder eben ein Produkt kaufen. Was bleibt euch überlassen und hängt auch von der Ausrichtung des Blogs ab.
Der Schlüssel zum Glück
Mit dem Ziel möglichst alle Lecks in Blogs zu stopfen müsst ihr euch in eure Leser hinein versetzen und versuchen zu erkennen, was ihnen wichtig ist.
Keine leicht Aufgabe, da will ich gar nicht drum herum reden, aber es gibt ja zum Glück Möglichkeiten und kleine Helferlein, die einem die Arbeit bei diesem Prozess erleichtern.
1. Umfragen. Wer weiß besser was der Leser will als er selbst? KEINER und genau deshalb solltet ihr euren Leser in regelmäßigen Abständen die Möglichkeit geben, euch zu sagen, was sie wollen. 2. Analytics. Ein Blogger ohne Statistiken ist verloren, denn was man nicht messen kann, kann man nicht effektiv verbessern. Man erkennt das Problem in den meisten fällen nicht einmal. Ihr braucht also ein robustes Tool das euch möglichst viel Daten liefert und euch hilft diese auszuwerten. 3. Klick Tracking. Schaut euch an, wo der Fokus eurer Leser liegt und wo sie besonders oft klicken. Das hilft nicht nur euch beim erhaschen von „Aufmerksamkeit“ die ihr in was auch immer umwandeln könnt, sondern gibt euch auch die Chance den Lesern an diesen Stellen mit etwas testen genau das zu bieten was sie suchen. Ein nützliches Tool hierfür ist z.B. Crazyegg oder Attention Wizard.
Jetzt wisst ihr, wie man verhindern kann, dass die User durch euren Blog sickern, wie Wasser durch ein Sieb. Nutzt diese Chance und sammelt die benötigten Daten um dagegen steuern zu können.
Fallen euch noch weitere Lecks in Blogs ein um die man sich kümmern sollte? Dann schreibt doch einen kurzen Kommentar.
Sensei

Gepostet am: 4. 9. 2010

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7 Schritte zu mehr Blogkommentaren

Kategorie: Bloging

Der Artikel von xbNz zu Kommentaren in Blogs und die aktuelle Situation hat mich dazu gebracht mir mal wieder Gedanken zu Kommentaren zu machen und dabei ist dann glücklicher Weise auch mal wieder ein Artikel bei heraus gekommen.
xbNz beschreibt in seinem Artikel ja, wie wichtig es ist für uns Blogger Feedback in Form von Kommentaren zu erhalten. An diesem Punkt kann ich ihm natürlich nur recht geben, denn gerade wenn man sehr viel Arbeit in seine Artikel gesteckt hat, möchte man gerne wissen, ob sich die Arbeit „gelohnt“ hat und was die Leser davon halten. Zum einen natürlich, weil es einen freut, wenn die Artikel gut ankommen, aber auch sollten sie nicht einschlagen, damit man in Zukunft die Artikel besser auf die Bedürfnisse der Leser abstimmen kann, so dass man nicht einen langen Artikel schreibt, wo es auch ein kurzer getan hätte.
Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich in die Artikel Warum Bear Grylls ein besserer Freelancer wäre als du! und 8 online Bildbearbeitsungsseiten im Vergleich sehr viel Zeit investiert habe. Bis jetzt haben beide Artikel zusammen aber gerade mal einen Kommentar, das frustriert mich nicht nur als Person, sondern hilft mir auch für neue Artikel nicht weiter.
Denn ihr solltet Kommentare immer als Möglichkeit sehen eure Meinung auszudrücken und damit auch ein Stück weit mit zu bestimmen, welche Artikel in der nächsten Zeit auf dem Blog und in welchem Umfang veröffentlicht werden. Schreibt ihr keine Kommentare, kann es auch sein, dass einfach keine Artikel mehr kommen, weil der Blogger gar nicht weiß, das euch die Artikel gut gefallen haben.
Aber natürlich liegt nicht alles nur an den Lesern, auch man selbst als Blogger kann etwas tun, um den Lesern eventuell mehr Kommentare zu entlocken und genau darum soll es nach der langen Vorrede in diesem Artikel eigentlich gehen. Ich will euch nämlich 7 Möglichkeiten vorstellen, wie ihr eure Leser dazu bringen könnt mehr Kommentare zu schreiben.
Vorweg noch einmal ein letzte Hinweis, denn natürlich hängt es auch von der Nische ab in der ihr aktiv seid, wie viele Kommentare ihr bekommt. Zielt ihr eher auf Blogger ab sind es eventuell mehr, weil die um die Bedeutung von Kommentaren wissen, habt ihr ein anderes Thema werden es eventuell trotz der von mir aufgeführten Tipps nicht expotentiell mehr werden.
1. Fragt nach Kommentaren
Echt simpel oder, ihr habt ja bestimmt schon gesehen, dass ich am Ende jedes Artikels nach Kommentaren/ euer Meinung frage. Eine direkte Frage funktioniert meistens noch besser als die einfach Bitte nach Kommentaren. Das wichtigste ist, gebt den Lesern einen Grund zu kommentieren. Der Mensch ist faul und wenn sie zu viel selber „denken“ müssen, lassen die den Kommentar vielleicht ganz weg.
2. Frage Artikel
Was das sein soll? Artikel in denen ihr direkt eine Interaktion mit euren Lesern sucht und es nur um ihre Probleme, oder Erfahrungen geht. Als Blogger könnte man zum Beispiel fragen, was für die Leser eine besonders hohe Frustration ausmacht. Bei diesem Artikeln solltet ihr versuchen, möglichst nur das Grundgerüst in dem Artikel zu legen und die Frage zu stellen. Schreibt ihr selber zu viel, müssen die Leser gar nicht mehr Antworten.
3. Haltet nicht nur Vorträge
Soll heißen, wenn ihr immer nur sagt, wie etwas funktioniert haben die Leser keine Chance etwas großartiges zu schreiben. Was soll man auch groß schreiben, wenn einem die Erklärung geholfen hat, da bleibt nicht viel mehr als „Danke!“ und lohnt sich der Kommentar dann wirklich noch? Wechselt also auch mal und schreibt einfach eure Meinung, so das eure Leser widersprechen können.
4. Interaktion
Ich versuche zum Beispiel auf jeden Kommentar zu antworten und Fragen, wenn welche gestellt werden zu beantworten. Aber wieso die Ganze Arbeit, eigentlich eine blöde Frage, natürlich damit die Leser sich ernst genommen fühlen. Denn nur dann besuche ich selbst auch einen Blog mehrmals oder schreibe öfter Kommentare. Wozu Kommentare schreiben, wenn man nicht einmal eine Antwort bekommt. Je größer der Blog desto schwerer ist es allen zu antworten, aber ihr solltet ein Gleichgewicht für euch finden, das die User nicht vernachlässigt.
5. Email Benachrichtigungen
Hat euer Blog die Option, dass man sich bei neuen Kommentaren benachrichtigen lassen kann? Wenn nicht, wie soll man dann merken, dass es eine Antwort auf den eigenen Kommentar gibt. Aber was bringt die Antwort, wenn der Fragesteller/ User sie nicht mal liest. Oder wie sollen auch kleine Diskussionen entstehen, wenn man nicht merkt, das es neue Kommentare gibt. Also schnell die Möglichkeit einbauen Benachrichtigungen bei neuen Kommentaren zu bekommen, z.B. mit dem “Subscribe to Comments” Plugin.
6. Keep it simple
Einfach halten, wie ist das denn jetzt wieder gemeint. Geht es um den Inhalt des Artikels, nein es geht darum, dass es für die User leicht sein muss Artikel zu kommentieren. Je weniger angaben man machen muss desto besser. Ihr könnt z.B. Services nutzen, die mehrere Blogs verbinden, wo der Leser nur ein mal seine Daten eingeben muss. Oder aber ihr nutzt ein Plugin, dass sich die Daten für den User merkt. Captchas sind da übrigens auch sehr Kontraproduktiv, auch wenn sie angeblich vor Spam schützen sollen.
7. Führt die Konversation
Auf eurem Blog seid ihr der Moderator und könnt Konversationen in bestimmte Richtungen lenken. Aber dabei geht es nicht nur um die Kommentare an sich, sondern ihr solltet auch darauf achten, dass eure Blogpost nicht isoliert von einander sind. Verweist zum Beispiel auf das Ergebnis oder den Inhalt einer Diskussion unter einem anderen Artikel oder schafft Verbindungen zu alten Artikeln oder geäußerten Fragen/ Meinungen.

Das waren jetzt die Tipps die mir zu dem Thema eingefallen sind, eventuell kennt ihr ja auch noch andere Methoden, sollte das der Fall sein „Sharing is Caring“ oder deutsch, teilen mach glücklich.
Aber mehr Kommentare sind wie schon erwähnt nicht in allen Nischen in dem Maße möglich, wie dies z.B. im Bereich der Webmaster/ Blogger Blogs der Fall ist und was ihr auch bedenken solltet ist, dass mehr Kommentare auch immer bedeutet, dass sich mehr Leute kritisch über euch äußern werden.
Ende des Artikels und was kommt jetzt, habt ihr gut aufgepasst? Genau die Einbeziehung der Leser.
Also habt ihr schon selber einmal das Problem gehabt, das über eine lange Zeit keiner mehr kommentieren wollten und wie habt ihr das Problem gelöst?
Oder natürlich gerne auch einfach so eure Meinung zu dem Thema, schreibt ihr selber Kommentare, wann tut ihr das und wenn ja, wieso überhaupt.
Ich freue mich auf eure Kommentare.
Sensei

Gepostet am: 22. 8. 2010

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Ist das Alter eines Bloggers relevant?

Kategorie: Bloging

Zwar ist das Internet ein relativ abstrakter Raum aber man merkt doch an gewissen Dingen denke ich zumindest wie alt jemand ist oder aus welcher Generation er stammt – egal ob er das will oder nicht.
Auch ich blogge ja jetzt schon seit etwas über einem Jahr und habe inzwischen festgestellt, dass die meisten anderen Blogger die ich kenne und wo ich auch regelmäßig lese alle so um die 5 bis 10 Jahre älter sind als ich.
Ist das für mich von Bedeutung? In den meisten Fällen eigentlich nicht, denn ein „höheres“ Alter bedeutet ja auch gleichzeitig in den meisten Fällen mehr Erfahrung und das kann einem ja eigentlich nur recht sein. Viel interessanter ist es aber doch anders herum.
Wie ist es wenn man als Blogger jünger ist, was natürlich auch nur relevant ist wenn es sich nicht nur um einen persönlichen Hobbyblog handelt sondern um einen Blog wo es um spezielle Themen geht und wo Ratschläge gegeben werden.
Für mich ist es so, dass das Alter keine relevante Größe ist, sondern es mir viel mehr darum geht, welche Inhalte mir geboten werden und was ich mit diesen Inhalten anfangen kann. Also ob ich einen direkten nutzen aus ihnen ziehen kann oder nicht. Dabei ist es ja völlig egal ob derjenige der es geschrieben hat eigentlich erst 14 ist oder schon 50.
Was meint ihr zu diesem Thema?
- Ist das Alter für euch wichtig (egal ob jung oder alt)? - Ist es eventuell ein Vorteil etwas älter zu sein? - Habt ihr euer Alter schon einmal genutzt um euch selbst zu vermarkten?
Ich selber habe ja nie einen Hehl daraus gemacht wie alt ich bin, kenne aber auch Blogger die sich dagegen entschieden haben, vor allem wieder mal im englischen Sprachraum. Für mich klappt es aber auch super, wenn jeder weiß, dass ich noch relativ jung bin. Es scheint also beides zu klappen, aber eventuell ist es ja doch besser wenn es in eine oder andere Richtung schwankt.
Ich würde mich freuen wenn ihr euch die paar Minuten Zeit nehmen würdet um mal eure Meinung zu diesem Thema als Kommentar verfassen könntet.
Sensei

Gepostet am: 18. 7. 2010

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